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Drei Tipps für einen Sektempfang & ein leckeres Rezept

Wenn Sie eine Hochzeit, Taufe, Jubiläumsfeier oder einfach eine extravagante Party planen, dann sollten Sie über einen Sektempfang nachdenken. Denn auch zu Silvester im kleinen Kreis gibt es schlimmeres als mit einem Sektempfang in den Abend zu starten. Wir haben drei hilfreiche Tipps für Ihren Sektempfang und ein herrlich prickelndes Rezept für Sie in diesem Artikel zusammengestellt.

1. Tipp: Empfang statt DIY-Bar

Vielerorts sieht man lustige Selbstbedienungsbars mit der Aufschrift „Pimp my Prosecco“ oder „DIY-Bar“. Abgesehen von der Abscheulichkeit Namens Prosecco, stimmen hier einige Dinge nicht: Erstens baut man die Bar nicht selbst. Es ist also eine Selbstbedienungsbar und keine Bastelstation. Zweitens stehen die Leute dann stundenlang davor und überlegen welche TK-Ware sie in ihren Ein-Euro-Prosecco kippen sollen, „…damit man den Prosecco nicht so doll herausschmeckt“. Drittens ist dies kein Empfang. Ein Empfang setzt voraus, dass die Leute in Empfang genommen werden. Im Falle einer Hochzeit oder anderweitigen Feier wird unter einem Sektempfang in der Regel verstanden, mit einem Glas Sekt und von einer Person die freundlich grüßt, in Empfang genommen zu werden.

2. Tipp: Weniger ist mehr

Konzentrieren Sie sich auf simple Veränderungen in den Rezepten und investieren Sie lieber in eine Flasche Winzersekt statt 10 Flaschen Prosecco. Ein Gläschen als Einstand reicht meistens schon, vor allem wenn Sie noch Cocktails servieren. Ein Zweig Rosmarin, eine essbare Blume oder mit Lebensmittelfarbe gefärbte Eiswürfel machen oft schon mehr aus als Schaufelweise TK-Himbeeren im Glas, deren Reste sich dazu auch noch sehr unschön an den Glaswänden absetzen.

3. Tipp: Variationen

Sekt und Orangensaft sind die gängigen Varianten eines Sektempfangs. Sie können als alkoholfreie Variante die ganze verfügbare Bandbreite benutzen. Wenn Sie zum Beispiel Granatapfel kerne zum Sekt servieren, warum dann nicht auch einen Granatapfelsaft statt Orangensaft servieren. Weiterhin sind Schorlen aus Apfel-, Kirsch- oder sogar Maracujasaft sehr beliebt. Säfte sind nämlich vor allem eines: Süß. Diese Eigenschaft macht die Säfte in fast jeder Geschmacksausformung beliebt und deswegen kann man etwas kreativer an die Sache herangehen sowie alle Gäste glücklich machen. Sie können natürlich auch bei dem Sekt variieren. Für private Feiern, bei denen Sie noch selbst Hand anlegen und die Gäste in Empfang nehmen, haben wir ein tolles Rezept für Sie zum Nachmachen.

Das leckere Rezept kommt jetzt…

Für zwei Portionen unseres leckeren Rezeptes benötigen Sie:

  • 400ml Winzersekt, trocken
  • 40ml Ingwerschnaps
  • 2 Scheiben Gurke
  • 2 Stängel Minze
  • 2 Scheiben Ingwer

Damit das Leckere Rezept auch lecker aussieht gehen sie wie folgt vor:

  1. Teilen Sie den Winzersekt sowie den Ingwerschnaps auf zwei Gläser auf
  2. Legen Sie je eine Ingwer und eine Gurkenscheibe übereinander und durchstechen Sie die Scheiben mit einem Zahnstocher oder Schaschlikspieß
  3. Fädeln Sie nun den Stängel Minze in das gestochene Loch und platzieren Sie die Garnitur auf dem Drink

Tonic Water: Hintergründe & Geschichte

Tonic ist mit Chinin versetztes Sprudelwasser. Da könnten wir den Beitrag auch schon enden lassen, aber: Was ist Chinin, warum gibt es Tonic bis heute noch, was sagen uns die Geschichtsbücher darüber und warum muss man es seit einiger Zeit kennzeichnen? All das und noch ein bisschen Mehr erfahren Sie in diesem Artikel.

Tonic Water seit 1600

Legenden zu folge ist die Verwendung von Chinarinde von den Inkas mit den Kolonialisten nach Europa gelangt und wurde durch diese zu einem Tonikum gegen Malaria entwickelt. Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts war Chinin auch ein übliches Medikament gegen Malaria-Erkrankungen.

