Kategorie: Wissenswertes

Pantone-Smoothie-Kunst

Bei unserer Recherche haben wir eine ganz besondere Art Smoothies zu mixen entdeckt: Die Pantone-Smoothies.

Hedwig Astrom kreiert die bunten Leckerbissen und Michael Kushner inszeniert sie. Diese Smoothies sind so wundervoll und ansehnlich, dass wir vollkommen entzückt sind.

Die Art-Direktorin aus Schweden arbeitet derzeit in New York City und hat einige interessante Projekte in ihrem Portfolio angesammelt. Das wohltuendste dieser Projekte, wie wir finden, stellen wir Ihnen in diesem Beitrag kurz vor.

https://www.instagram.com/p/BC1Bo80khgX/

Auf der Webseite http://pantonesmoothies.com können die wundervollen Kreationen im Anschluss an das okulare Festmahl auch nachgemixt werden. Die Rezepte für je eine Portion stehen unter den Fotos, sofern man sie anklickt. Ein ästhetisch überaus befriedigender Tumblr-Blog mit delikaten Rezepten.

Die Idee für dieses Projekt ist der Art-Direktorin beim Mixen gekommen. Als Sie eines Tages feststellte, dass Smoothie-Mixen ein wenig wie Farbe anmischen ist, hat sie das Projekt Pantonesmoothies in die Wege geleitet und ergänzt die Webseite alle paar Monate um das ein oder andere Farb-Rezept.

Auch auf Instagram ist das Projekt vertreten und bespielt den gleichnamigen Account mit wundervollen Farbkreationen.

Das Ziel des Projektes ist herauszufinden, ob leckere Smoothies in jeder Pantone-Farbe hergestellt werden können, bisher sind es 18 Rezepte zu 18 Farben.

Pantone ist ein Farbermittlungssystem, welches sowohl im Print als auch Digital angewendet werden kann. Die Ermittlung ist derweil ein komplizierter Prozeß, den wir hier nicht weiter ausführen möchten. Die Ermittlung von Smoothie-Farben ist da schon etwas interessanter für uns und liefert jede Menge Inspirationen.

Was kommt dabei heraus, wenn man einen Löffel Vanille-Protein-Pulver, eine halbe Orange, eine dreiviertel Tasse Orangensaft, einen Tropfen Vanille-Extrakt sowie eine halbe Tasse Mandelmilch in den Mixer tut?

Die Pantone-Farbe 7506U natürlich 🙂

Punsch: Was ist drin, woher kommt er & wie wird er gemacht?

Das leckere Mischgetränk gibt es seit dem 17. Jahrhundert in Europa. Woher es kommt und warum es bis heute noch ein beliebtes Getränk ist, erfahren Sie in diesem Artikel.

Der Weg des Punsches in die europäischen Rezept-Bücher

Weit verbreitet ist die Theorie, das Getränk komme aus Indien. Über die englische Seehandelsflotte soll es nach Europa gelangt sein. Das Wort Panc welches fünf bedeutet und sich angeblich auf die  fünf Zutaten des Punsches, Arrak, Tee, Zitrone, Zucker sowie Gewürze, bezieht, ist Sanskrit und auch der im Punsch verwendete Tee deutet auf eine indische Herkunft hin.

Eine andere Überlegung hingegen ist, dass das Getränk seinen Namen den sogenannten Puncheons verdankt. Die Puncheons sind die Fässer in denen Rum aus der Karibik transportiert wurde und ebenfalls bei Seefahrern bekannt waren. So ist es ebenfalls plausibel, dass das Mischgetränk eine zufällige Errungenschaft von Seefahrern ist, die sich ein warmes sowie Alkoholhaltiges Getränk auf langen Seereisen gemischt haben.

Ob aus Indien oder der Karibik, in Europa existieren seit dem 17. Jahrhundert verschiedene Rezepte und bis heute ist der Punsch ein beliebtes Wintergetränk. Vom österreichischen Jagertee bis zur Feuerzangenbowle gibt es zahlreiche Variationen von Punsch, die sowohl mit als auch ohne Alkohol überaus genießbar sind.

Punsch und seine Bestandteile

Punsch besteht klassischer Weise aus Tee, Gewürzen, Zitrusfrucht, Fruchtsaft sowie einer Spirituose. Der Tee ist derweil meist schon sehr würzig und wird durch Gewürze wie Sternanis, Kardamom, Muskat, Zimtstangen oder sogar auch Pfeffer in seiner Würzigkeit unterstützt.

