Kategorie: Wissenswertes

Kaffee: Was Sie schon immer über die Pflanze und den Anbau wissen wollten

Kaffee

Sie lieben Kaffee genauso wie wir? Wir stellen Ihnen die wichtigsten Fakten über die Kaffee-Pflanze und ihren Anbau vor. Cappuccino, Espresso, Filterkaffee, Cafe crema: Fast jeder Haushalt in Deutschland besitzt eine Kaffeemaschine, einen Kaffeevollautomaten oder eine Frenchpress-Maschine. Doch wo genau kommt eigentlich das kostbare braune Pulver her, mit dem wir jeden Morgen unseren Tag versüßen? Weiterlesen

Tonic Water: Hintergründe & Geschichte

Tonic ist mit Chinin versetztes Sprudelwasser. Da könnten wir den Beitrag auch schon enden lassen, aber: Was ist Chinin, warum gibt es Tonic bis heute noch, was sagen uns die Geschichtsbücher darüber und warum muss man es seit einiger Zeit kennzeichnen? All das und noch ein bisschen Mehr erfahren Sie in diesem Artikel.

Tonic Water seit 1600

Legenden zu folge ist die Verwendung von Chinarinde von den Inkas mit den Kolonialisten nach Europa gelangt und wurde durch diese zu einem Tonikum gegen Malaria entwickelt. Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts war Chinin auch ein übliches Medikament gegen Malaria-Erkrankungen.

Im 19. Jahrhundert wurde ein mit Kohlensäure versetztes Sodawasser durch die Zugabe vom Chinin zu dem bis Heute bekannten Tonic industriell hergestellt und dem Geschmacks-Paar Gin and Tonic zu weltweitem Ruhm verholfen.

Tonic Water ist aber nicht nur mit Gin zu genießen, das würzig-spritzige Sodawasser kann zu vielerlei Spirituosen gemischt werden und so herrlich frische Sommerdrinks kreiert werden.

Tonic Water & Chinin

Chinin ist ein Chinolon-Alkaloid welches in geringen Mengen im Tonic Water vorkommt. Erlaubt sind in Deutschland 85mg pro Kilo alkoholfreies Getränk sowie 300mg pro Kilo Spirituose. Chinin-Sulfate werden als Medikation gegen eine Reihe von Krankheiten und Beschwerden eingesetzt, vor allem aber zur Bekämpfung eines bestimmten Malaria-Typus.

Seit 2015 sind Medikamente mit Chinin in Deutschland verschreibungspflichtig, da sie zu starken und schwerwiegenden Nebenwirkungen führen können.

Tonic Water ist kennzeichnungspflichtig

Das im Tonic enthaltene Chinin, auch wenn es in weitaus geringerer Dosis im Getränk vorhanden ist als noch vor 200 Jahren, kann bei einer Überdosierung zu körperlichen Beschwerden führen. Schwangere sollten auf den übermäßigen Konsum von Tonic Water verzichten, da eine Suchtgefahr für das Neugeborene besteht. Auch gastrointestinale oder sogar neurologische Störungen können bei einer Überempfindlichkeit auf Chinin vorkommen.

In den meisten Fällen passiert jedoch nichts, da für solche Nebenwirkungen tatsächlich entweder absurd große Mengen über einen längeren Zeitraum konsumiert werden müssten oder eine Überempfindlichkeit besteht und diese kann beim Arzt diagnostiziert werden.

Tonic Water ist nicht gefährlich

Wie eben schon erwähnt, ist Tonic Water für den Großteil der Bevölkerung nicht schädlich. Schwangere, Frauen in der Stillzeit und Menschen mit einer Überempfindlichkeit sollten auf den Konsum von Tonic Water verzichten. Bei den geringen Mengen von Chinin im Tonic Water müsste man als Gesunder und nicht schwangerer oder stillendender Mensch, um eine Überdosierung zu erreichen, täglich und über mehrere Monate hinweg mindestens einen Liter Tonic Water trinken und selbst dann passiert in der Regel nichts.

Wer sich also am Wochenende den ein oder anderen Tonic Drink gönnen will, der kann das guten Gewissens tun.