Im 19. Jahrhundert wurde ein mit Kohlensäure versetztes Sodawasser durch die Zugabe vom Chinin zu dem bis Heute bekannten Tonic industriell hergestellt und dem Geschmacks-Paar Gin and Tonic zu weltweitem Ruhm verholfen.

Tonic Water ist aber nicht nur mit Gin zu genießen, das würzig-spritzige Sodawasser kann zu vielerlei Spirituosen gemischt werden und so herrlich frische Sommerdrinks kreiert werden.

Tonic Water & Chinin

Chinin ist ein Chinolon-Alkaloid welches in geringen Mengen im Tonic Water vorkommt. Erlaubt sind in Deutschland 85mg pro Kilo alkoholfreies Getränk sowie 300mg pro Kilo Spirituose. Chinin-Sulfate werden als Medikation gegen eine Reihe von Krankheiten und Beschwerden eingesetzt, vor allem aber zur Bekämpfung eines bestimmten Malaria-Typus.

Seit 2015 sind Medikamente mit Chinin in Deutschland verschreibungspflichtig, da sie zu starken und schwerwiegenden Nebenwirkungen führen können.

Tonic Water ist kennzeichnungspflichtig

Das im Tonic enthaltene Chinin, auch wenn es in weitaus geringerer Dosis im Getränk vorhanden ist als noch vor 200 Jahren, kann bei einer Überdosierung zu körperlichen Beschwerden führen. Schwangere sollten auf den übermäßigen Konsum von Tonic Water verzichten, da eine Suchtgefahr für das Neugeborene besteht. Auch gastrointestinale oder sogar neurologische Störungen können bei einer Überempfindlichkeit auf Chinin vorkommen.

In den meisten Fällen passiert jedoch nichts, da für solche Nebenwirkungen tatsächlich entweder absurd große Mengen über einen längeren Zeitraum konsumiert werden müssten oder eine Überempfindlichkeit besteht und diese kann beim Arzt diagnostiziert werden.

Tonic Water ist nicht gefährlich

Wie eben schon erwähnt, ist Tonic Water für den Großteil der Bevölkerung nicht schädlich. Schwangere, Frauen in der Stillzeit und Menschen mit einer Überempfindlichkeit sollten auf den Konsum von Tonic Water verzichten. Bei den geringen Mengen von Chinin im Tonic Water müsste man als Gesunder und nicht schwangerer oder stillendender Mensch, um eine Überdosierung zu erreichen, täglich und über mehrere Monate hinweg mindestens einen Liter Tonic Water trinken und selbst dann passiert in der Regel nichts.

Wer sich also am Wochenende den ein oder anderen Tonic Drink gönnen will, der kann das guten Gewissens tun.

Wodka oder Korn?

Fragen Sie sich auch wo genau der Unterschied liegt? In diesem Artikel erklären wir die Unterschiede in der Spirituosenherstellung zwischen Wodka und Korn.

Grundstoffe von Wodka & Korn

Die Grundstoffe für die Gewinnung der Maische sind bei der Wodkaherstellung vielfältig. Während für den Kornbrand hauptsächlich Gerste, Roggen sowie Weizen verwendet werden, können für die Wodkaherstellung auch Kartoffeln, Zuckerrüben, Trauben oder sogar Quinoa als Grundstoff herhalten. In der Regel wird für die Herstellung von Wodka allerdings ebenfalls Roggen oder Weizen verwendet.

Herstellung von Wodka & Korn

Wodka: Im ersten Schritt der Wodkaherstellung wird die Maische aus dem jeweiligen Grundstoff hergestellt. Die Maische wird dann mit Malz versetzt, um bei der anschließenden Erhitzung bestimmte, im Malz enthaltene, Enzyme freizusetzen, welche die Stärkemoleküle aufspalten und damit die süße Maische (auch Würze genannt) entstehen lassen. Im zweiten Schritt wird die Maische mit Hefe versetzt und so die Gärung veranlasst, welche den Zucker der Maische in Alkohol umwandelt. Danach ist der Brennprozeß an der Reihe. Um ein geschmacksneutrales sowie fuselölfreies Endprodukt zu erhalten, wird der Wodka zunächst mit Wasser auf eine trinkbare Volumenprozentzahl herabgesetzt und weiterhin mehrmals filtriert. Das geschieht unter anderem auch mit Aktivkohle.

Kornbrand: Die Herstellung des Konrbrands ist bis zur Filtration und Lagerung der des Wodkas gleich. Der Grundstoff wird zu einer Maische verarbeitet, welche mit zunächst mit Malz und dann mit Hefe versetzt wird, bevor sie gebrannt wird. Statt der Fitration wird bei hochwertigem Korn jedoch auf eine Lagerung in Eichenholzfässern gesetzt, bevor das Destillat mit Wasser versetzt wird.