Dazu kommen die fruchtigen Zitrusnoten der Schalen von Orange, Zitrone oder auch Grapefruit, deren Bitterstoffe meist durch die Zugabe von Zucker ausgeglichen werden. Die Spirituose ist weniger des Geschmacks wegen im Punsch, denn der aufwärmenden Eigenschaften des Alkohols.

Da Punsch mit alkoholischer Zugabe vermehrt im Winter auf Märkten oder zu den stattfindenden Feierlichkeiten getrunken wird, macht die hochprozentige Zugabe lustig und warm gleichermaßen.

Punsch ohne Alkohol

Punsch muss nicht immer mit Alkohol serviert werden. Für alle, die den alkoholfreien Genuss bevorzugen kann leckerer Punsch ohne Alkohol eine wahre Gaumenfreude sein und wird so auch für kleine Schleckermäuler genießbar.

Man kann getrost den ein oder anderen Saft hinzufügen statt der Spirituose und so ein noch süßeres Getränk kreieren. Oft mit „Autofahrerpunsch“ betitelt erfreuen sich die alkoholfreien Varianten an großer Beliebtheit und bieten nicht nur Autofahrern eine Alternative zum hochprozentigen Punsch.

Punsch Rezepte

In der Regel wird ein Tee gekocht, welcher dann zusammen mit Gewürzen und Säften erhitzt wird. Der Punsch sollte niemals kochen, da sonst der Alkoholgehalt der verwendeten Spirituose verloren geht und auch die Geschmäcker der verschiedenen Zutaten verloren gehen können.

Gängige Rezepte enthalten Sternanis, Zimt, Orangen oder Zitronenschalen sowie Beeren in getrockneter Form als Tee oder auch frisch. Daneben werden hochprozentige Spirituosen verwendet, wobei auch Wein oder Sekt gelegentlich ihren Weg in den Punsch finden.

Spirituosen aus Wurzeln

Niedrige Temperaturen machen sich in Deutschland breit, die Tage werden schon seit längerem spürbar kürzer und das Bedürfnis nach Wärme, Gemütlichkeit und Kaminfeuer wächst — der Winter schreitet mit großen Schritten voran. Der Appetit nach warmen sowie würzigen Getränken wird geweckt und genau da wollen wir mit unseren Beiträgen anknüpfen. Diese Woche dreht sich alles um Spirituosen aus Wurzeln, welche wir mit einem passenden Cocktailrezept am Ende dieser Woche abschließen.

Bärwurz

Der Bärwurz ist einer der bekannteren Schnäpse aus Wurzeln und wird aus der gleichnamigen Pflanze hergestellt. Die Bärwurz (im Gegensatz zum Maskulinum des Schnapses) ist ein ausdauernder Doldenblütler, welcher dem Fenchel ähnelt. Nicht zuletzt daher kommt auch der Name Apfelfenchel für das Kraut. Die Wurzel der Pflanze wird für die Gewinnung der gleichnamigen Spirituose verwendet und muss mehrere Jahre heranwachsen, bevor Sie reif für die Verarbeitung zu Spirituose ist.

In der Regel wird die geerntete Wurzel in Mazeriergefäßen gelagert, bevor Sie mit Neutralalkohol extrahiert wird und nach erneuter Lagerung von wenigen Stunden bis Tagen destilliert wird.

Das Destillat wird dann entweder für kurze Zeit in Stahlfässern oder für mehrere Monate in Eichenfässern gelagert. Traditioneller Weise werden Bär- oder Blutwurz in Keramikflaschen abgefüllt.

Blutwurz

Der Blutwurz ist ein Kräuterschnaps aus der gleichnamigen Pflanze, welche viele weitere Namen trägt: Rotwurz, Tormentil, Siebenfinger oder Natterwurz sind nur wenige davon. Die Pflanze gehört zur Familie der Rosengewächse und hat den Namen Blutwurz dem an Schnittstellen rot anlaufenden Rhizom zu verdanken. Ein ausdauerndes Kraut, welches am Besten in mäßig saurem Boden gedeiht und daher meist in Heiden, Mischwäldern oder Niedermooren wächst.

Die Herstellung des Schnapses verläuft ähnlich wie die des Bärwurzes. Auch hier wird mazeriert, extrahiert, destilliert und gelagert.

