Schlagwort: Vitaminlexikon

Frisches aus der Saison: Rucola

Die leckere Rauke ist ein beliebter Salat in deutschen Küchen und eignet sich darüber hinaus sogar für Pesto oder Smoothies. Was genau in dem Kreuzblütengewächs drin steckt und wie Sie es in einem Smoothie verarbeiten können, erfahren Sie in diesem Artikel.

Rucola Saison

Von April bis Oktober und manchmal sogar bis November kann man den leckeren Rucola frisch als Freilandware erhalten und sich getrost leckere Salate damit zubereiten. Durch moderne Transportmöglichkeiten sowie Gewächshäuser gibt es das Kreuzblütengewächs allerdings das ganze Jahr über in den Frische-Abteilungen der Supermärkte.

Ob im Freien gewachsen oder im Gewächshaus gezüchtet, Vitaminre enthält der Salat zu Hauf und einige sogar schon bei 100 Gramm Salat in einer Dosis, die den Tagesbadarf abzudecken vermag.

Rucola Vitamine & Nährstoffe

Vitaminreich und geschmackvoll enthält Rucola neben den Vitaminen A, C, E  und K eine Reihe an B-Vitaminen wie Vitamin B3, B5 sowie B9.

Relativ zum Tagesbedarf eines Erwachsenen gesehen, ist Vitamin K in der größten Dosis enthalten. In 100 Gramm Rucola verstecken sich ganze 300% des Tagesbedarfs den wichtigen Vitamins, welches für gesunde Knochen, freie Arterien sowie eine funktionierende Blutgerinnung verantwortlich ist. Es hilft bei der Steuerung von Kalzium im Körper und gehört zu den fettlöslichen Vitaminen.

An Mineralstoffen befinden sich Kalium, Kalzium und Clorid im grünen Senföl-Wunder.

Kalzium hilft bei der Regulation des Säure-Basen-Haushalt im Körper und ist neben der Unterstützung von Knochen sowie Muskeln auch für die Blutgerinnung von Bedeutung.

An Spurenelementen finden sich neben anderen auch relevante Mengen an Eisen, Zink und Mangan.

Mangan ist notwendig für die Knorpel sowie Knochenbildung und sollte in in Mengen zwischen zwei bis fünf Milligramm zugeführt werden. Da es der Körper nicht von alleine produziert, muss es über die Nahrung in den Körper gelangen und allein schon deswegen sollte regelmäßig Rucola verzehrt werden. Im Rucola befinden sich je 100g ca. 15% des Tagesbedarfs für einen Erwachsenen die Kombination mit anderen Lebensmitteln, die ebenfalls Vitamin K enthalten ist daher ratsam.

Rucola ist allem Anschein nach ein echtes Superfood mit einer großen Bandbreite an Vitaminen. Diese Vitaminvielfalt sollte man nicht nur im Salat nutzen und daher auch Pesto oder Smoothies damit zubereiten. Ein Smoothierezept liefern wir Ihnen in diesem Beitrag natürlich gleich mit.

Rucola-Smoothie Rezept

In einem Mixer vereinen Sie die folgenden Zutaten und pürieren diese bis zur gewünschten Konsistenz:

  • 1 Hand voll Ruccola Salat 
  • 2 Hände Baby-Spinat
  • 3-4 Stängel Korriander
  • 1 Tasse Ananas-Stücke
  • 1 Apfel (entkernt)
  • 250 ml Orangensaft (frisch oder abgefüllt)
  • 1Tl Kurkuma

grüne smoothies, grüne smoohties selber machen, smoothie rezeptWer sich aufgrund der enthaltenen Senföle noch nicht an den Genuss von Rucola in einem Smoothie herantraut, kann dieses Rezept auch ohne Rucola und dafür mit Feldsalat zubereiten.

Wir empfehlen die Zubereitung dieses Rezeptes jedoch sehr gern, da die grünen Zutaten allesamt wahre Vitaminbomben sind und sie in dieser Kombination auch noch hervorragend schmecken.

Ein Rezept für einen Feldsalat-Smoothie haben wir auf unserem Blog bereits veröffentlicht und diesen Salat, der ebenfalls ein Superfood ist, mit einer vitaminreichen Zutat kombiniert.