Herkunft von Wodka und Korn

Wodka: Hier scheiden sich die Geister. Sowohl in Russland als auch in Polen wird nicht nur viel Wodka getrunken, sondern auch der Ursprung des Getränks verortet. So gibt es Aufzeichnungen, welche den Gebrauch von Wodka in Polen früher als in Russland belegen. Jedoch ist es durchaus denkbar, dass auch in Russland ein Destillat aus Korn, Roggen oder Weizen zur selben Zeit verbreitet war.

Korn: Kornbrand gibt es in Deutschland schätzungsweise seit dem 15. Jahrhundert. Belegt ist die Existenz seit dem frühen 16. Jahrundert in Nordhausen, wo auch heute noch Kornbrände produziert werden. Beliebt ist der Korn vor allem in Nord- und Mitteldeutschland, hier gibt es verschiedene Bräuche diesen zu trinken: In Hannover zum Beispiel wird der Korn zusammen mit Schwarzbier im Meter bestellt und dann auf als Lütje-Lage getrunken. Dabei wird das Kornglas über dem Bierglas gehalten und zusammen in einem Zug ausgetrunken, da diese Methode nicht nur mit steigendem Pegel kleckerfreundlich ist, gibt es für dieses Getränk sogar extra Lätzchen.

Champagner & Champagner-Alternativen

Das Silvester-Getränk schlecht hin gibt es Zar mittlerweile auch in verschiedenen Supermärkten zu kaufen. Was genau drin steckt und warum der Champagner so teuer ist, erfahren Sie in diesem Artikel.

Champagner

Champagner ist eine geschützte Bezeichnung für Schaumwein aus Frankreich. Der Champagner unterliegt strengen Auflagen und muss aus dem eingegrenzten Gebiet der Champagne kommen, auf spezielle Art geerntet, gelagert, abgefüllt sowie gegärt werden.

Weiterhin ist die Erntemenge reglementiert sowie die Most-Menge zur Erzeugung des Endproduktes festgesetzt, sodass jedes Jahr nur eine bestimmte Anzahl an Flaschen verkauft werden können.

Champagner Rebsorten

Für den Champagner werden die Rebsorten Pinot Noir, Pinot Meunier sowie Chardonnay verwendet. Chardonnay ist dabei die einzige weiße Traube. Die beiden roten Rebsorten sind für den Grundgeschmack verantwortlich, während der Chardonnay zum verfeinern des Champagners notwendig ist. Um aus den roten Trauben weißen Wein zu gewinnen, müssen diese sofort nach der Ernte gepresst werden.

Weitere Rebsorten sind für die Champagner-Herstellung zwar zugelassen, hauptsächlich werden aber die drei oben genannten Rebsorten verwendet.

Champagner Herstellung & Lagerung

Der Grundwein für den Champagner wird durch einen Gärungsprozess hergestellt. Wenn der Grundwein fertig ist, wird in den meisten Fällen eine sogenannte Assemblage, ein verschnitt aus verschiedenen Weinen der Champagne, hergestellt.

Jahrgangs-Champagner besteht aus nur einem Grunddestillat, ist damit Sortenrein, und daher weitaus teurer als ein Champagner ohne Angabe des Jahrgangs (brut sans anée).

Die Lagerung erfolgt beim Champagner ausschließlich in der Flasche. Dieser Prozeß dient der zweiten Gärung und wird mit Zucker und Hefe durchgeführt, um dem Champagner die Kohlensäure zu verleihen.

Die Lagerzeit für jahrgangslose Flaschen beträgt mindestens 15 Monate und für Jahrgangs-Champagner sogar drei Jahre. Bevor die Flaschen nach der entsprechenden Lagerzeit versandt werden, muss die Hefe entfernt werden — dieser Vorgang nennt sich „Rütteln“.

Das Rütteln beinhaltet die stufenweise Neigung der Flaschen auf den Kopf sowie die tägliche Drehung der Flaschen um ein zehntel. Dieser Vorgang dauert in der Regel 21 Tage und schließt mit der sogenannten „Abschlämmung“ ab.

Das Abschlämmen des Hefepfropfens, welcher sich während des Rüttelns im Flaschenhals formt, funktioniert heutzutage durch Kälte. Die Flasche wird durch ein Eisbad geführt, welches des Pfropfen zum Gefrieren bringt. Im Anschluss wird der Kronenkorken geöffnet, damit der Hefepfropfen herausspringen kann. Durch den in der Flasche entstandenen Druck springt der Hefepfropfen in der Regel sofort heraus, ohne dass zu viel von dem kostbaren Champagner herausfließen kann.

