Sauerkraut: Hintergründe, Rezept & Nährstoffe

In diesem Artikel haben wir allerlei Informationen über Sauerkraut für Sie zusammengestellt. Wir haben Themen von der Saison für den eingelegten Weißkohl, über die Nährwerte des fermentierten Produktes bis hin zur Geschichte sowie einer Anleitung zum Selbermachen für Sie recherchiert und in diesem Beitrag aufbereitet. Viel Spaß beim Lesen!

Was ist Sauerkraut?

Sauerkraut ist eingelegter und fermentierter Weißkohl. Der Weißkohl wird, nach der Entfernung des Sprungs und der äußeren Blätter geschnitten und mit Salz eingestampft, bis die Kohlstreifen im eigenen Saft stehen und das Behältnis voll ist. Der Kohl wird so mehrere Wochen lang einem Gärungsprozess ausgesetzt, welcher durch die am Ende vorgenommene Erhitzung des Kohls beendet wird.

Sauerkraut-Saison

Da es sich um eine eingelegte Speise handelt, hat Sauerkraut immer Saison. Die Saison des Weißkohls ist für den Freilandanbau von September bis November. Wird der Weißkohl fachgerecht und unter sterilen Bedingungen zu Sauerkraut verarbeitet, hält sich die eingelegte Speise sehr lange.

Vitamine und Nährstoffe im Sauerkraut

Sauerkraut ist wirklich ein Superfood! Es wurde nicht umsonst auf lange Seefahrten mitgenommen und auch auf dem Festland als Heilmittel benutzt. Es wirkt sich sowohl positiv auf den Zahnschmelz aus als auch auf die Darmflora und auch das Immunsystem wird durch das enthaltene Vitamin C gestärkt.

In Sauerkraut befinden sich neben Vitamin C außerdem noch die Vitamine K und B6. Natrium, Chlorid und Eisen sind ebenfalls im Sauerkraut vertreten und mit dem Verzehr von 100g Sauerkraut können Sie ca 37 Prozent des Tagesbedarfs an Chlorid für einen Erwachsenen abdecken. Mit 100g Sauerkraut können Sie 10% des Tagesbedarfs an Vitamin B6 abdecken, 23% des Tagesbedarfs an Natrium und ca 4% des Tagesbedarfs an Eisen.  Diese Referenzwerte sind auf einen gesunden, erwachsenen Menschen bezogen und sind keinesfalls allgemeingültig.

Herkunft und Geschichte des Sauerkrauts

 

Sauerkraut selber machen