Äpfel — Vitamine, Nährstoffe & Ursprung

Der Deutschen liebstes Obst soll diese Woche Thema sein: Der Apfel. Als eine der ältesten Obstsorten der Welt genießt der Apfel nicht nur einen guten Ruf, sondern auch einen speziellen Platz im Herzen der Deutschen.

Herkunft & Hintergründe des Apfels

Obst-Kiste auf dem Reitturnier in Burgwedel

Die aus der Familie der Rosengewächse stammende Frucht ist ein sommergrüner Baum oder Strauch, der in Wäldern oder Dickichten wächst. Die Blütenfarben sind in der Regel in Varianten von weiß bis Rosa angesiedelt.

Obwohl die Früchte nachreifen, sind Äpfel bei kühlen Temperaturen besonders lange haltbar. Daher sind sie auch das ganze Jahr über im Supermarkt erhältlich und schmecken sowohl im Winter als auch im Sommer gut. Die Erntesaison ist hierzulande von August bis Oktober und in den richtigen Bedingungen können die Äpfel bis zu 10 Monate lagern.

Bei der Lagerung zu Hause können Sie sich Ihren Keller oder die kühle Garage zu Nutze machen und die Äpfel am besten in einer Plastiktüte, die mit kleinen Luftlöchern versehen ist, lichtgeschützt lagern.

Vitamine & Nährstoffe im Apfel

Neben den Vitaminen B1, B6 und B9 sind im Apfel vornehmlich die Vitamine B3, C und E in der leckeren Frucht enthalten. An Spurenelementen sind Eisen, Zink sowie Kupfer hauptsächlich zu entdecken und an Mineralstoffen sind sowohl Kalium als auch Phosphor in größeren Mengen enthalten.

Dabei verstecken sich die meisten der oben genannten Inhaltsstoffe in der Schale des Apfels, weswegen es schaut ist diese gut abzuwaschen und mit dem Rest des Apfels zu verzehren.

Dem Apfel werden viele gesundheitsfördernde Attribute zugeschrieben, zum Beispiel soll der regelmäßige Verzehr das Risiko an Rachenentzündungen zu erkranken senken. Auch auf die Verdauung soll sich der Verzehr positiv auswirken und durch die im Apfel enthaltenen Ballaststoffe eine regelmäßige Verdauung begünstigt werden.

Über die verschiedenen Apfelsorten klären wir Sie in einem oder zwei weiteren Artikeln auf. Bis dahin stöbern Sie ruhig in unserem Blog unter dem Schlagwort Vitaminlexikon oder Wissenswertes. Hier finden Sie viele spannende Themen rund um Zutaten, Verarbeitungsmethoden oder über Hintergründe verschiedener Getränke und vieles mehr.

Frisches aus der Saison: Rote Beete

Möhren Farben

Was es mit dem Fuchsschwanzgewächs auf sich hat, wie viele Vitamine in einer Roten Rübe stecken und warum der Verzehr so gesund ist, erfahren Sie in diesem Artikel.

Rote Beete Saison

Die Rote Beete, Rote Bete oder auch Rahner, gehört zur Familie der Fuchschwanzgewächse und wird in unseren Breitengraden von April bis Juni ausgesät. Nach der Aussat braucht die Pflanze etwa drei bis vier Monate zur Erntereifung und kann dann bis zum ersten Frost geerntet werden; also zwischen August und OktoberDie Rübe kann gut an dunklen sowie Kühlen Orten gelagert werden und ist eingekocht sogar bis zu einem Jahr haltbar. Zur Zeit, im Februar, ist die Rote Beete als Lagerware in den Supermärkten erhältlich, meist allerdings wird Sie im Glas eingelegt oder eingekocht und vakuumverpackt verkauft.

Nährstoffe in Roter Beete

Die Rote Rübe enthält eine Vielzahl an wichtigen Spurenelementen, Mineralstoffen, Vitaminen und Säuren. Darunter sind zum Beispiel die Vitamine C, B3 sowie B9 (Folsäure), die Spurenelemente Zink, Eisen und Mangan. Darüber hinaus sind die Mineralstoffe Kalium sowie Chlorid in größeren Mengen enthalten und der Nährwert wird durch Essenzielle Aminosäuren abgerundet. Ein echtes Superfood also!

Rote Bete in der Ernährung

Rote Beete hat viele positive Effekte, kann jedoch bei manchen Menschen auch negative Effekte auslösen. Wie bei allen anderen Lebensmitteln gilt auch hier: in Maßen genießen und immer viel Abwechslung auf den Teller bringen.

