Kaffee-Fakten: Herkunft, Sorten und Unterschiede

Der uns bekannte und so beliebte Kaffee wird aus der Kaffeepflanze gewonnen. Die Kaffeebohnen, aus denen der Kaffee gemahlen wird, sind der Kern der sogenannten Kaffeebeere. Die Kaffeebohnen werden auf unterschiedliche Weise getrocknet, fermentiert und schließlich geröstet, bevor Sie zu Kaffeepulver gemahlen werden.

Anbau und Ursprünge

Kaffee wird in rund 70 Ländern der Welt angebaut, die meisten davon liegen in Afrika, Südamerika und Asien. Bis heute gibt es viele verschiedene Kaffeesorten, wovon Robusta und Arabica die bekanntesten und auch die meist verwendeten sind. Die Ursprünge des Kaffees liegen in Afrika, im Laufe der Jahrhunderte hat er sich allerdings in den tropischen und subtropischen Ländern als Kulturpflanze etabliert.

Kaffeesorten und Unterschiede

Die Unterschiede der Kaffeesorten liegen vor allem in ihrem Koffeingehalt und in ihrem Geschmack. Robusta-Bohnen haben z.B. einen Koffeingehalt von bis zu 4,5 %, während Arabica-Bohnen maximal 1,7 % Koffein enthalten. Diesen Unterschied merkt man auch im Geschmack: Robusta-Kaffee schmeckt wesentlich herber, während dem Arabica-Kaffee ein milderen, aromatischerer und weniger bitterer Geschmack zugesagt wird. Diese beiden Kaffeesorten machen über 90 % der Weltkaffeeproduktion aus.

Exoten unter den Kaffeesorten

Nichtsdestotrotz gibt es noch weitere Kaffeesorten, die dann als Exoten gelten. Sicherlich haben Sie auf Urlaubsreisen bereits verschiedene Sorten Kaffee entdeckt. So gibt es z.B. den teuersten Kaffee der Welt „Kopi Luwak“. Dieser Kaffee wird vor allem in Indonesien hergestellt. Die dort wild lebende Schleichkatze frisst Kaffeebeeren, kann davon aber nur das Fruchtfleisch verarbeiten. Im Magen der Katze werden die zurückbleibenden Bohnen fermentiert und nach dem Ausscheiden weiter verarbeitet. Die Fermentierung im Magen der Katzen führt zum besonderen, würzig-süßen Geschmack dieser Kaffeesorte. Auch von Elefanten verdauten Kaffee gibt es bereits.