Enzian

Das Rhizom der gelben Enziane wird als Grundstoff der Spirituose verwendet. Die Pflanze wächst wild in den sogenannten Kalkalpen heran, die Ernte der Wildpflanzen ist streng reglementiert und auch die Wachstumsorte werden, aufgrund der hohen Verwechslungsgefahr mit dem überaus giftigen Germer, geheim gehalten. In der Regel werden speziell für die Spirituosenherstellung kultivierte Pflanzen verwendet, dafür eignet sich der gelbe Enzian am besten: Das Rhizom des gelben Enzians ist größer und ertragreicher, hält aber auch die meisten Bitterstoffe bereit.

Die Spirituose ist ein Wurzelbrand, welcher ein Destillat aus Wurzelmaische ist. Es werden ihm heilende Kräfte nachgesagt, die sich von antiseptischen über verdauungsfördernde bis hin zu entzündungshemmenden Eigenschaften erstrecken. Wissenschaftliche Nachweise bleiben bisher aus, die Anekdoten über die heilenden Kräfte des Wurzelbrandes gibt es aber seit Jahrhunderten zu Hauf.

Die Spirituose aus Enzian wird seit Jahrhunderten hergestellt und erfreut sich bis heute an großer Beliebtheit.

Kakao: Geschichte & Herkunft

In unserem ersten Teil zur kostbaren Zutat haben wir ein paar allgemeine Informationen zur Verwendung der Samen zusammengeschrieben. In diesem Teil wollen wir Sie ein wenig über die Geschichte des Baumes aufklären sowie einige Informationen zur Herkunft liefern.

Kakao Ursprung

Der Kakaobaum, welcher aus dem Amazonasgebiet stammt, wird in etwa seit dem Jahr 1000 vor Christus in Mittelamerika angebaut und verarbeitet. Die heute gewonnenen Endprodukte aus den Samen der Kakaofrucht unterscheiden sich aber stark von den damaligen Endprodukten. Aller Wahrscheinlichkeit nach wurden nicht die Samen der Frucht verwendet, sondern das Fruchtfleisch zu einem Gewürztrunk mit alkoholischen Zugaben verarbeitet.

Weiterhin unterschieden sich auch die heute angebauten Pflanzen an sich von den ursprünglichen Varianten des Kakaobaumes. Den Weg nach Europa hat die Kakaofrucht durch die Kolonialisierung gefunden und seit dem werden  die Samen der Frucht zu Schokolade und Kakaopulver verarbeitet.

Der Name der Frucht leitet sich vom Aztekischen ab und zwar vom Namen der Gottheit „Xocóatl“.

Kakao Anbau

Die Produktionsstätten für den Anbau der süßen Schokoladengrundlage haben sich im laufe der Jahrzehnte, gerade auch mit dem steigenden Konsum, von Mittel- und Südamerika in die westlichen Regionen des afrikanischen Kontinents verlagert. Die Elfenbeinküste ist dabei einer der Hauptproduzenten mit den größten Erträgen weltweit.

Der Kakaobaum ist dünn und lang und gedeiht am Besten in tropischen Klimazonen; er benötigt neben hohen Temperaturen nämlich auch viel Niederschlag sowie Schatten. Bedingungen die im Amazonasgebiet (dem Ursprung des Baumes) vorhanden sind und in anderen Gebieten durch eine Mischbepflanzung nachgestellt werden.

Weiterhin ist der Kakaobaum ein immergrüner Baum, welcher sich erst im Alter von 12 Jahren als ertragreicher Kakaoproduzent entpuppt. Mit fünf bis sechs Jahren blüht der Baum das erste Mal und erreicht mit zwölf Jahren sein volles Potenzial. In der Regel wird der Kakaobaum zwei Mal im Jahr geerntet, je nach Klimabedingungen kann die Anzahl der geernteten Früchte variieren.

Kakao Ernte & Verarbeitungsschritte

Von der reifen Frucht bis zur Rohmasse für die Verwendung in Schokolade, Kakaopulver und Co. ist es ein langer Weg, welcher mit dem Abtrennen der Früchte vom Baum mit Macheten startet.