Rote Beete Saft aus frischen Rüben senkt den Blutdruck und schützt neben Leber oder Galle auch die Herzgefäße. Weiterhin wirkt sich der regelmäßige, gemäßigte Verzehr bei gesunden Menschen positiv auf die Verdauung aus. Auch das Hautbild kann in machen Fällen durch den Konsum von Roter Bete verbessert werden. Der Rahner ist also nicht nur im Hinblick auf Nährstoffe ein Superfood, die Nährstoffe vermögen auch eine ganze Reihe von positiven Vorgängen anzukurbeln und helfen beim allgemeinen Wohlbefinden.

Rote Beete Rezepte

Wer sich trotz all der guten Wirkungen dieser kleinen Wunderrübe immer noch nicht an die Beete heran traut, der kann sich ja vielleicht mit einem unserer Smoothies herantasten. Der Scary Harry ist ein Halloweenrezept mit Roter Bete und Kürbis. Wem das auch zu Exotisch ist, der muss sich noch ein paar Tage gedulden, denn dann kommt ein fruchtiges Rote Beete Rezept für Einsteiger auf unseren Blog.

Neben leckeren Smoothies kann man allerdings auch eine Vielzahl an leckeren Suppen, Eintöpfen und Salaten mit der Rübe zaubern.

Frisches aus der Saison: Chicorée

Die Gesunde und überaus nahrhafte Salat-Basis kann das ganze Jahr produziert werden und eignet sich auch hervorragend als Smoothie-Zutat. Wann Chicorée auch außerhalb der Gewächshäuser in der Natur wächst und was genau an Nährstoffen in dem leckeren Gemüse enthalten ist, erfahren Sie in diesem Artikel.

Chicorée Saison

Der Korbblütler gehört zur Art der Gemeinen Wegwarte und wurde durch Zufall im 19. Jahrhundert entdeckt. Chicorée wächst in der Natur aus der Gemeinen Wegwarte, wenn die Wurzel des Korbblütlers in ausreichend kaltem Boden beheimatet ist. Chicorée bildet unterirdisch eine Rübe und eine verzehrbare Blattrosette die überirdisch aus der Rübe wächst.

Daher hat Chicorée von November bis März Saison, je nach dem wie lange und intensiv der Winter anhält. Da die Wurzeln der Gemeinen Wegwarte auch künstlich auf die für die Chicorée-Bildung benötigte Temperatur gebracht werden können, ist der Chicorée das ganze Jahr über im Supermarkt erhältlich.

Chicorée Nährwerte

Chicorée enthält die Vitamine C, A und E sowie die Mineralstoffe Zink, Magnesium und Kalium. Darüber hinaus sind weitere Mineralstoffe wie Phosphor, Mangan und Schwefel enthalten, aber auch Kalzium, Fluorid und Jod — Gesund ist die Blattrosette also alle Mal.

Chicorée Smoothie-Rezept

Zutaten

  • 1/2 Apfel
  • 1/2 Birne
  • 1 Hand voll Babyspinat
  • 1 Chicorée
  • 200ml Traubensaft, weiß

Zubereitung

  1. Entkernen Sie die Apfel- und Birnenhälfte
  2. Schneiden Sie den Chicorée etwas über dem Wurzelstück ab
  3. Fügen Sie alle Zutaten in den Mixer und pürieren Sie auf höchster Stufe bis zur gewünschten Konsistenz. 

Tipp: Wenn Ihnen der Smoothie so nicht süß genug ist, geben Sie eine entkernte. frische Dattel hinzu.

Tiefgefrorene Heidelbeeren — Nährstoffe & Vitamine

Heidelbeeren sind leckere blaue Vitaminwunder, die es leider nicht das ganze Jahr über frisch zu kaufen gibt. Tiefgefrorene Heidelbeeren können da Abhilfe schaffen, doch wie viele Vitamine sind wirklich in den tiefgefrorenen Beeren noch enthalten und wie verarbeitet man diese am Besten? Tipps und Tricks zur Verwendung tiefgefrorener Heidelbeeren sowie Informationen zu deren Nährwerten erhalten Sie in diesem Artikel.