Inside Bargastro: Wo kommt eigentlich unser Obst her?

Getränke Catering Messestand

Heute wollen wir uns einem Thema widmen, das uns persönlich sehr am Herzen liegt. Vielleicht haben Sie sich schon einmal gefragt, woher wir die Zutaten für die Herstellung unserer Smoothies beziehen? Wir beschäftigen uns täglich sehr intensiv mit dieser Frage und möchten daher aufzeigen, wie (und vor allem woher) der Apfel eigentlich in Ihr Glas kommt.

1. Der Pflückvorgang

Alle saisonal verfügbaren Obst- und Gemüsesorten beziehen wir, wann immer möglich, regional. Besonders beliebt sind bei uns in Niedersachsen natürlich Äpfel oder Birnen aus dem Alten Land. Aber auch Kirschen, Pflaumen oder Beeren und natürlich auch reichlich Gemüse werden in Niedersachsen angebaut und von uns verarbeitet. Wenn es die Zeit zulässt, pflücken wir sogar selbst. Das ist nicht nur entspannend, sondern auch eine Qualitätssicherung für unsere Kunden direkt vor Ort 🙂

Apfelbaum

2. Der Verarbeitungsprozess

Nachdem das Obst vom Baum in die Obstkiste gewandert ist, macht es sich direkt auf die große Reise zur jeweiligen Veranstaltung. Warum? Weil bei uns nur knackige Äpfel und Birnen auf dem Schneidebrett landen. Daher planen wir bedarfsgerecht und kalkulieren die zu verarbeitenden Mengen für unsere Einsätze ganz genau.

Äpfel und Birnen auf Schneidebrett

Die Zutaten werden frisch vor Ort für ihren Einsatz vorbereitet…

geschnittene Äpfel und Birnen

… und wandern nach dem Schneiden direkt in unsere Hocheistungsmixer.

Äpfel und Birnen im Mixer

Je nach individueller Rezeptur sind unsere Smoothies nach dem Mixen auch farblich ein echter Hingucker.

Smoothies im Mixer

3. Das Ergebnis

Aus dem Mixer wandern die verzehrfertigen Smoothies dann direkt ins Glas. Genauso wie ihre Zutaten sind auch dem Einsatz der kleinen Muntermacher kaum Grenzen gesetzt. Sie lassen sich auf Messen, bei Firmenveranstaltungen wie betrieblichen Gesundheitstagen oder Produktpräsentationen und für viele weitere Events im wahrsten Sinne des Wortes geschmackvoll in Szene setzen.

Überzeugen Sie sich selbst von unseren frischen Früchtchen. Gerne stehen wir Ihnen für die Beantwortung weiterer Fragen rund um das Thema Smoothie zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns dafür werktags von 10 bis 16 Uhr unter 0800 820 74 45 oder senden Sie uns einfach eine E-Mail an kontakt@bargastro.de.

Sauerkraut: Hintergründe, Rezept & Nährstoffe

In diesem Artikel haben wir allerlei Informationen über Sauerkraut für Sie zusammengestellt. Wir haben Themen von der Saison für den eingelegten Weißkohl, über die Nährwerte des fermentierten Produktes bis hin zur Geschichte sowie einer Anleitung zum Selbermachen für Sie recherchiert und in diesem Beitrag aufbereitet. Viel Spaß beim Lesen!

Was ist Sauerkraut?

Sauerkraut ist eingelegter und fermentierter Weißkohl. Der Weißkohl wird, nach der Entfernung des Sprungs und der äußeren Blätter geschnitten und mit Salz eingestampft, bis die Kohlstreifen im eigenen Saft stehen und das Behältnis voll ist. Der Kohl wird so mehrere Wochen lang einem Gärungsprozess ausgesetzt, welcher durch die am Ende vorgenommene Erhitzung des Kohls beendet wird.

Sauerkraut-Saison

Da es sich um eine eingelegte Speise handelt, hat Sauerkraut immer Saison. Die Saison des Weißkohls ist für den Freilandanbau von September bis November. Wird der Weißkohl fachgerecht und unter sterilen Bedingungen zu Sauerkraut verarbeitet, hält sich die eingelegte Speise sehr lange.