Dabei wird darauf geachtet, dass die Baumrinde möglichst intakt bleibt, um das eindringen von Keimen in den Baum zu vermeiden. Bei tropischen Klimaverhältnissen ist die Bakterienentwicklung immens. Nach dem Abschlagen vom Kakaobaum werden die Früchte geöffnet und deren Samen in Eimer, Kübel oder auf Bananenblättern zur Fermentierung gelagert.

Die Fermentierung hat mehrere Gründe: Durch die Fermentierung werden die Bitter- und Gerbstoffe der Samen abgebaut sowie deren Keimung durch den bei der Fermnentierung entstehenden Alkohol gestoppt. Nach etwa 10 Tagen werden die Samen nun in verschiedenen Verfahren getrocknet und sodann in Säcken in Länder verschifft, die Schokolade produzieren.

Kakaopulver und Butter werden durch das Pressen der gemahlenen Kakaobohnen gewonnen. In diesem Vorgang trennt sich das Fett von der Kakaomasse und hinterlässt einen entölten sogenannten Kakaokuchen, welcher dann weiter zu Kakaopulver verarbeitet wird.

 

Falls Sie sich weiter zu diesem Thema informieren wollen, können Sie den vorangegangenen Artikel über  Verwendung, Nutzen & Geschichten von Kakao lesen und sich schon auf den nächsten Beitrag zum Thema Kakao freuen, welcher im Dezember hier auf unserem Blog veröffentlicht wird. 

Bis dahin legen wir Ihnen die mobile Kaffeebar ans Herz, an der wir nicht nur köstliche Kaffeespezialitäten zubereiten können, sondern auch wohltuende Kakaovariationen herstellen.

Das Grün in Grünen Smoothies: Gemüsekohl

Kohl ist eine beliebte Winter-Beilage in unseren heimatlichen Gefilden und dazu auch noch voller wichtiger Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Dass man den Kohl nicht immer mit Wurstbeilage, Kartoffeln und Speck zubereiten muss, ist sicherlich vielen Smoothieliebhabern bereits bewusst. Was sich genau in den verschiedenen Kohlarten an Nährstoffen versteckt und wie Sie die unterschiedlichen Sorten von Kohl am besten in einem Smoothie kombinieren erfahren Sie in diesem Artikel.

Gemüsekohl Sorten

Der Kohl an sich ist ein Kreuzblütler der sich über viele verschiedene Gemüsearten erstreckt. So gehört auch der Raps und einige Senfpflanzen zu der Gattung Kohl. In unserem Beitrag wenden wir uns dem Gemüsekohl zu.

Gemüsekohl umfasst nicht nur die gängigen großblättrigen Kopfhole, sondern auch Gemüse wie Blumenkohl, Rosenkohl, Kohlrabi, Broccoli oder Romanesco.

Unter den Blättern die wir in der Regel als Kohl kennen und gemeinläufig wahrnehmen befinden sich die Sorten Grünkohl, Palmkohl, Markstammkohl, Butterkohl, Wirsing, Rotkohl, Spitzkohl oder auch Weißkohl. Hier unterscheidet man zwischen Kopfkohl- und Blattkohlarten. Kopfkohlarten sind Rotkohl, Spitzkohl, Wirsing oder Weißkohl, während Grünkohl, Palmkohl oder Markstammkohl zu den Blattkohlen gehören.

Gemüsekohl Nährstoffe

Wirsing enthält viel Vitamin C und E, neben den Mineralstoffen Kalzium, Chlorid, Magnesium sowie Phosphor. Er ist das Ganze Jahr über in den Supermärkten erhältlich und eignet sich nicht nur gut für Suppen und Eintöpfe. Wirsing kann in einem Smoothie hervorragend mit Orange, Banane oder sogar Kokos kombiniert werden.

Weißkohl ist ebenfalls reich an den Vitaminen C und E und enthält darüber hinaus Kalium, Magnesium sowie Chlorid in relevanten Mengen. Aus Weißkohl wird Sauerkraut hergestellt und der frische Weißkohlsaft ist wirksam bei Verdauungsbeschwerden. In einem Smoothie kann man die heilenden Wirkungen mit Nektarinen oder Pfirsichen zu einem bekömmlichen Drink gestalten.

Spitzkohl verfügt über reichlich Vitamin C, Magnesium und Chlorid. Durch seinen milden Geschmack kann er auch einwandfrei als Rohkost verzehrt werden und eignet sich damit hervorragend zu Erdbeeren oder Limetten in einem Smoothie.