Der Flüssigkeitsverlust, welcher während des Abschlämmens entsteht, wird durch die sogenannte Dosage ausgeglichen. Die Dosage variiert von Haus zu Haus, wird streng geheim gehalten und gibt dem Champagner die spezielle Note.

Champagner Alternativen

Als Alternative zum Champagner können, wenn man von den oben genannten Rebsorten ausgeht, Chardonnay-Schaumeine empfohlen werden. Weiterhin wird ein Crémant ebenfalls in der Flasche gegärt und weist daher ähnliche Charakteristika wie ein Champagner auf. Sowohl Crémant als auch Chardonnay Sekt sind weitaus günstiger als ein echter Champagner, da sie weder bestimmten Produktionsmengen unterliegen, noch die Herkunft der Rebsorten geographisch vorgeschrieben ist.

In Deutschland gibt es Winzersekt, welcher aus den eigenen Rebsorten des Winzers hergestellt werden muss und daher in der Regel sortenrein ist. Auch hier wird der Wein in der Flasche ein zweites Mal gegärt und kann dem Champagner daher qualitativ durchaus das Wasser reichen. Hier kommt es auf die Lagerung an, je länger desto besser, bzw. langanhaltender der Perleffekt.

Zimt

Zimt Zutat Gewürz

Vor allem zur Weihnachtszeit beliebt und gern als Zutat in Backwaren, Cocktails, Smoothies oder Tees verwendet, ist dieses Gewürz aus Baumrinde nicht aus den winterlichen Monaten wegzudenken. Jedoch sind seit etwa 10 Jahren die Geister über die gesundheitsfördernden Effekte geschieden. Für die Einen ist das Gewürz das Superfood schlecht hin, für die Anderen ist es eine gefährliche Zutat mit krebserzeugenden Inhaltsstoffen. Lesen Sie weiter, wenn Sie mehr über die guten und schlechten Eigenschaften von Zimt erfahren wollen.

Herkunft des Zimtgewürzes

Ursprünglich kommt das Gewürz aus Sri Lanka, welches einst den Namen Ceylon trug, und wird mittlerweile weltweit in tropischen bis subtropischen Klimazonen angebaut. Hauptproduzenten sind dabei immer noch Sri Lanka, aber auch China oder Indonesien. Weitere Anbaugebiete reichen von Mittelamerika und den kleinen Antillen bis hin zur Insel Madagascar.

Zimtanbau

Zimt ist die Rinde von Sträuchern und Bäumen mit bis zu 12 Metern Höhe, welche abgeschabt, getrocknet und manchmal auch per Hand gerollt wird. Im konventionellen Anbau wird Zimt an Sträuchern angebaut, um die Ernte zu erleichtern. Die Ernte gestaltet sich aus mehreren Schritten:

  1. Zunächst wird die äußere Rinde des Baumes oder Strauches entfernt und dann die Innenrinde Schicht für Schicht abgeschabt.
  2. Bei diesem Prozess rollt die Rinde sich meist schon von selbst, wenn sie das nicht tut, wird per Hand nachgeholfen oder die Ernte als Zimt-Chips verkauft. In der Regel gilt für die Aromen sowie Geschmack bei Zimt: Je tiefer vom Inneren des Stammes geerntet wird, desto höher die Qualität.
  3. Als nächstes wird die Rinde im Schatten fermentiert, so wird das Gewürz nicht nur trocken, sondern erhält auch die für Zimt typischen Aromen.

Hauptsächlich unterscheidet man Zimtsorten zwischen Ceylon-, Kassia- sowie Padang-Zimt.

Zimt Verwendung

Zimt wird nicht nur zum Backen verwendet. Auch wenn wir in unseren heimischen Gefilden das Gewürz vornehmlich zum Würzen von zahlreichen Gebäckspezialitäten verwenden, wird er weltweit sowohl als Zutat in herzhaften Gerichten verwendet als auch zur Linderung verschiedener körperlicher Leiden benutzt.

Zimt als Zutat in Herzhaften Gerichten ist vor allem im Nahen Osten verbreitet, hier wird das Gewürz sowohl in Kombination mit Bohnen als auch Fleisch oder Wild verwendet. Weiterhin soll Zimt bei der Linderung zahlreicher körperlicher Leiden helfen. So ist Zimt reich an Antioxidantien, Kalium sowie Mangan und soll auch bei der Bekämpfung von Haupilzen helfen.

Ein großer Nachteil ist der hohe Gehalt an Cumarin in den günstigen Zimt-Sorten.

Zimt und Cumarin

Cumarin ist ein Entzündungsfördernder Stoff, welcher in Tierversuchen mit Ratten sogar Krebsausgelöst hat. Auch wenn diese Ergebnisse nicht auf den menschlichen Organismus übertragbar sind, ist beim übermäßigen Verzehr Vorsicht geboten.

