Tipps&Tricks: So trennen Sie Schichten im Cocktail

Haben Sie schon einmal einen Cocktail getrunken, der aus verschiedenen Farbschichten bestand und sich gefragt, weshalb sich die einzelnen Zutaten nicht miteinander vermischen? Wir haben die Antwort und eins gleich vorweg: Für die Herstellung ist zwar ein wenig Fingerspitzengefühl nötig und auch die Physikkenntnisse müssen wieder mobilisiert werden, doch Schichten-Cocktails sind kein Hexenwerk und gelingen auch Hobby-Barkeepern problemlos, wenn Sie folgende Regeln beachten:

1. Der Cocktail muss direkt im Glas zubereitet werden.

2. Jetzt kommen Ihre Physikkenntnisse ins Spiel, denn die wichtigste Regel bei der Zubereitung von unterschiedlichen Schichten im Cocktail lautet: Die Zutat mit der höchsten Dichte ist auch die schwerste und gehört somit ganz nach unten ins Glas. Das sind in der Regel meist Flüssigkeiten mit einem hohen Zuckergehalt wie Saft oder Sirup. Alkoholische Zutaten haben dagegen eine geringere Dichte und schwimmen somit auf den „schwereren“ Schichten.

So weit, so gut: Sie wissen nun, dass die Zutat mit der höchsten Dichte nach unten ins Glas gehört und, dass Zutaten mit geringerer Dichte oben schwimmen. Das ist wichtig, aber auch noch nicht alles. Damit sich Ihre verschiedenfarbigenen Ebenen im Cocktailglas nicht doch mischen, müssen Sie beim Hineingießen der Flüssigkeiten sehr vorsichtig vorgehen und die folgende dritte Regel beachten.

3. Damit die Schichten im Cocktail auch wirklich getrennt bleiben, gießen Sie die Flüssigkeiten am besten ganz vorsichtig über den Rücken eines Barlöffelns in das Glas. So laufen diese langsamer herunter und setzen sich auf der schwereren Schicht ab. Die Technik des Schichtens wird in Fachkreisen übrigens auch „Layern“ genannt.

4. Last but not least: Verzichten Sie bei Ihrem Schichtdrink bitte auf Eis. Das sorgt nämlich dafür, dass Ihre mühsam hergestellten Farbschichten ineinander laufen.

Mit diesen vier einfachen Regeln sind Sie perfekt für das „Layern“ vorbereitet. Lassen Sie Ihrer Fantasie einfach freien Lauf und experimentieren Sie mit verschiedenen Säften, Siruprichtungen und Spirituosen. Sie werden sehen, dass Sie Ihren Gästen mit ein bisschen Übung bei der nächsten Feier problemlos einen „Pousse Café “ servieren können. Dieser lässt sich übrigens auch bestens als alkoholfreie Variante servieren. Viel Spaß dabei!