Grünkohl hält unter anderem Vitamin A, C und E bereit sowie die Mineralstoffe Vitamin C, Kalium und Kalzium. Was man mit dem leckeren Blattkohl in einem Smoothie alles machen kann, haben wir in einem Smoothierezept mit Grünkohl bereits für Sie veröffentlicht.

Gemüsekohl Smoothie Rezept

  • 4 große Blätter Kohl nach Wahl
  • 250ml Kokosmilch
  • 1 Banane
  • 1 Nektarine (ohne Kern)
  • 100ml Ananassaft
  • 100ml Orangensaft

Alle Zutaten im Mixer vereinen und so lange Pürieren bis die Konsistenz zum Trinken erreicht ist.

Kakao: Verwendungen, Geschichten & Nutzen

Der Kakaobaum, welcher seinen Ursprung in Mittelamerika hat und sich mittlerweile in den westlichen Gebieten des afrikanischen Kontinents verbreitet hat, ist ein dünner Unterholzbaum mit Schwertartigen Blättern. Die daran wachsende Frucht enthält Samen, die nach einem bestimmten Bearbeitungsprozess sowohl Kakaobutter als auch eine Kakaomasse ergeben. Aus Masse und Butter werden diverse Schokoladenprodukte gefertigt sowie das beliebte Heißgetränk erstellt.

Kakao Verwendungen

Die Samen der Kakaofrucht werden auf verschiedene Weisen weiterverarbeitet. Die Trockenmasse, welche bei der Fermentierung und anschließender Röstung der Samen entsteht, wird für die Verarbeitung zu Schokoladenprodukten verwendet. Die Kakaobutter wird in der Lebensmittelverarbeitung zur Erzeugung von Nougat, weißer Schokolade oder Kuvertüre verwendet.

Gerade die Kakaobutter hat ein sehr breites Spektrum an Verwendungsmöglichkeiten in der Kosmetikindustrie. Durch ihren geringen Schmelzpunkt und ihre fettenden Eigenschaften wird die Kakaobutter vornehmlich in Hautpflegeprodukten verwendet.

Kakao Geschichten

Die Geschichte des Kakaos wird in einem weiteren Artikel in den nächsten Wochen auf unserem Blog umrissen, in diesem Absatz wollen wir Ihnen eine Anekdote zur süßen Masse erzählen.

Kakao als Party-„Droge“ wurde vor einigen Jahren in der Club-Szene Berlins, Londons und New Yorks verstärkt beworben. Ein alles umfassender Rausch ist dabei nicht der Zweck des Kakaos. Die in diversen Getränken verarbeitete Kakaomasse soll der Aufnahmefähigkeit von Musik und Stimmung dienen und die Konsumenten nicht etwa in eine andere Dimension befördern. Dazu wurden spezielle Kakao-Pulver zum Schnupfen entwickelt und die Zutat in Smoothies, alkoholfreien Cocktails und verschiedenen veganen Rezepten auf diesen Veranstaltungen, den sogenannten „Gatherings“, verarbeitet.

Kakao Nutzen

Der Nutzen der Pflanze ist abgesehen von den kulinarischen Ergüssen auch in gesundheitlicher Hinsicht relevant. Schokolade macht glücklich, das wissen die meisten Konsumenten aus eigener Erfahrung. Schokolade, bzw. Kakaomasse enthält eine Vielzahl von gesundheitsfördernden Stoffen wie zum Beispiel Polyphenol Epicatechin und weitere Bestandteile, deren Wirkung jedoch noch belegt werden muss.

Die positiven Effekte auf den Körper richten sich nach der konsumierten Menge. Der geläufige Schokoladenverzehr von ein bis zwei Riegeln auf der Couch oder am Schreibtisch reicht in der Regel nicht aus, um die gesundheitsfördernden Stoffe in der Schokolade in einer Dosierung zu erhalten, die einen positiven Effekt auf den menschlichen Organismus hätte. Die konzentrationsfördernde Wirkung von Schokolade bei älteren Menschen ist jedoch in mehreren Studien nachgewiesen worden.

Whisky, Whiskey & die „richtige“ Schreibweise

Das „Wasser des Lebens“ ist eine aus Getreidemaische, Hefe und Wasser gewonnene Spirituose, die seit Jahrhunderten hergestellt wird. Das Ursprungsland ist nur schwer festzustellen, aber zwischen Schottland und Irland muss der beliebte Schnaps irgendwo entstanden sein.