So soll man nicht über einen längeren Zeitraum Zimt verzehren. Ganz konkret heißt das: 1 gestrichener Teelöffel Zimt ist die absolute Obergrenze für den Verzehr über einen Zeitraum von 6 Wochen. Wer Zimt öfter und in größeren Mengen zu sich nehmen will, der sollte auf den Ceylon-Zimt zurückgreifen. Dieser ist zwar wesentlich teurer, als der handelsübliche Zimt aus dem Supermarkt, enthält aber deutlich weniger Cumarin und ist damit auch für den Verzehr über einen längeren Zeitraum geeignet.

 

 

 

Wollen Sie ein Rezept mit Zimt ausprobieren? Dann probieren Sie doch einmal unseren Cinnamon Cream Delight Cocktail aus.

Dosier-Methoden für Spirituosen im Überblick

Jigger Barmaß

Wenn Sie einen Cocktail kreieren wollen, dann benötigen Sie eine einheitliche Methode für die Dosierung der Flüssigkeiten. Nur so können Sie die Mengen in den richtigen Verhältnissen zusammenfügen und einen leckeren Drink erschaffen. Selbstverständlich kommt es auf  persönliche Vorlieben bei der Dosierung bestimmter Zutaten an, dennoch sollte man wissen wie viel von welcher Zutat sich im Cocktail befindet, um ein schmackhaftes Getränk zu erhalten. In diesem Artikel geben wir Ihnen einen kleinen Überblick zu drei unterschiedlichen Dosier-Methoden von Spirituosen für die Mischung von Cocktails und Longdrinks.

Dosieren mit Jigger

Jigger sind hilfreiche kleine Dosier-Becher mit denen Spirituosen mehr oder weniger genau abgemessen werden können. In der Regel haben sie zwei Dosier-Enden mit je zwei sowie vier Zentiliter Volumen. Weiterhin helfen Jigger auch bei der Dosierung weiterer Zutaten im Drink.

Der einzige Nachteil der kleinen Helfer ist die Zeit, die aufgebracht wird, um den Alkohol erst in den Jigger zu gießen und dann vom Jigger in den Shaker oder das Glas zu befördern. Für den Hausgebrauch ist diese Dosier-Methode allerdings vollkommen ausreichend.

Jigger

Dosieren mit Fingermaß

Das Fingermaß bzw. die Fingerbreite ist eine prähistorische Maßeinheit, die ungenau und für die Dosierung von Alkohol nur bei Longdrinks von Nutzen ist. Für einen Longdrink mit Tonic und Gin oder Wodka ist eine Fingerbreite von ein bis zwei Fingern Spirituose in einem Glas von ca 14cm Höhe bei etwa 9 cm Durchmesser zu empfehlen. Diese Methode funktioniert schnell, ist aber auch nicht genau und kann daher schnell zu Fehlkalkulationen führen. Weniger ist dann meistens mehr, da man nicht gleich am Anfang der Party vom Stuhl kippen möchte und wenn doch, dann sollte man lieber zu Hause bleiben.

Dosieren mit Auszählen

Das Auszählen ist eine weitere Methode der ungenauen Dosierung von Alkohol, die mit Hilfe eines Ausgießers ein wenig genauer gemacht werden kann.

Beim Auszählen ohne Ausgießer sollte die Flasche in einem Winkel von etwas über oder knapp unter 45 Grad gehalten werden, damit nicht alles auf einmal herausläuft. Der Winkel kommt auf den Füllstand der Flasche an. Weiterhin sollte schnell gezählt werden, da hier mehr Flüssigkeit aus der Flasche gelangt, als bei der Methode mit dem Ausgießer. Zwei Sekunden, also “ Ein und Zwanzig, Zwei und Zwanzig“, sollten ausreichen.

Dosieren mit Ausgießer

Mit einem Ausgießer sieht die Sache schon wieder anders aus. Auch wenn nicht alle Modelle die gleiche Menge Alkohol ausschenken, so sind es in der Regel 4cl die in 4 Sekunden aus der Flasche raus und in das Glas gelangen. Dazu wird der Ausgießer auf die Flasche geschraubt und die Flasche im 90 Grad Winkel gehalten. Sobald der Alkohol anfängt aus dem Ausgießer zu laufen sollte man vier Sekunden auszählen und die Flasche dann sofort wieder hinstellen.

Gehalten wird die Flasche mit Ausgießer meistens mit dem Daumen auf dem Ausgießer: Vier Finger am Flaschenhals und der Daumen auf dem Ausgießer, damit dieser nicht abfallen kann. Dabei sollte man darauf achten, dass das kleine Loch (nicht der Ausguss) am Ausgießer nicht zugehalten wird.