Vitamine und Nährstoffe im Sauerkraut

Sauerkraut ist wirklich ein Superfood! Es wurde nicht umsonst auf lange Seefahrten mitgenommen und auch auf dem Festland als Heilmittel benutzt. Es wirkt sich sowohl positiv auf den Zahnschmelz aus als auch auf die Darmflora und auch das Immunsystem wird durch das enthaltene Vitamin C gestärkt.

In Sauerkraut befinden sich neben Vitamin C außerdem noch die Vitamine K und B6. Natrium, Chlorid und Eisen sind ebenfalls im Sauerkraut vertreten und mit dem Verzehr von 100g Sauerkraut können Sie ca 37 Prozent des Tagesbedarfs an Chlorid für einen Erwachsenen abdecken. Mit 100g Sauerkraut können Sie 10% des Tagesbedarfs an Vitamin B6 abdecken, 23% des Tagesbedarfs an Natrium und ca 4% des Tagesbedarfs an Eisen.  Diese Referenzwerte sind auf einen gesunden, erwachsenen Menschen bezogen und sind keinesfalls allgemeingültig.

Herkunft und Geschichte des Sauerkrauts

 

Sauerkraut selber machen

 

Coffee in a Cone, Glitzer-Pfeffi & Co.

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Der neuste Trend heißt Coffee in a Cone und ist laut verschiedener Lifestyle-Magazine der perfekte Instagram Kaffee. Instagram Kaffee? Instagram Kaffee!

Wir haben uns ein paar Gedanken zu Instagram-Food, Produktinszenierungen sowie der Mediatisierung des Alltags gemacht.

Coffee in a Cone

Es geht hierbei um einen Cappuccino in einer mit Schokolade versiegelten Eiswaffel. Offensichtlich einzig für die hashtagschwingende Szene auf Instagram kreiert, wird ein Cappuccino zubereitet, der innerhalb kürzester Zeit getrunken werden muss. Denn auch die speziell konzipierte Waffel gibt nach sieben bis zehn Minuten den Geist auf und der Cappuccino landet auf dem sich unter der Eiswaffel befindenden Grund.

Sieben bis zehn Minuten hören sich zunächst nach einer akzeptablen Zeitspanne für eine Kaffeepause an. Wenn man jedoch bedenkt, dass diese Kreation Fotografiert werden muss, bevor das Fluxuswerk der Latte-Art durch den Konsum der Kaffeespezialität zerstört wird, bleiben einem dann nur noch vier bis fünf Minuten zum genießen des Cappuccinos.

Bis der richtige Winkel gefunden, die Lichtverhältnisse abgeglichen und der Ausschnitt getroffen wurde, hat sich die Eiswaffel schon halb aufgelöst und man atmet die heiße Brühe nur noch schnell ein, bevor man sich an die Filter, Hashtags und den Text zum Post ranmacht.

In Szene gesetzt

Von der Smoothie-Bowl bis zur Latte Art, Essen wird heute immer inszeniert und damit ein extraordinärer Genuss impliziert. Denn heutzutage isst nicht nur das Auge mit sondern die Augen der gesamten Community oder Followerschaft der jeweiligen Person. Dazu werden nicht nur in Gastronomiebetrieben eindrucksvolle Speisen ästhetisch überarbeitet, sondern auch Produkte aus dem Supermarkt in neuem Gewand gekleidet. Glitzer-Pfeffi für die Einhorn-Fans, ironisch betitelte Smoothies für die Marketingmanager und Emoji-Schokolade für die hippen Muttis.

Das Produkte bestimmten Trends entsprechend aufgestellt werden, ohne dass sich dabei die Inhaltsstoffe oder Rezeptur verändern, ist ebenso wie der Prestige-Faktor des Besuchs eines bestimmten Lokals, keine neue Erscheinung. Jedoch hat das Ausmaß zugenommen in welchem die Produkte umgestylt werden: Es wird fotogener und spezifisch für bestimmte Plattformen produziert. Die High-End Produkte sollen in Magazinen und auf renommierten Blogs landen, die Massenware wird für Instagram, Pinterest und YouTube optisch verfeinert und erzielt damit im Idealfall eine hohe Reichweite über die inszenierten Leben von Privatpersonen sowie Influencern. Letztere werden ohne bezahlte Kooperation in den seltensten Fällen von sich aus ein Produkt für die sorgfältig aufgebaute Zielgruppe innerhalb der kuratierten Produktsammlung auf den jeweiligen Plattformen posten.