Whisky

Das ist die Schreibweise, welche bis in das 20. Jahrhundert verwendet wurde. Erst mit Anbeginn des vergangenen Jahrhunderts wollten sich die irischen von den schottischen Produzenten abgrenzen und fügten dem Namen Ihres Produktes ein e vor dem letzten Buchstaben hinzu. Diesem Wunsch liegt natürlich auch ein Unterschied in der Produktion zu Grunde und daher gibt es bis heute noch Unterschiede von Whisky zu Whiskey, welche sich in der Regel an der Tradition der jeweiligen Herstellung orientieren.

Whiskey

Whiskey ist vor allem auf dem amerikanischen Markt die dominierende Schreib- und Produktionstradition. Hierfür werden sowohl Mais als auch Roggen zu Maischen verarbeitet und daraus der Whiskey gebrannt. Im Gegensatz zu schottischem Whiskey werden die für die Lagerung vorgesehenen Fässer nicht mehrfach verwendet und auch die Lagerung an sich unterscheidet sich von der schottischen Tradition.

Herstellung von Whiskey und Whisky

Die Grundzutaten eines Whiskeys oder Whiskys sind: Getreide, Wasser und Hefe.

Die Herstellungsverfahren des Whiskys richten sich nach den verwendeten Rohstoffen. Wird ein Whiskey aus Mais hergestellt, muss dieser im ein oder anderen Schritt gekocht werden, bevor die restlichen Zutaten hinzugefügt sowie im Anschluss gebrannt werden. Whiskys aus hauptsächlich Roggen werden gemaischt, gegärt, gebrannt und gelagert bevor das Genussmittel verzehrt werden kann.

Jede einzelne Zutat wirkt sich auf den Geschmack aus, selbst das für die Herstellung verwendete Wasser wirkt sich stark auf den Geschmack der Spirituose aus. So werden Torfgehalte, Mineralien und der Gleichen mehr nicht nur in die Geschmackskonzeption mit einbezogen, sondern auch stets streng kontrolliert, um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erhalten.

Burbon, Malt, Rye & Co.

Diese Bezeichnungen für Whiskey leiten sich von den verwendeten Grundstoffen der einzelnen Spirituosen ab. So ist ein Rye Whiskey ein aus hauptsächlich Roggen hergestellter Whiskey, Malt besteht aus gemälzter Gerste, Burbon ist ein vorwiegend aus Mais bestehendes Destillat und Grain ist die Bezeichnung für aus verschiedenen Getreiden und ungemälzter Gerste entstehende Destillat.

Produktionsstätten von Whiskey und Whisky

Whiskey wird auf der ganzen Welt hergestellt und unterliegt verschiedenen Auflagen sowie Produktionsbedingungen. Von Japan über Indien, Schottland bis in die Vereinigten Staaten sind Whiskey-Brennereien zu finden. Alle mit geheimen Rezepturen und alle mit unterschiedlichen Herstellungsverfahren. Da bleibt einem nur eines übrig: Probieren und studieren! 🙂

 

Likör: Süßer Genuss mit Schuss

In diesem Artikel gehen wir sowohl auf die Herkunft, Geschichte als auch die Herstellung von Likör ein. Was die Herstellung der Spirituose mit Mazeration zu tun hat und wie auch Sie einen Likör zu Hause zubereiten können, verraten wir Ihnen ebenfalls. Sie sollten also unbedingt weiterlesen.

Geschichte des Likörs

Durch die Entdeckung von Destillationsverfahren im europäischen Raum Ende des 13. Jahrhunderts wurde die Herstellung von hochprozentigen Spirituosen zunächst als Arznei angegangen. Hierfür wurden bestimmte Kräuter in den destillierten Alkohol eingelegt. Die Kräuter sowie Früchte wurden im Hinblick auf die positiven Effekte auf den Körper ausgewählt und die Wirkstoffe durch Mazeration im Alkohol gelöst. So wurden Liköre vor allem in Klöstern und Apotheken hergestellt sowie vertrieben, bevor Sie als reines Genussmittel konsumiert wurden.