Punsch: Was ist drin, woher kommt er & wie wird er gemacht?

Das leckere Mischgetränk gibt es seit dem 17. Jahrhundert in Europa. Woher es kommt und warum es bis heute noch ein beliebtes Getränk ist, erfahren Sie in diesem Artikel.

Der Weg des Punsches in die europäischen Rezept-Bücher

Weit verbreitet ist die Theorie, das Getränk komme aus Indien. Über die englische Seehandelsflotte soll es nach Europa gelangt sein. Das Wort Panc welches fünf bedeutet und sich angeblich auf die  fünf Zutaten des Punsches, Arrak, Tee, Zitrone, Zucker sowie Gewürze, bezieht, ist Sanskrit und auch der im Punsch verwendete Tee deutet auf eine indische Herkunft hin.

Eine andere Überlegung hingegen ist, dass das Getränk seinen Namen den sogenannten Puncheons verdankt. Die Puncheons sind die Fässer in denen Rum aus der Karibik transportiert wurde und ebenfalls bei Seefahrern bekannt waren. So ist es ebenfalls plausibel, dass das Mischgetränk eine zufällige Errungenschaft von Seefahrern ist, die sich ein warmes sowie Alkoholhaltiges Getränk auf langen Seereisen gemischt haben.

Ob aus Indien oder der Karibik, in Europa existieren seit dem 17. Jahrhundert verschiedene Rezepte und bis heute ist der Punsch ein beliebtes Wintergetränk. Vom österreichischen Jagertee bis zur Feuerzangenbowle gibt es zahlreiche Variationen von Punsch, die sowohl mit als auch ohne Alkohol überaus genießbar sind.

Punsch und seine Bestandteile

Punsch besteht klassischer Weise aus Tee, Gewürzen, Zitrusfrucht, Fruchtsaft sowie einer Spirituose. Der Tee ist derweil meist schon sehr würzig und wird durch Gewürze wie Sternanis, Kardamom, Muskat, Zimtstangen oder sogar auch Pfeffer in seiner Würzigkeit unterstützt.

Dazu kommen die fruchtigen Zitrusnoten der Schalen von Orange, Zitrone oder auch Grapefruit, deren Bitterstoffe meist durch die Zugabe von Zucker ausgeglichen werden. Die Spirituose ist weniger des Geschmacks wegen im Punsch, denn der aufwärmenden Eigenschaften des Alkohols.

Da Punsch mit alkoholischer Zugabe vermehrt im Winter auf Märkten oder zu den stattfindenden Feierlichkeiten getrunken wird, macht die hochprozentige Zugabe lustig und warm gleichermaßen.

Punsch ohne Alkohol

Punsch muss nicht immer mit Alkohol serviert werden. Für alle, die den alkoholfreien Genuss bevorzugen kann leckerer Punsch ohne Alkohol eine wahre Gaumenfreude sein und wird so auch für kleine Schleckermäuler genießbar.

Man kann getrost den ein oder anderen Saft hinzufügen statt der Spirituose und so ein noch süßeres Getränk kreieren. Oft mit „Autofahrerpunsch“ betitelt erfreuen sich die alkoholfreien Varianten an großer Beliebtheit und bieten nicht nur Autofahrern eine Alternative zum hochprozentigen Punsch.

Punsch Rezepte

In der Regel wird ein Tee gekocht, welcher dann zusammen mit Gewürzen und Säften erhitzt wird. Der Punsch sollte niemals kochen, da sonst der Alkoholgehalt der verwendeten Spirituose verloren geht und auch die Geschmäcker der verschiedenen Zutaten verloren gehen können.

Gängige Rezepte enthalten Sternanis, Zimt, Orangen oder Zitronenschalen sowie Beeren in getrockneter Form als Tee oder auch frisch. Daneben werden hochprozentige Spirituosen verwendet, wobei auch Wein oder Sekt gelegentlich ihren Weg in den Punsch finden.

Spirituosen aus Wurzeln

Niedrige Temperaturen machen sich in Deutschland breit, die Tage werden schon seit längerem spürbar kürzer und das Bedürfnis nach Wärme, Gemütlichkeit und Kaminfeuer wächst — der Winter schreitet mit großen Schritten voran. Der Appetit nach warmen sowie würzigen Getränken wird geweckt und genau da wollen wir mit unseren Beiträgen anknüpfen. Diese Woche dreht sich alles um Spirituosen aus Wurzeln, welche wir mit einem passenden Cocktailrezept am Ende dieser Woche abschließen.