Heidelbeeren Vitamine & Nährstoffe

Heidelbeeren sind reich an Vitamin C, Kalium, Kalzium und Magnesium. Darüber hinaus halten sie auch eine kleine Menge an Zink, Eisen sowie Vitamin E bereit und färben mit ihnen zubereitete Speisen in tiefen Mangentatönen bis hin zu Facetten von Violett und Purpur.

Tiefgefrorene Beeren

Beim Einfrieren wird der Zersetzungsprozess von Obst derart verlangsamt, dass auch noch Monate nach dem Einfrieren die Vitamine noch vorhanden sind. Das macht gefrorenes Obst zu einem echten Vitaminhelfer im Haushalt. Um das Maximum an Vitaminen im Obst zu erhalten darf die Kühlkette allerdings nicht für längere Zeit unterbrochen werden, denn das Obst muss bei einer Temperatur von -18° Celsius gelagert werden und daher sollten all zu lange Wege vom Supermarkt zum heimischen Tiefkühlfach vermieden werden.

Sind diese Bedingungen gegeben, enthalten tiefgefrorene Früchte meist sogar mehr Vitamine als frische Früchte aus dem Supermarkt. Der Grund dafür liegt in den Transportwegen von exotischen Früchten oder Lagerzeiten von heimischen Früchten im Supermarkt. Werden die Früchte gleich nach der Ernte Schockgefrostet und die Kühlkette nicht unterbrochen, sind in der Tiefkühlware aus dem Supermarkt die Chancen auf eine vitaminreiche Frucht-Gönnung am größten.

Einzig die Konsistenz leidet vor allem bei wasserhaltigen Früchten wie Beeren und insbesondere Heidelbeeren unter dem Einfrieren. Denn durch die Ausdehnung der Wassermasse in der Frucht, bzw. durch die Bildung von Wasserkristallen beim Einfrieren werden die Beeren matschig. In einem Smoothie oder gesunden Zucchini-China-Heidelbeer-Muffins allerdings, spielt die Konsistenz der Beeren keine Rolle für den Geschmack.

Möhren & Karotten: Nährstoffe des Rübengemüses

Möhren Farben

Lecker, orange und sättigend sind die Doldenblüter, die unter der Erde heranwachsen. Die Karotte ist ein günstiges und vielseitiges Gemüse, welches kaum aus der deutschen Küche wegzudenken ist. Ob im Suppengrün, als Beigabe zur Tomatensoße oder mit Erbsen in der Dose findet man die Rübe der Gemüsepflanze in vielen Speisen und Fertigprodukten. Was genau drin steckt und warum sich der Verzehr der Rübe lohnt, dass erfahren Sie in diesem Artikel.

Möhre: Nährwerte

In dem leckeren Rübchen stecken die Vitamine C, A, B1 und B6. Außerdem enthält die Karotte reichlich Kalium, Magnesium, Chlorid, Eisen und Phosphor. Ein kleines bisschen Kupfer, Jod sowie Mangan ist ebenfalls vorhanden.

Karotten: Saison

Frisch kommen die Karotten von Juli bis Oktober in die Supermärkte und als Lagerware können Sie das ganze Jahr über günstig im Supermarkt angeboten werden. Bei einer Lagertemperatur von null bis ein grad Celsius halten sich die Rüben sehr lang und reifen auch nicht nach.

Karotten & Möhren Rezepte

Ob im Ofen als Antippst gegrillt, mit dem Spiralschäler zu Nudeln verwandelt oder geraspelt im Salat kann man fast alles mit dem Rübengemüse anfangen. Auch als Kuchen oder Saft schmeckt die Karotte hervorragend und kann so auch in Smoothies optimal verwendet werden.

Es gibt die Gemüsepflanzen in verschiedenen Farben mit unterschiedlichen Geschmäckern und jede Sorte kann roh verzehrt werden. Ideal als gesunder Snack zwischendurch, der Satt macht und gleichzeitig vollgepackt mit wichtigen Vitaminen ist.

Ein Karotten-Sellerie-Smoothie-Rezept haben wir für Sie auf unserem Blog bereitgestellt.

Orangen: Vitamine, Nährstoffe & Rezept

Orangen Gesicht mit Ingwer und Minze

Ein winterliches Superfood mit unschlagbarem Aroma: Die Orange. Orangen gibt es das ganze Jahr über im Supermarkt, was nicht zuletzt daran liegt, dass Sie sowohl im Sommer als auch im Winter geerntet werden können. Im Winter kommen die Früchte meist aus dem europäischen Süden und versorgen uns mit einem gut komponierten Allerlei aus Vitaminen.

