Schlagwort: Tipps&Tricks Kaffee

3 außergewöhnliche Cocktailrezepte für den Osterbrunch

Sie wollen einen schönen Osterbrunch veranstalten und sind noch auf der Suche nach den passenden Getränken? In unserem Artikel finden Sie drei tolle und außergewöhnliche Rezept-Ideen für die Kehlenbefeuchtung während eines ausgiebigen Frühlingsbrunches zu Ostern.

Sparkling Pineapple Cocktail

Der Sparkling Pineapple schmeckt herrlich fruchtig-süß mit einer leichten Säurenote und einem unvergleichlichen Ananasgeschmack. An den Piña Colada erinnernd, liefert dieser Drink eine nicht ganz so alkoholhaltige Alternative zum klassischen Rum-Cocktail mit eigenem Feiertag.

Zutaten für 4 Cocktails

  • 250ml Ananassaft
  • 250ml Kokoswasser
  • ca. 250ml Champagner, Jahrgangssekt oder Crémant
  • 4cl Kokossirup
  • Zuckersirup
  • Kokosraspel

Zubereitung

  1. Bereiten Sie den Zuckersirup vor: Einen Teil Zucker mit einem Teil Wasser in einer Pfanne erhitzen und für etwa 10 Minuten köcheln lassen. Wenn der Zuckersirup abgekühlt ist, können Sie mit der Dekoration der Gläser beginnen.
  2. Füllen Sie den Zuckersirup in eine breite Schüssel und geben Sie die Kokosraspel in eine andere Schüssel. Stellen Sie die Gläser für diesen Cocktail zunächst kopfüber in die Schüssel mit dem Sirup und dann in die Schüssel mit der Raspel. Stellen Sie die Gläser bei Seite während Sie mit der Präparation des Cocktails beginnen.
  3. Mischen Sie den Ananassaft mit dem Kokoswasser sowie dem Kokossirup in einer Glaskaraffe.
  4. Verteilen Sie die Mischung auf vier, vorher dekorierte Sektgläser und füllen Sie diese mit gekühltem Champagner, Jahrgangssekt oder Crémant auf.

English Brunch

Ein Tee-Cocktail verbindet eine Frühstückstradition mit einer After-Dinner-Tradition. Der wundervoll aromatische English Brunch Cocktail schmeckt nicht nur am Nachmittag hervorragend und bringt eine erfrischende Note in Ihr Brunch-Konzept. Außerdem sehen die Lavendelzweige wirklich wundervoll an einem frühlingshaft dekorierten Tisch aus.

Zutaten für 4 Cocktails

  • 40cl Earl Grey Tee
  • 16cl Gin
  • 8cl Zitronensaft
  • 10cl Honigsirup
  • Lavendelzweige

Zubereitung

  1. Bereiten Sie den Tee laut entsprechender Anweisung zu und lassen Sie diesen abkühlen. Lagern Sie den Tee danach im Kühlschrank, damit er gut gekühlt zum Einsatz kommen kann.
  2. Bereiten Sie den Honig Sirup zu: Einen Teil Wasser mit einem Teil Honig vermengen und in einer Pfanne erhitzen, nicht kochen, bis sich der Honig im Wasser aufgelöst hat.
  3. Geben Sie die Zutaten, bis auf die Lavendelzweige, für einen Cocktail mit Eis in einen Cocktailshaker und schütteln Sie die Mischung für ca. 30 Sekunden kräftig.
  4. Seihen Sie den Drink über ein Barsieb in ein Cocktailglas (Tumbler) und garnieren Sie den Cocktail mit einem Lavendelzweig.

Apfel-Karamell-Sangria

Der Apfel-Karamell-Sangria ist eine Variation des Klassikers aus dem Pitcher. Dieser wundervoll fruchtig-süße Cocktail eignet sich perfekt für große Gruppen und lange Festmähler im Freien. Die Zutaten sind überschaubar, die Zubereitung ist simpel und der Geschmack hat es in sich! Probieren Sie dieses Rezept unbedingt aus, wenn Sie mehrere Gäste erwarten.

Zutaten für einen Pitcher

  • 1 Flasche (oder 700-750ml) Weißburgunder
  • 350ml Wodka
  • 100ml Karamellsirup
  • 1 Liter Apfelwein
  • 2 große Äpfel

Zubereitung

  1. Bereiten Sie den Karamellsirup vor: Geben Sie 100ml Wasser mit 250g Zucker in einen Kochtopf und bringen Sie die Mischung zum Kochen. Bewegen Sie die Masse dabei in kreisenden Bewegungen im Topf, ohne dass Sie mit einem Löffel in die Masse gehen und umrühren. Ist das Karamell leicht bräunlich und nähert sich einer beigen Färbung, nehmen Sie den Topf von der Flamme und fügen Sie vorsichtig(!) 125ml Wasser hinzu. Die Masse wird Spritzen und es besteht Verletzungsgefahr. Rühren Sie nun kräftig mit einem Schneebesen um und stellen Sie den Topf wieder auf die Flamme. Rühren und erhitzen Sie die Masse so lange bis der Sirup eine bernsteinartige Farbe bekommt und nehmen Sie den Topf dann sogleich von der Flamme. Sie können auch Karamellsirup aus dem Supermarkt benutzen, falls Sie sich die Arbeit ersparen möchten. Dem Geschmack wird es keinen Abbruch tun.
  2. Waschen und Entkernen Sie die Äpfel. Schneiden Sie die Äpfel in Stücke, Scheiben oder trennen Sie die Schale mit einem Sparschäler ab geben Sie nur die Schale als Dekoration in einen großen Pitcher, eine Karaffe oder das Gefäß Ihrer Wahl.
  3. Fügen Sie nun die restlichen Zutaten hinzu und rühren Sie den Sangria um.