Bärwurz

Der Bärwurz ist einer der bekannteren Schnäpse aus Wurzeln und wird aus der gleichnamigen Pflanze hergestellt. Die Bärwurz (im Gegensatz zum Maskulinum des Schnapses) ist ein ausdauernder Doldenblütler, welcher dem Fenchel ähnelt. Nicht zuletzt daher kommt auch der Name Apfelfenchel für das Kraut. Die Wurzel der Pflanze wird für die Gewinnung der gleichnamigen Spirituose verwendet und muss mehrere Jahre heranwachsen, bevor Sie reif für die Verarbeitung zu Spirituose ist.

In der Regel wird die geerntete Wurzel in Mazeriergefäßen gelagert, bevor Sie mit Neutralalkohol extrahiert wird und nach erneuter Lagerung von wenigen Stunden bis Tagen destilliert wird.

Das Destillat wird dann entweder für kurze Zeit in Stahlfässern oder für mehrere Monate in Eichenfässern gelagert. Traditioneller Weise werden Bär- oder Blutwurz in Keramikflaschen abgefüllt.

Blutwurz

Der Blutwurz ist ein Kräuterschnaps aus der gleichnamigen Pflanze, welche viele weitere Namen trägt: Rotwurz, Tormentil, Siebenfinger oder Natterwurz sind nur wenige davon. Die Pflanze gehört zur Familie der Rosengewächse und hat den Namen Blutwurz dem an Schnittstellen rot anlaufenden Rhizom zu verdanken. Ein ausdauerndes Kraut, welches am Besten in mäßig saurem Boden gedeiht und daher meist in Heiden, Mischwäldern oder Niedermooren wächst.

Die Herstellung des Schnapses verläuft ähnlich wie die des Bärwurzes. Auch hier wird mazeriert, extrahiert, destilliert und gelagert.

Enzian

Das Rhizom der gelben Enziane wird als Grundstoff der Spirituose verwendet. Die Pflanze wächst wild in den sogenannten Kalkalpen heran, die Ernte der Wildpflanzen ist streng reglementiert und auch die Wachstumsorte werden, aufgrund der hohen Verwechslungsgefahr mit dem überaus giftigen Germer, geheim gehalten. In der Regel werden speziell für die Spirituosenherstellung kultivierte Pflanzen verwendet, dafür eignet sich der gelbe Enzian am besten: Das Rhizom des gelben Enzians ist größer und ertragreicher, hält aber auch die meisten Bitterstoffe bereit.

Die Spirituose ist ein Wurzelbrand, welcher ein Destillat aus Wurzelmaische ist. Es werden ihm heilende Kräfte nachgesagt, die sich von antiseptischen über verdauungsfördernde bis hin zu entzündungshemmenden Eigenschaften erstrecken. Wissenschaftliche Nachweise bleiben bisher aus, die Anekdoten über die heilenden Kräfte des Wurzelbrandes gibt es aber seit Jahrhunderten zu Hauf.

Die Spirituose aus Enzian wird seit Jahrhunderten hergestellt und erfreut sich bis heute an großer Beliebtheit.

Kakao: Verwendungen, Geschichten & Nutzen

Der Kakaobaum, welcher seinen Ursprung in Mittelamerika hat und sich mittlerweile in den westlichen Gebieten des afrikanischen Kontinents verbreitet hat, ist ein dünner Unterholzbaum mit Schwertartigen Blättern. Die daran wachsende Frucht enthält Samen, die nach einem bestimmten Bearbeitungsprozess sowohl Kakaobutter als auch eine Kakaomasse ergeben. Aus Masse und Butter werden diverse Schokoladenprodukte gefertigt sowie das beliebte Heißgetränk erstellt.

Kakao Verwendungen

Die Samen der Kakaofrucht werden auf verschiedene Weisen weiterverarbeitet. Die Trockenmasse, welche bei der Fermentierung und anschließender Röstung der Samen entsteht, wird für die Verarbeitung zu Schokoladenprodukten verwendet. Die Kakaobutter wird in der Lebensmittelverarbeitung zur Erzeugung von Nougat, weißer Schokolade oder Kuvertüre verwendet.

Gerade die Kakaobutter hat ein sehr breites Spektrum an Verwendungsmöglichkeiten in der Kosmetikindustrie. Durch ihren geringen Schmelzpunkt und ihre fettenden Eigenschaften wird die Kakaobutter vornehmlich in Hautpflegeprodukten verwendet.

Kakao Geschichten

Die Geschichte des Kakaos wird in einem weiteren Artikel in den nächsten Wochen auf unserem Blog umrissen, in diesem Absatz wollen wir Ihnen eine Anekdote zur süßen Masse erzählen.