Wir produzieren immer noch für Menschen

Die Frage ist letztlich ob Mediatisierung, Genuss und Qualität zusammen gehen können, oder ob wir in 20 Jahren Speisen und Getränke ausschließlich für den Konsum auf dem Bildschirm produzieren.

Unsere Kunden schätzen derweil noch den Verzehr unserer Getränkespezialitäten aus traditionellen Trinkgefäßen, aber auch wir müssen in Zukunft verstärkt auf die Präsentationsfähigkeit unserer Produkte auf Sozialen Medien achten. Wie das in einem Business-Umfeld am besten geht, ist unserer Meinung nach immer noch durch Qualität. Jedoch müssen Wege gefunden werden diese Qualität auch in nicht ironischer oder frühpubertärer Ästhetik visuell zu verdeutlichen.

Mit unserer neuen Serviceleistung Getränkekonzepte wollen wir dem Trend der ganzheitlichen Getränkekonzeption für okkulare sowie kulinarische Spezialitäten nachkommen und bieten unseren Kunden einen Service an, mit dem sich nicht nur Instagram-Getränke machen lassen, sondern auch Events konzeptionell durch Getränkekompositionen und Barkonzepte zusammenführen lassen.

Gesunde Ernährung mal Drei

In dieser Beitragsreihe möchten wir Ihnen die Bestandteile von drei Ansätzen gesunder Ernährung vorstellen. Wir beginnen mit der Mediterranen Diät und werden Ihnen zwei weitere gesunde sowie nachhaltige Ernährungsweisen vorstellen. Wir wollen verschiedene Lebensweisen abdecken und dabei auch Bereiche des Veganismus vorstellen, denn auch eine vegane Ernährung kann sehr gesund sein, wenn sie richtig durchgeführt wird.

Die Mediterrane Diät

Die sogenannte Mittelmeer Diät, oder auch Kreta-Diät genannt, basiert auf Hülsenfrüchten, Gemüse und Obst als Hauptbausteinen der Ernährung. Fleisch, Geflügel und Fisch kommen zwar auch vor, jedoch weitaus seltener, als man es hierzulande gewohnt ist.

Hülsenfrüchte sind dabei ein wichtiger Bestandteil dieser Ernährung, da sie reich an Vitaminen und Proteinen sind. Vegetarische Linseneintöpfe und Bohnensuppen sind dabei nicht das Einzige was man mit den vielseitigen Streufrüchten machen kann. Linsen lassen sich kalt perfekt als Grundlage für Salate verwenden und manche Bohnen lassen sich zu schmackhaften Dipps und Pasten verarbeiten.

Kauft man getrocknete Hülsenfrüchte, ist es ratsam diese vor der Verarbeitung für mehrere Stunden in Wasser einzulegen. So können Sie das Maximum an Vitaminen aus den mannigfaltigen Bohnen herausholen.Hülsenfrüchte liefern nicht nur viele wichtige Mineralstoffe, sondern auch Proteine auf pflanzlicher Basis und wirken daher sättigend.

Gemüse kann mehr als nur eine Nebenrolle auf dem Teller spielen und es muss auch nicht immer der Eisbergsalat mit Tomaten, Paprika und Gurke sein. Gefülltes Gemüse mit Reis und Kartoffeln statt Hackfleisch macht Satt und bietet eine vielzahl an schmackhaften Vitaminen auf dem Teller.

Die Kombinationsmöglichkeiten sind schier unendlich und sind in der Regel auch perfekt für die Lagerung im Kühlschrank geeignet. Denn ohne tierische Produkte, halten sich gekoche Gemüsegerichte auch schon mal 5 Tage im Kühlschrank.

Gemüse ist vor allem reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Weiterhin versorgt Gemüse den Körper mit Wasser und Ballaststoffen, was der Verdauung zu Gute kommt. Dabei kommt es nicht so sehr auf die Art von Gemüse an, sondern auf die Mischung und Vielfalt auf dem Teller.