Orangen Vitamine & Nährwerte

Bekannter Weise enthalten die süßen Zitrusfrüchte einen hohen Anteil an Vitamin C, aber auch die Mineralstoffe Kalzium, Kalium, Magnesium sowie Zink sind neben den Vitaminen A, E, B1, B2 und B6 in den leckeren orangen Orangen vorhanden. Dabei enthalten Orangen zwar viel Zucker, jedoch ist der Anteil an Vitaminen groß genug, um einen gemäßigten Verzehr dennoch empfehlenswert zu machen.

Orangen Anbau & Herkunft

Die Kreuzung aus Apfelsine und Pampelmuse kommt ursprünglich aus China und wird in Europa seit dem 15. Jahrhundert angebaut. Was zu dieser Zeit vornehmlich in Portugal geschah, ist heutzutage auf der ganzen Welt verbreitet: der Orangenanbau. Die Orange gehört zu den meist angebauten Zitrusfrüchten der Welt.

Die Orange gehört zu den Zitrusfrüchten und stammt aus der Familie der Rautengewächse. Weiterhin wächst die Frucht an einem immergrünen Baum mit Wuchshöhen bis zu 10 Metern. Die Frucht wird in Europa meist mit einer orangen Färbung verkauft, welche jedoch kein Zeichen für die Reife der Frucht ist. Die Orange Farbe entsteht erst, wenn die Frucht am Baum einige kalte Nächte überstanden hat und wird in wärmeren Regionen deswegen auch oft mit einer grünlichen Färbung verkauft. Im europäischen Raum wird die orange Farbe oft nachträglich hergestellt, da die Konsumenten grüne Früchte mit einem sauren Geschmack verbinden.

Bei der Orange werden Sommer- und Winterorangen unterschieden. Die Unterscheidung hat etwas mit dem Erntezeitpunkt zu tun und weniger mit dem Geschmack oder den Sorten.

Orangen Rezepte

Zur Weihnachtszeit empfiehlt es sich ein paar Nelken in die Früchte zu stecken und damit die Wohnung zu aromatisieren. Weiterhin können allerlei Smoothies mit der leckeren Zitrusfrucht hergestellt werden. Einige Beispiele, wie der Margarita-Smoothie oder unser Punsch-Rezept zu Weihnachten, haben wir bereits hier auf unserem Blog veröffentlicht.

Was sich besonders gut zu Orangen kombinieren lässt, sind eisenhaltige Zutaten. Eisen lässt sich besser vom Körper aufnehmen, wenn es mit Vitamin C kombiniert wird, ebenso Zink.

Zink und Vitamin C helfen bei der Stärkung des Immunsystems und schützen vor Grippe sowie anderen Krankheiten, die besonders im Winter auf dem Vormarsch sind. Unser Rezept für eine grippefreie Winterzeit liefern wir Ihnen in diesem Artikel gleich mit:

Zutaten

  • 3 Orangen (Geschält)
  • 1 Tasse Himbeeren
  • 1 Tasse Kokoswasser
  • Hand voll Spinat
  • 1 Banane

Alle Zutaten in den Mixer geben und bis zur gewünschten Konsistenz mixen. Reich an Zink und Vitamin C kann dieser Smoothie auch noch mit zwei Esslöffeln Haferflocken zubereitet werden, um so nicht nur mehr Zink in den Smoothie zu bekommen, sondern diesen auch noch sättigender zu gestalten. Gerade als Frühstücks-Smoothie eignet sich eine Zubereitung mit Haferflocken perfekt.

Frisches aus der Saison: Granatapfel

Einen kleinen Beitrag zum Granatapfel haben wir bereits vor einem Jahr auf unserem Blog veröffentlicht. Diesen wollen wir nun um einige Informationen erweitern und die Punica Granatum aus einem neuen Blickwinkel betrachten. Denn die Frucht ist mehr als nur ein Superfood mit vielen wichtigen Nährstoffen und Vitaminen. Die Frucht ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt und wird sowohl in Literatur als auch Kunst vermehrt dargestellt.

Granatapfel Herkunft

Die Überlieferung des Weges der Frucht ist schwierig, nach Europa kam der Apfel aber höchstwahrscheinlich aus dem mesopotamischen Raum.  Dort wird die Frucht auch heute noch vornehmlich gezüchtet und wächst an Sommergrünen Bäumen und Sträuchern, die eine Höhe von bis zu 5 Metern sowie Alter von mehreren hundert Jahren erreichen.