Kakao als Party-„Droge“ wurde vor einigen Jahren in der Club-Szene Berlins, Londons und New Yorks verstärkt beworben. Ein alles umfassender Rausch ist dabei nicht der Zweck des Kakaos. Die in diversen Getränken verarbeitete Kakaomasse soll der Aufnahmefähigkeit von Musik und Stimmung dienen und die Konsumenten nicht etwa in eine andere Dimension befördern. Dazu wurden spezielle Kakao-Pulver zum Schnupfen entwickelt und die Zutat in Smoothies, alkoholfreien Cocktails und verschiedenen veganen Rezepten auf diesen Veranstaltungen, den sogenannten „Gatherings“, verarbeitet.

Kakao Nutzen

Der Nutzen der Pflanze ist abgesehen von den kulinarischen Ergüssen auch in gesundheitlicher Hinsicht relevant. Schokolade macht glücklich, das wissen die meisten Konsumenten aus eigener Erfahrung. Schokolade, bzw. Kakaomasse enthält eine Vielzahl von gesundheitsfördernden Stoffen wie zum Beispiel Polyphenol Epicatechin und weitere Bestandteile, deren Wirkung jedoch noch belegt werden muss.

Die positiven Effekte auf den Körper richten sich nach der konsumierten Menge. Der geläufige Schokoladenverzehr von ein bis zwei Riegeln auf der Couch oder am Schreibtisch reicht in der Regel nicht aus, um die gesundheitsfördernden Stoffe in der Schokolade in einer Dosierung zu erhalten, die einen positiven Effekt auf den menschlichen Organismus hätte. Die konzentrationsfördernde Wirkung von Schokolade bei älteren Menschen ist jedoch in mehreren Studien nachgewiesen worden.

Whiskey Sour

Über die Cocktailgruppe der Sours haben wir bereits berichtet und wollen nun nicht nur ein Cocktailrezept aus dieser Familie unserem Blog hinzufügen, sondern auch ein wenig mehr über die Geschichte der Rezepte dieser Cocktailfamilie erläutern. Es gibt Sours in vielen verschiedenen Variationen als Fizz oder Collins, mit Gin oder Brandy, mit Zuckerrand, Zitronenzeste, Orangenscheibe oder auch „on the Rocks“.

Der Whiskey Sour kommt ohne viel „Schnick-Schnack“ aus, sowohl in den Zutaten als auch in der Dekoration, was nicht zuletzt der breiten Palette an Geschmäckern durch den verwendeten Whiskey geschuldet ist.

Whiskey Sour — ein Drink mit Tradition

Der Drink zählt zu den klassischen Cocktails und wird seit jeher zubereitet. Wie wir schon in unserem Beitrag über Sours erwähnt haben, wurden die sauren Lustigmacher nicht nur zu Zwecken des legeren Amusements konsumiert, sondern auch der Gesundheit wegen. Da viele Seefahrer den sauren Saft der Zitrusfrucht nicht gern pur getrunken haben und Zucker erst seit der industriellen Revolution innerhalb unterer Gesellschaftsschichten erschwinglich wurde, musste dem Zitronensaft eine unwiderstehliche Zutat hinzugefügt werden: Die Cocktailfamilie der Sours war geboren. Wann genau der Whiskey hinzukam ist nur sehr schwer auf einen bestimmten Zeitpunkt festzunageln, da sich solche Ereignisse eher selten in vertrauenswürdigen Überlieferungen aus Zeitungen, Tagebüchern oder offiziellen Berichten befinden. Da wir keine historische Arbeitsgruppe sind, lassen wir die genaue Analyse historischer Quellen anderen über und konzentrieren uns auf unsere Spezialität: Der Zubereitung von Getränkespezialitäten.

Whiskey Sour Rezept

  • 5cl Burbon Whiskey
  • 2cl Zuckersirup
  • 2clZitronensaft (frisch)

Zubereitung

  1. Zutaten auf Eis Shaken
  2. Über ein Barsieb in Cocktailschale oder Tumbler abseihen
  3. Mit Maraschino-Kirsche oder Cocktailkirsche dekorieren

Boston Sour

Der Boston Sour ist eine Variante des Whiskey Sours mit Eiweiß. Dem obigen Whiskey Sour Rezept kann noch ein Eiweiß hinzugefügt werden, welches dem Drink durch das Schütteln im Shaker eine schaumige Kappe aufsetzt. Angst vor Salmonellen muss man in der Regel nicht haben, da sowohl der Alkohol als auch der Zitronensaft antibakteriell wirken. Wer auf Nummer sicher gehen möchte serviert den Whiskey Sour einfach ohne Eiweiß und gibt sich bei der Dekoration des Drinks mit Kirsche und Zitronenzeste besonders viel Mühe.