Seit dem 17. Jahrhundert werden Obst- und Kräuterbrände mit Zucker und Aromen versehen, um Likör herzustellen und die Spirituosen als Genussmittel verzehrbar zu machen. Die hohen Zuckerpreise ließen Liköre anfangs in einem sehr eingeschränkten Konsumentenkreis verweilen, bis die Zuckerproduktion in Europa durch Zuckerrohr-Fabriken günstiger wurde und der Likör im 19. Jahrhundert zu einem allgemeinen Genussmittel avancierte.

Die Edlen Brände sind nämlich erst ab einem Zuckergehalt von 10% als Likör zu bezeichnen.

Likör Definition

In der EU gilt eine Spirituose mit mehr als 100g Invertzucker pro Liter als Likör. Bei der Zugabe von Süßmittel im Likör können unterschiedliche Zucker Verwendung finden, jedoch muss der Zuckeranteil mehr als 10% betragen. Weiterhin unterscheidet man zwischen Cremes und Brandweinen. Cremes haben einen Zuckeranteil von 45% und werden in der Regel zur Cocktailherstellung verwendet.

Likör Herstellung

Ein Likör besteht in der Regel aus drei Zutaten: Zucker, Frucht und/oder Kräuter, Alkohol. Der Alkohol kann sowohl aus Fruchtbränden bestehen als auch aus Neutralalkohol agrarwirtschaftlichen Ursprungs. Je nach Grundalkohol bekommt der Likör ein anderes Geschmacksspektrum und verhält sich auch in der Weiterverarbeitung des Endproduktes unterschiedlich.

Der Grundalkohol wird mit Kräutern oder Früchten digeriert oder mazeriert. Die Aromen also entweder mit oder ohne Zufuhr von Wärme im Grunddestillat gelöst, bevor der Destillationsprozess beginnt.

Likör Anwendungen

Ein Likör kann sowohl als Aperitif, Digestif, Cocktail-, Back- oder Kochzutat verwendet werden. Je nach Grunddestillat und Kräuterkomposition sowie Fruchtzugabe eignet sich der entsprechende Likör für bestimmte Verwendungen. Dabei spielt natürlich der persönliche Geschmack sowie das Trinkverhalten eine große Rolle. Im Anschluss wollen wir Ihnen ein Cocktailrezept mit Likörzugabe vorstellen und hoffen, dass Sie auf den zuckersüßen Geschmack kommen.

Rezept mit Likör: Kir Royal

Die Zutaten für dieses Rezept sind simpel aber sehr delikat: 1 Teil Crème de Cassis wird auf 9 Teile Sekt oder Champagner gegeben und fertig ist der royale Cassis Cocktail. In der Regel passen in ein Champagnerglas oder Sektkelch 150ml oder 15cl.

Für dieses Volumen würde sich  die Menge der Einzelnen Zutaten also auf 15ml Crème de Cassis und 135ml Sekt oder Champagner belaufen.

Smash!

Nicht nur der grüne und absurd proportionierte Superheld smasht vor sich hin, in letzter Zeit tun dies auch immer mehr Bartender, denn hinter der Cocktailgruppe Smash verbergen sich viele, überaus delikate Drinks.

Ein Smash ist traditionell ein Drink bei dem Minze zusammen mit einer Zitrusfrucht oder einer saisonalen Frucht mit Säureanteil gemuddelt wird und der daraus entstehende Shortdrink heißt dann Smash, da die geschmacksgebenden Zutaten zerdrückt wurden. Die Verwendung von Minze ist auch in der Kategorie der Juleps von Bedeutung, die sich aber in einigen Punkten von den Smashs unterscheiden, nicht zuletzt durch die Variationen an zerdrückten Kräutern.

Der Smash Cocktail

Smashs existierten lange Zeit als Juleps und wurden um die letzte Jahrtausendwende herum bekannt gemacht. Ein Bartender aus New York der im legendären Rainbow Room historische Cocktails wiederentdeckte und teilweise weiterentwickelte erschuf die Cocktailkategorie des Smashs als Nachfahre der Juleps. Seither „smasht“ man verschiedene Kräuter zusammen mit Zitrusfrüchten in Cocktailshakern und kreiert unzählige Kombinationen herrlich erfrischender Drinks.

Dabei ist die Freisetzung der ätherischen Öle durch das Zerdrückten und Quetschen der frischen Kräuter ausschlaggebend für den Geschmack des Smash Cocktails. Hier kann man der Kreativität zwar freien Lauf lassen, jedoch sollte man genau auf die Öle der Kräuter achten, die im Cocktail verwendet werden. Denn diese ätherischen Öle sind überaus Geschmacksträchtig und können in manchen Fällen einen ambitionierten Drink schnell in gruselige Gefilde befördern.

