Tipps & Tricks für Smoothierezepte

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In diesem Artikel fassen wir hilfreiche Informationen zu Konsistenz und Kombinationen von Zutaten in Smoothies kurz zusammen. So können Sie entspannt zu Hause einen Smoothie mit Ihren Lieblingszutaten mixen und müssen keine Angst vor Fehlgriffen oder Missgeschicken haben.

Konsistenzen bei Smoothies

Der erste Gedanke bei der Smoothie-Zubereitung ist, so viel frisches Obst und Gemüse wie möglich zu verwenden. Doch bei einer übermäßigen Verwendung stärkehaltiger Zutaten wie Banane oder Mango erhält man schnell einen nahezu stichfesten Fruchtbrei. Wasserhaltige Zutaten wie zum Beispiel Gurke, Spinat, Pfirsich oder Orange schaffen hier köstliche Abhilfe.

Grundsätzlich sollte ein Smoothie flüssig sein und zwar so flüssig, dass er sich wie ein Fruchtsaft trinken lässt. Doch auch hier gibt es unterschiedliche Varianten, die einen Nutzen haben: Ein flüssiger Smoothie kann problemlos als Dessert oder süße Versuchung zwischendurch genossen werden, jedoch wird dieser relativ schnell verdaut und eignet sich daher nicht als Zwischenmahlzeit.

Hier kann ein Smoothie mit einer gröberen Konsistenz mehr erreichen. Ein Sättigungsgefühl stellt sich nicht nur durch das Kauen der kleineren Fruchtstücke ein, auch die etwas mehr Zeit in Anspruch nehmende Zersetzung der Frucht und Gemüsestücke im Magen trägt zu einem länger anhaltenden Sättigungsgefühl bei.

Wer den Smoothie zu einer vollwertigen Mahlzeit machen will, sollte sich eine Smoothie-Bowl zubereiten. Hier werden die Zutaten mit wenig Flüssigkeit kombiniert sowie überwiegend stärkehaltige Zutaten verwendet, welche die Basis der fruchtigen Leckerei bilden.

Kombinationspannen

An den Punkt der Konsistenzen anknüpfend wollen wir Ihnen nun ein paar Ratschläge zur Kombination verschiedener Zutaten geben. Denn mit der Konsistenz ist nicht nur die Dichte der Zutaten gemeint, sondern auch die im Mixer erreichte Emulsion der Zutaten. Sind einzelne Zutaten zu unterschiedlich in ihrer Dichte, setzen sich die Bestandteile mit der höchsten Dichte am Boden des Behältnisses ab, während sich die Bestandteile mit der geringsten Dichte an der Oberfläche ansiedeln. So enthält man einen zwei Phasen Smoothie — unpraktisch im Verzehr und weniger delikat im Geschmack.

Wird ein Smoothie sofort nach der Zubereitung verzehrt, spielt die Dichte der einzelnen Bestandteile keine große Rolle. Wenn Sie sich allerdings morgens einen Smoothie zubereiten, den Sie erst in der Mittagspause zu sich nehmen wollen, fügen Sie stärkehaltige Zutaten wie Mango, Banane oder Zucchini hinzu. So können Sie den Smoothie binden und erhalten eine mehr oder weniger homogene Flüssigkeit, die sich gut trinken lässt. Zucchini lässt sich wunderbar roh verzehren und enthält Stärke, die den Smoothie wunderbar bindet. Darüber hinaus können Sie den Smoothie etwas länger als 60 Sekunden mixen, um die Zutaten gleichmäßig zu zerkleinern und so für eine bessere Trinkstruktur des Smoothies sorgen.