Getreide ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der mediterranen Diät. In Mittelmeerregionen wird vornehmlich helles Brot gegessen, welches hier eher einen ungesunden Ruf hat. Dennoch kommt es auch hier nicht nur auf die Menge an, sondern auch auf die Zubereitung des Getreides.

Olivenöl zählt als vornehmlich Fettquelle in der mediterranen Diät. Fett aus tierischen Produkten kommt nur selten vor und auch anderweitige pflanzliche Fette sind selten bis gar nicht in der mediterranen Diät zu finden.

Milchprodukte spielen eine untergeordnete Rolle. Yoghurt, Schafs- oder Ziegenmilchprodukte  kommen zwar vor und werden in regelmäßigen abständen verzehrt, jedoch im Vergleich zu den anderen Nahrungsgruppen weitaus geringfügiger.

Fisch, Fleisch und Geflügel sind ebenfalls nur in geringen Mengen in der mediterranen Ernährungsweise vorhanden. Auf Rind- und Schweinefleisch wird derweil fast ganz verzichtet und der Fokus auf Fisch sowie Geflügel gelegt. Aber auch hier gilt: Weniger ist mehr. Statt jede Woche drei Mal Fisch oder Geflügel auf den Teller zu bringen, kommen die Proteinquellen eher aus Hülsenfrüchten und Bohnen.

Das Fazit lautet also: Weitaus weniger tierische Produkte konsumieren und dafür die volle Bandbreite pflanzlicher Erzeugnisse genießen. Dabei ist es vor allem wichtig Abwechslung auf den Teller zu bringen; von der Aubergine über Kohlgemüse und Steckrüben bis zur Zucchini sollte alles verwendet werden, was die Supermärkte, Discounter und Wochenmärkte hergeben, damit eine ausreichende Zufuhr an unterschiedlichen Nährstoffen gewährleistet ist.

Bargastro bei Onetake Coffee in Hamburg

Wir bilden uns weiter! Im Januar 2018 haben wir unsere Geschmacksnerven sensibilisiert und unsere grauen Zellen während einer Kaffeeschulung im Hause Onetake Coffee trainiert.

Onetake Coffee ist unser Lieferant für Kaffeebohnen und nicht nur deswegen waren wir in Hamburg zu besuch.

Während der 7 Stunden des Kurses konnten wir gemeinsam mit weiteren Teilnehmern aus erster Hand erfahren, was mit den Kaffeebohnen alles so passiert bevor Sie abgepackt an uns verschickt werden.

Die anfängliche Einführungs- und Vorstellungsrunde ist nahtlos zur Rezitation der Geschichte des Kaffees und seiner Transportwege übergegangen.

Darauf hin begann der erste interaktive Part der Schulung und bot mit einer interessanten Führung durch die Räumlichkeiten der Rösterei sowohl aufschlussreiche Einblicke in die Verarbeitung des Rohproduktes Kaffee, als auch interessante Fakten über die Herstellung in der Rösterei in Hamburg.

Für uns ist nicht nur die Herkunft der Bohnen interessant, auch die Lagerung sowie Verarbeitung der Bohnen, die verwendeten Maschinen sowie die allgemeinen Herstellungsbedingungen während des Röstprozesses sind für uns von Belang.

Nicht ohne Grund suchen wir uns unsere Zulieferer für Produkte, wo immer es geht, genau aus. Hinter die Kulissen blicken zu können und den persönlichen Kontakt zu unseren Partnern zu pflegen, gibt uns nicht nur ein gutes Gefühl, sondern stellt auch sicher, dass unsere Qualitätsansprüche gehalten werden.

Wir freuen uns über so ambitionierte Hersteller wie Onetake Coffee, bei denen Leidenschaft, Transparenz und Know-How an erster Stelle stehen. Denn hier werden die Bohnen sorgfältig ausgewählt und nach Art sowie Beschaffenheit spezifisch weiterverarbeitet. Abgesehen von der geografischen Nähe und den damit verbundenen kurzen Transportwegen verbindet uns eben auch eine gemeinsame Einstellung zur Kaffee- und Genusskultur.

