French Press & Handfilter

Wer sich in der heimischen Küche keine große Kaffeemaschine hinstellen möchte, unnötigen Elektromüll vermeiden will oder einen Camping-Ausflug plant, greift bei der Kaffeezubereitung am besten auf French Press oder Handfilter zurück. Im Gegensatz zur Cold-Brew-Methode müssen die Kaffeezubereitungen mit diesen Gerätschaften nicht schon im Voraus zubereitet werden, können jeden morgen frisch genossen werden und eigenen sich darüber hinaus auch für den Urlaub.

French Press oder Kaffeepresse

Die Kaffeepresse ist eine bekannte Variante in der Kaffeezubereitung ohne technisches Gerät. Der Energieaufwand beläuft sich hier, wie auch beim Handfilter, auf das aufheizen des Wassers. Der Kaffee für diese Zubereitungsmethode sollte gröber gemahlen sein als der gängige Filterkaffee aus dem Supermarkt.

Die Zubereitung läuft wie folgt ab; die gewünschte Menge Kaffee in die French Press geben und mit heißem Wasser auffüllen sowie den Kaffee im Anschluss 4 bis 6 Minuten ziehen lassen. Nun können Sie den sich an der Oberfläche abgesetzten Kaffee abschöpfen bevor Sie den Filter auf die Kaffeepresse platzieren oder den Filter ohne vorheriges Abschöpfen hinunter drücken. Der Kaffee sollte nicht in der French Press verweilen sondern direkt in Tassen oder eine Kanne umgefüllt werden. Der Kaffee gibt stetig Aroma- sowie Bitterstoffe ab und diese beeinflussen den Geschmack des Kaffees aus der French Press.

Handfilter

Die Handfiltermethode ist einfach, schnell, vergleichsweise unkompliziert und eignet sich besonders für die Zubereitung einer Tasse Kaffee. Für diese Methode kann Filterkaffee verwendet werden und auch Kaffeefilter aus dem Supermarkt sind vollkommen ausreichend für diese Art der Kaffeezubereitung.

Geben Sie den Kaffeefilter in den Handfilter und fügen Sie die gewünschte Menge Kaffee hinzu. Platzieren Sie den Handfilter auf die Kaffeekanne oder direkt auf die Kaffeetasse und gießen Sie nun das heiße Wasser über das Pulver. Zu beachten ist hierbei, dass das Wasser nicht an die Ränder des Handfilters gegossen wird, da es sonst das Kaffeepulver nicht berührt und das Endprodukt verwässert wird. Weiterhin kann man die Intensität durch die Geschwindigkeit der hinzugefügten Wassermenge beeinflussen. Schnell viel Wasser sorgt für einen milderen Kaffee, während langsam hinzugefügtes Wasser in geringerer Dosierung für einen intensiveren Kaffeegenuss sogt.

Fazit

Die in diesem Artikel vorgestellten Zubereitungsarten verursachen, abgesehen von den Gerätschaften, zu 100% biologisch abbaubaren Müll, verbrauchen wenig Energie und sind auch in sehr ästhetischen Versionen erhältlich. Damit eignen Sie sich nicht nur für den nachhaltigen Haushalt, sondern auch perfekt für den Camping-Ausflug, bei dem Wasser auf einem Gaskocher oder über einem Feuer erhitzt wird.

Beim Kauf einer hochwertigen oder marken Kaffeepresse wird es in den meisten Fällen Ersatzteile für die Reparatur geben und verleihen der Apparatur somit eine längere Halbwertszeit. Der Keramikfilter kommt auch ohne Ersatzteile aus, da er aus einem Stück besteht und nur kaputt zu bekommen ist, wenn er auf den Boden fällt oder gegen eine harte Oberfläche geworfen wird. Nachhaltigkeit wird also in den meisten Fällen gewährt und bietet damit einen weiteren Vorteil zu einer Maschine.

Auch eine Espressokanne erfüllt sowohl die Punkte der Nachhaltigkeit als auch der Energieeffizienz und wird Ihnen im zweiten Teil dieses Beitrags vorgestellt. Weiterhin können Sie im zweiten Teil mehr über Mahlgrade und Mengenangaben für die Zubereitung von Kaffee mit den unterschiedlichen Utensilien erfahren.