Vornehmlich aus dem westasiatischen Raum stammend hat sich der Granatapfel in ganz Europa verbreitet und ist eine beliebte Zutat in deutschen Küchen. Die süße, rote Frucht deren Kerne knackige Erfrischung in Salaten, Geflügel oder Wildgerichten geben, wird in Deutschland von Juni bis Dezember als Importware in den Supermärkten zum Verkauf bereitgestellt.

Granatäpfel schälen

Die im Granatapfel versteckten Samenkammern sind vom leckeren Fruchtfleisch umhüllt, welches ebenfalls in einzelnen Kammern vorhanden ist. Diese leckeren Kammern zu entfernen ist vielen ein Übel, da der Granatapfel nicht ohne Grund als Farbstoff für Orientteppiche diente.

Flecken und mühsames Abpellen der dünnen Zwischenmenbranen der Frucht machen den Verzehr unattraktiv. Sicherlich gib es die leckeren, roten Kämmerchen auch schon fertig geschält und gepult im Supermarkt zu kaufen, jedoch für ein vielfaches mehr als die Frucht im Ganzen.

Es gibt zahlreiche Anleitungen wie man den Granatapfel am besten bewältigt, jedoch sind die meisten mit vielen Schritten verbunden und beanspruchen einiges an Zeit. Unser Tipp für Sie lautet daher: Halten Sie die Frucht während des Aufschneidens unter den laufenden Wasserhahn, damit sich eventuelle Spritzer nicht auf Ewig mit der Kleidung vermählen.

Granatapfel Verwendungen

Der Granatapfel lässt ich in vielerlei Speisen verwenden und schmeckt auch als Saft hervorragend. Fertig gekauft und mit vielen Zusätzen kann er in Supermärkten erworben werden oder die Frucht frisch ausgepresst genossen werden. Ein mittelgroßer Granatapfel ergibt dabei ungefähr ein halbes Glas Saft.

In Salaten mit Geflügelbeilage und Nüssen machen sich die kleinen roten Kammern besonders gut und verleihen nicht nur Süße, sondern auch eine angenehme Säure.

Als Saft in einem Smoothie kann man den Granatapfel gut mit Nüssen verarbeiten und einige Kombinationen mit Zitrusfrüchten, ausprobieren. Jedoch sollte man aufpassen, dass der Smoothie nicht zu Sauer wird.

Frisches aus der Saison: Kürbis

Vom Ambercup bis zur Zucchini gibt es die bunten Kürbisgewächse in unzähligen Sorten und Erscheinungen. Nicht alle Kürbissorten sind für den Verzehr geeignet, aber die meisten von ihnen enthalten neben wichten Vitaminen auch viele wichtige Mineralstoffe und sind darüber hinaus sehr wandelbar was die Zubereitungsmethoden angeht. In diesem Artikel bekommen Sie einen kleinen Überblick der Sorten, Nährstoffe, Zubereitungsarten sowie einen kleinen Rezepttipp.

Kürbis Sorten

Kürbissorten gibt es tatsächlich von A bis Z und deswegen beschränken wir uns in diesem Beitrag auf die gängigsten, im Supermarkt erhältlichen Kürbisse.

Der Butternut oder Butternusskürbis ist eine aus den USA stammende Sorte, welche ebenfalls sehr vielseitig sowie geschmackvoll ist.

Die Bischofsmütze ist ein besonderer Kürbis, welcher während des Wachstums die Blüte behält und daher eine einzigartige Form erhält.

Der Hokkaido Kürbis ist der bekannteste und beliebteste unter den Riesenkürbissen. Er ist einfach zu verarbeiten und schmeckt sowohl als Kartoffeleckenersatz als auch als Suppe oder Püree hervorragend. Seine Form kommt der aus der Popkultur stammenden Vorstellung eines Kürbis sehr nahe und deswegen eignet er sich auch einwandfrei als Tischdekoration.

Der Muskatkürbis ist ein formschöner heller Kürbis der als Schwergewicht gilt. In Supermärkten wird der bis zu 40 Kilo schwere Kürbis meist in bereits abgepackten Stücken verkauft.