Während der Führung gab es einen intensiven theoretischen Einblick in die Methoden der Rösterei, welcher von einem ausgiebigen Tasting gefolgt wurde. Hier hatten wir die Gelegenheit  verschiedene Bohnen in verschiedenen Zubereitungen zu verkosten. So ein Cupping ist wichtig, um eventuelle Fehljustierungen bei Siebträgermaschinen, Filterkaffeeanlagen und der Gleichen mehr zu erkennen, um dann entsprechend handeln zu können.

Bei diesem Tasting konnten wir noch einmal nachvollziehen, welche Einstellungen in spezifischen Zubereitungsverfahren zu bestimmten Geschmäckern führen. Es gab also nicht nur verschiedene Kaffeesorten, sondern auch verschiedene Kaffeezubereitungen. So konnten wir genau herausschmecken, wie sich eine bestimmte Bohne bei unterschiedlichen Justierungen der Siebträgermaschine geschmacklich entfaltet oder wie die Wassertemperatur auf den Geschmack eines Filterkaffees Einfluss nimmt.

Dabei haben wir uns natürlich fleißig Notizen gemacht, denn auch nach Jahrelanger Kaffee-Verköstigungs-Erfahrung fallen einem immer wieder neue Sachen, beim konzentrierten Tasting mit anschließender Reflexion, auf.

Nach dem Tasting ging es endlich ans Eingemachte und wir konnten unser geballtes Barista-Wissen an den Siebträgermaschinen anwenden. Zusammen mit Tolga von Onetake Coffee sind wir noch einmal alle Schritte der Kaffeezubereitung durchgegangen und haben dabei die ein oder andere Kaffeesorte neu kennengelernt.

Und auch die Latte-Art darf bei so einem schönen Kaffee-Kurs nicht zu kurz kommen. Wir haben unserer Kreativität freien Lauf gelassen, das ein oder andere Fluxus-Kunstwerk aus Milchschaum und Crema erschaffen und durften die Kunstwerke der anderen Teilnehmer bestaunen.

Wir hatten nicht nur den weltbesten Kaffee-Coach, sondern auch wirklich nette Kursteilnehmer, dazu kommen toll gestaltete Inhalte und ein gut konzipierter Kaffeekurs. Deshalb lautet unser Fazit auch: TOP!

Wodka oder Korn?

Fragen Sie sich auch wo genau der Unterschied liegt? In diesem Artikel erklären wir die Unterschiede in der Spirituosenherstellung zwischen Wodka und Korn.

Grundstoffe von Wodka & Korn

Die Grundstoffe für die Gewinnung der Maische sind bei der Wodkaherstellung vielfältig. Während für den Kornbrand hauptsächlich Gerste, Roggen sowie Weizen verwendet werden, können für die Wodkaherstellung auch Kartoffeln, Zuckerrüben, Trauben oder sogar Quinoa als Grundstoff herhalten. In der Regel wird für die Herstellung von Wodka allerdings ebenfalls Roggen oder Weizen verwendet.

Herstellung von Wodka & Korn

Wodka: Im ersten Schritt der Wodkaherstellung wird die Maische aus dem jeweiligen Grundstoff hergestellt. Die Maische wird dann mit Malz versetzt, um bei der anschließenden Erhitzung bestimmte, im Malz enthaltene, Enzyme freizusetzen, welche die Stärkemoleküle aufspalten und damit die süße Maische (auch Würze genannt) entstehen lassen. Im zweiten Schritt wird die Maische mit Hefe versetzt und so die Gärung veranlasst, welche den Zucker der Maische in Alkohol umwandelt. Danach ist der Brennprozeß an der Reihe. Um ein geschmacksneutrales sowie fuselölfreies Endprodukt zu erhalten, wird der Wodka zunächst mit Wasser auf eine trinkbare Volumenprozentzahl herabgesetzt und weiterhin mehrmals filtriert. Das geschieht unter anderem auch mit Aktivkohle.

