Wussten Sie, warum die Papaya zu den Superfoods gehört?

Superfood: Ein Wort, das bereits seit einiger Zeit in aller Munde ist. Als Superfoods werden Lebensmittel bezeichnet, die eine besonders positive Wirkung auf unsere Gesundheit haben sollen. Dazu gehört auch die Papaya.

Herkunft und Eigenschaften der Papaya

Die Papaya stammt aus Mittelamerika und kann bis zu 6 kg wiegen. In Deutschland finden wir hauptsächlich die kleineren Sorten dieser Frucht. Mittlerweile wird die Papaya nicht nur in Mittelamerika, sondern auch in anderen tropischen und subtropischen Ländern angebaut. Sie ist kälte- und druckempfindlich. Eine reife Papaya erkennt man an einer gelblich-grünen Schale sowie an der Möglichkeit, sie etwas einzudrücken.

Nährstoffreiche Papaya

Die Papaya weist eine hohe Nährstoffdichte auf, sie enthält sehr viel Vitamin C und zahlreiche andere Mineralstoffe wie beispielsweise Magnesium und Kalium. Aufgrund dieser Eigenschaften wird sie als Superfood bezeichnet. Zudem soll die Papaya durch das enthaltene Enzym Papain die Fettverbrennung ankurbeln und insgesamt eine verdauungsfördernde und entzündungshemmende Wirkung haben. Besonders viel Papain steckt in noch unreifen Papaya-Früchten.

Durch den Verzehr von Papaya kann das Immunsystem gestärkt werden. Die enthaltenen Antioxidantien sollen zudem freie Radikale einfangen.

Verzehrempfehlung für Papaya

Am besten essen Sie die Papaya roh, z.B. mit einem Esslöffel direkt aus der Schale. Die Kerne der Frucht können dabei mitgegessen werden, sie enthalten sogar am meisten Papain und schmecken nach einer Kombination aus Pfeffer und Kresse. Sie können Papaya auch sehr gut in Smoothies, Salaten, Currys oder Chutneys verwenden. Für Currys und Chutneys wird häufig unreife Papaya verwendet, die noch nicht ganz so süß ist. Wenn Sie die Frucht erhitzen, geht allerdings das Papain verloren.