Der Spaghettikürbis ähnelt äußerlich der Honigmelone und sein Fruchtfleisch sieht nach der Gärung aus wie Spaghetti. Der zu den Gartenkürbissen gehörende Kürbis wird im Ganzen zubereitet und eignet sich prima als Beilage zu Hauptgerichten.

Die Zucchini ist auch ein Kürbisgewächs und könnte vielseitiger kaum sein. Als „Zoodles“ mit Pesto, im Smoothie zum Andicken oder gebraten als Beilage schmeckt sie in fast jeder Kombination sehr gut und liefert viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe.

Kürbis Saison

Die Reguläre Saison für die meisten Kürbissorten geht von September bis November. Zucchini sind in der Regel früher dran, jedoch werden die Kürbisgewächse das ganze Jahr über im Supermarkt verkauft und lassen sich problemlos in Gewächshäusern anbauen.

Da es für jede Kürbissorte eine etwas andere Saison gibt und Kürbisse darüber hinaus auch auf der ganzen Welt in unterschiedlichen Klimazonen angebaut wird kann man hierzulande das ganze Jahr über Kürbisse als Importware erwerben.

Kürbis Lagerung

Kürbisse lassen sich hervorragend lagern, nicht zu kühl oder zu warm sind sie bei Zimmertemperatur problemlos mehrere Wochen genießbar und machen sich außerdem sehr gut als Tischdekoration.

Am besten können die Kürbisse auf der Kellertreppe oder im Eingangsbereich der Wohnung gelagert werden, da dort meistens kühlere Temperaturen herrschen als im Rest der Wohnung.

Kürbis Zubereitung

Die unterschiedlichen Sorten der Kürbisse ermöglichen unendlich viele Möglichkeiten der Zubereitung. Der Hokaidokürbis zum Beispiel kann ausgehöhlt mit Schale im Ofen gebacken werden und einen Kalorienarmen Ersatz für würzige Kartoffelecken darstellen. Der Butternusskürbis ist auch roh verzehrbar und kann sowohl in Salaten als auch in Smoothies verwendet werden und der Spaghettikürbis ist, wie auch die Zucchini, eine Alternative zu Nudeln.

Frisches aus der Saison: Quitten

Die Frucht des Rosengewächses ist hierzulande vornehmlich in Marmeladen und Gelees zu finden. Was sich in der gelb-grünen Frucht alles an Vitaminen und Nährstoffen versteckt und wie man die Quitte am besten zubereitet, das erfahren Sie in diesem Artikel.

Saison für Quitten

Quitten wachsen an sommergrünen sowie dornenlosen Bäumen und Sträuchern, diese Gewächse gehören zu den Rosengewächsen und innerhalb dieser Familie ordnet man die Quittenbäume den Kernobstgewächsen zu. Nach der Pflanzung dauert es in der Regel vier bis acht Jahre bis die ersten Früchte am Baum wachsen. Die Saison für einheimische Quitten geht von September bis Oktober.

Vitamine & Nährstoffe der Quitte

Reich an Vitamin C und Kalium enthält die Quitte weiterhin Zink, Phosphor, Kalzium sowie Magnesium. Das Fruchtfleisch ist reich an soeben genannten Vitaminen, jedoch sind die heimischen Sorten nicht roh verzehrbar. Darüber hinaus sind die Kerne der Frucht ungenießbar und sollten in jedem Fall vor dem Verzehr entfernt werden.

Zubereitungen mit Quitten

Da die Frucht erst gekocht werden muss, bevor Sie für unsere Mägen verträglich ist, sind die meisten Verwendungen der Frucht in Marmeladen und Gelees verzeichnet. Jedoch kann man auch hervorragend Perlweine oder auch Kompott aus dem Obst zaubern. Quittensorten aus Anbaugebieten außerhalb Deutschland, Österreich und der Schweiz sind jedoch gut roh zu verzehren, wie zum Beispiel die Shirin-Quitte aus der Türkei.

Quitten besitzen einen sehr hohen Pektingehalt und eignen sich daher besonders gut für die Zubereitung von Marmelade oder Gelee. Wer die Quitte in einem Smoothie verwenden will, der sollte sich nicht nur auf die Importware aus Südeuropa konzentrieren sondern auch die Kombination mit Banane unbedingt ausprobieren. Denn Geschmacklich sind die Früchte zwischen Äpfeln und Birnen angesiedelt und schmecken ähnlich wie Nashi-Birnen aus China.