Für Anfänger eignet sich diese Art von Drinks aber auch, wenn man einem erprobten Rezept folgt dann kann auch als Leihe den Gästen Imponiert werden. Denn die Grundzutaten der Smash Cocktails sehen relativ simpel aus und sind auch nicht immer alle zur gleichen Zeit im Shaker.

Ein Smash besteht in der Regel aus folgenden Zutaten:

  • Spirituose 
  • Kräuter
  • Zitrusfrucht 
  • Süßmittel
  • Tonic oder Soda (Sprudelwasser)

Dabei kommen manche Rezepte aber auch ohne Tonic oder ohne Süßmittel aus, je nach der Zutatenlage ergeben sich unterschiedliche Verhältnisse in der Zugabe bestimmter Zutaten und selbstverständlich variiert auch das Volumen des jeweiligen Drinks stark. Während ein Gin Basil Smash klassischer Weise ein short Drink ist, kann Rasberry Thyme Smash durchaus als Highball serviert werden. Die Drinks haben eben nur das Zerdrücken der Kräuter zur Freisetzung der Ätherischen Öle gemeinsam und fügen sich in die Kategorie Smash mit vielerlei Varianten ein.

Kurkuma | Wissenswertes

Die Wurzel Ingwergewächses wird in zahlreichen Blogartikeln als Wunder- und Allheilmittel angepriesen und der Gelbwurzel unzählige Wirkungen sowie Heilkräfte zugeschrieben.

Wir sind kein Team aus medizinischen Fachkräften. Deswegen finden Sie in diesem Artikel vornehmlich Informationen die sich auf die Herkunft und Verwendung in Rezepten für Speisen beziehen. Für die medizinischen Wirkungsbereiche der Gelbwurzel sollten Sie Ihren Hausarzt konsultieren.

Kurkuma Herkunft

Kurkuma stammt aus Südasien und gedeiht in tropischen Klimazonen besonders gut, weswegen die Wurzel in solchen Gebieten vornehmlich kultiviert wird. Die Kurkuma-Pflanze wird bis zu einem Meter hoch und bildet eine Wurzel, deren Rhizom (unterirdisches Sprossenachsensystem) dem des Ingwers ähnelt. Gerade in Indien ist die Wurzel sehr beliebt; hier wird der Großteil der Welternte verbraucht. In Thailand und weiteren Ländern Südasiens ist die Wurzel ein gängiges Würz- sowie Nahrungsmittel.

Früher wurden verschiedene Gegenstände und Lebensmittel mit Kurkuma eingefärbt und auch heute noch ist die Wurzel für die gelbe Farbe im Curry verantwortlich.

Verwendungen für Kurkuma

Als Nahrungs- und Würzmittel kann Kurkuma auf vielerlei Weisen verwendet werden. In Smoothies, Ragout oder Reisgerichten kann die leicht scharfe Note der Wurzel den fehlenden Geschmackskick liefern und die gelbe Farbe der mit Kurkuma zubereiteten Speisen ist nicht nur im Herbst eine wahre Augenweide.

  1. Kurkuma im Smoothie: Kurkuma ist im Smoothie am bestem mit Ingwer kombiniert und kann auf viele verschiedene Weisen im Mixer zusammengefügt werden. Auch die Kombination mit Zitrusfrüchten bietet sich an, da die in der Wurzel enthaltenen Stärken sowie Zucker eine harmonische Symbiose mit Zitrusnoten eingehen.
  2. Kurkuma im Curry: Im Curry bietet sich ebenfalls eine Kombination mit Früchten an, die durch Geflügel ergänzt werden kann. Aber auch Nüsse können statt Geflügel verwendet werden und so nicht nur mehr Proteine mit in die Speise integriert werden, sondern eben auch der nussige Nussgeschmack 😉
  3. Kurkuma im Ragout: Ein Ragout ist eine Bezeichnung für Rezepte mit geschmortem Fleisch, Geflügel oder Gemüse. Dabei entstehen oft pikante sowie sämige Soßen für welche Kurkuma durch die scharfe Note sowie die enthaltenen Stärken in der Wurzel perfekt geeignet ist. Im Ragout sollte die Wurzel nach Möglichkeit frisch verwendet werden.