Kornbrand: Die Herstellung des Konrbrands ist bis zur Filtration und Lagerung der des Wodkas gleich. Der Grundstoff wird zu einer Maische verarbeitet, welche mit zunächst mit Malz und dann mit Hefe versetzt wird, bevor sie gebrannt wird. Statt der Fitration wird bei hochwertigem Korn jedoch auf eine Lagerung in Eichenholzfässern gesetzt, bevor das Destillat mit Wasser versetzt wird.

Herkunft von Wodka und Korn

Wodka: Hier scheiden sich die Geister. Sowohl in Russland als auch in Polen wird nicht nur viel Wodka getrunken, sondern auch der Ursprung des Getränks verortet. So gibt es Aufzeichnungen, welche den Gebrauch von Wodka in Polen früher als in Russland belegen. Jedoch ist es durchaus denkbar, dass auch in Russland ein Destillat aus Korn, Roggen oder Weizen zur selben Zeit verbreitet war.

Korn: Kornbrand gibt es in Deutschland schätzungsweise seit dem 15. Jahrhundert. Belegt ist die Existenz seit dem frühen 16. Jahrundert in Nordhausen, wo auch heute noch Kornbrände produziert werden. Beliebt ist der Korn vor allem in Nord- und Mitteldeutschland, hier gibt es verschiedene Bräuche diesen zu trinken: In Hannover zum Beispiel wird der Korn zusammen mit Schwarzbier im Meter bestellt und dann auf als Lütje-Lage getrunken. Dabei wird das Kornglas über dem Bierglas gehalten und zusammen in einem Zug ausgetrunken, da diese Methode nicht nur mit steigendem Pegel kleckerfreundlich ist, gibt es für dieses Getränk sogar extra Lätzchen.

Third-Wave-Coffee

Die sogenannte dritte Welle des Kaffeekonsums ist mittlerweile auch in Deutschland angekommen und beeinflusst ganze Generationen von Kaffeetrinkern nachhaltig. Was genau es mit dem Begriff auf sich hat und was die vorangegangenen Wellen bewirkt haben, erfahren Sie in diesem Artikel.

First-Wave Coffee

Im Allgemeinen definieren sich die Zeiträume des Kaffeekonsums in bisher drei Intervallen, also drei Phasen der Entstehung und Entwicklung des Konsums von Kaffeebohnen in der Allgemeinheit.

So hat die First-Wave, also die erste Welle der Kaffeebewegung, den Kaffee für die Allgemeinheit erschwinglich gemacht. Kaffee war lange Zeit ein absolutes Luxusprodukt und wurde nur von einer wohlhabenden Schicht der Gesellschaft konsumiert. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Kaffee langsam für die breite Masse so erschwinglich, dass er nicht mehr aus den Haushalten der 1950er und 60er Jahre wegzudenken ist. In diesem Zeitraum wird die zweite Welle verortet, jedoch vornehmlich in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Die Second-Wave

Die zweite Welle des Kaffeegenusses wird ab den späten sechziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts markiert und bringt Espresso-Variationen, ausgefallene Milch-Kaffee-Sirup-Rezepte sowie besseren Kaffee in den Mainstream. Coffee-Shop-Ketten wie Starbucks und der Gleichen, erhielten in dieser zweiten Welle Aufschwung und kulminierten in den achtziger Jahren in einer Coffee-to-Go-Kultur, welche langsam aber sicher in den neunziger Jahren durch die Third Wave abgelöst wurde.

Third-Wave Coffee

Die dritte Welle des Kaffeekonsums widmet sich den Bohnen und deren Erzeugern. Es geht darum die richtige Bohne mit der richtigen Methode zuzubereiten und dadurch das bestmögliche Geschmackserlebnis zu kreieren. Weiterhin sind Kaffeebohnen nicht gleich Kaffeebohnen, es wird viel Wert auf einen fairen Handel und die Wertschätzung der Erzeuger von Kaffee gelegt.

Darüber hinaus liegt der Fokus auf handwerklichen Methoden der Kaffeegewinnung: Cold-Brew, Cold-Drip und Co. lösen langsam aber sicher die Vollautomaten ab. Kaffee wird nicht mehr in Massen konsumiert, sondern spezifisch für jede Sorte geröstet, zubereitet, genossen und zelebriert.