Wir wünschen Ihnen ein fröhliches Osterfest und einen entspannten Osterbrunch!

Cold-Brew: Kalter Kaffee mit Stil

Die Zubereitungsarten von Kaffeebohnen sind zahlreich und halten für jeden Geschmack eine passende Variante bereit. Heute stellen wir Ihnen die Cold-Brew-Methode vor.

Der sogenannte Cold-Brew-Coffee ist eine aus Japan stammende Methode der Kaffeezubereitung, die sich von dort aus zunächst in Asien verbreitet hat. Seit einigen Jahren ist diese Version des kalten Kaffees auch in Europa populär.

Im Gegensatz zu den in Südeuropa bekannten kalten Kaffeevariationen, wie zum Beispiel dem Espresso Frappé, wird der Cold-Brew kalt gefiltert; für die Erzeugung des Kaffees also keine Form von Hitze verwendet.

Dieses zeitaufwendige Sommergetränk besticht durch einen geringen Säuregehalt und dadurch außerordentlich weichen Kaffeegeschmack.

Rezept für das Cold-Brew-Konzentrat

  • 1 Pfund Kaffee
  • 9 Tassen Wasser

Das Wasser und der Kaffee werden in 2 Schritten gemischt, damit die Abgabe der Kaffeestoffe gleichmäßig geschieht. Dazu werden 3/4 des Pfunds Kaffee in einen großzügigen Behälter mit Deckel gegeben und dann 6 der 9 Tassen Wasser hinzugefügt. Vorsichtig durchrühren und für ca. 5 Minuten ruhen lassen, die übrigen Mengen hinzufügen, noch einmal rühren und bei verschlossenem Deckel für 12 bis 24 Stunden ruhen lassen.

Die Ruhezeit sollte im Kühlschrank 24 Stunden betragen, da sich so weniger Bitterstoffe im Endprodukt ablagern. Alternativ kann die Kaffeemischung auch bei Raumtemperatur 12 Stunden ruhen, bevor die Filterprozesse vorgenommen werden.

Filterprozesse

Die erste Filterung geschieht durch ein Feinsieb: Die Kaffeemischung nach und nach in das Sieb geben und warten bis der Kaffee von alleine hindurch gelaufen ist. Hierbei nicht durch Drücken oder Streichen des Kaffeesatzes den Filterprozess beschleunigen, da sich so Bitterstoffe im Konzentrat ablagern.

Die zweite Filterung geschieht durch einen Kaffeefilter oder ein Käsetuch, welches über das bereits verwendete Feinsieb gelegt werden kann. Auch bei diesem Prozess sollte dem Kaffee freier Lauf gewährt werden.

Die dritte Filterung über ein Käsetuch oder einen Kaffeefilter empfiehlt sich, sofern sich immer noch Kaffeekörner im Konzentrat befinden.

Zubereitung

Die aus der Filterung entstandene Flüssigkeit ist ein Kaffeekonzentrat, welches vor dem Verzehr verdünnt werden sollte und sich bis zu zwei Wochen im Kühlschrank hält. Wir empfehlen folgende Mischung mit Milch:

  • 8cl Cold-Brew-Konzentrat
  • 8cl Wasser
  • 2cl Milch

Die Zutaten in ein hohes Glas mit Eiswürfeln füllen und vor der Zugabe von Zucker kurz probieren — dieser Kaffee ist sehr mild und muss nicht zwingend gesüßt werden.

Das Warten auf den Kellner – eine persönliche Anekdote

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Der Kellner kommt und kommt nicht.Die besten Freundinnen sind versammelt, der erste Sekt des Tages ist verkostet, die Stimmung fährt hoch und der Kellner kommt und kommt nicht. Wir bestellen unser Frühstück an der Theke und warten auf die Aufnahme unserer Ei-Bestellung, doch der Kellner kommt und kommt nicht. Die Runde ist lustig, die Eier können warten, doch der Sekt neigt sich dem Ende zu und der Kellner kommt und kommt nicht. 

Der Kellner kommt und geht mit einem halben Kilo Schnodder in der Nase, welchen er durch die Nasenhöhlen in seinen Rachen zieht, an uns vorbei. Der Kellner kommt mit unserem Frühstück aus der Küche heraus und drückt uns die Teller gleich in die Hand. Wir waren schon so ausgehungert, dass wir jene Teller nicht erst auf den Tisch stellen brauchten und sie gleich bei Erhalt in einem Atemzug verspeist haben. 

Die Sehnsucht nach den mittlerweile bestellten Rühreiern ist groß, doch der Kellner kommt und kommt nicht. 

Der Kellner kommt mit je einem Daumen in den beiden Schüsseln voll Rührei und wir vermuten den kürzlich hochgezogenen Schnodder in der Schüssel. 

Zum Bezahlen gehen wir an die Theke und der Kellner kommt und kommt nicht einmal zum Abkassieren. 

Trinkgeld gibt es aber trotzdem – ironisch, versteht sich. 

Ungelerntes Servicepersonal sowie eine allgemeine Lustlosigkeit der Bewirtung von Gästen gegenüber führen zu solch unappetitlichen und frustrierenden Erlebnissen im Gastronomiegewerbe.

Sicher ist es nicht verkehrt für gewisse Tätigkeiten Aushilfen, Studenten die sich was dazu verdienen wollen oder ungelerntes Personal zu beschäftigen, jedoch liegt es dann an den Vorgesetzten diese richtig einzuweisen und auf die Motivation der Mitarbeiter zu achten sowie gewisse Standards im Service oder der Zubereitung vorzugeben. All jenes ist am beschriebenen samstag Morgen offensichtlich nicht zur Genüge geschehen.

Aufmerksamkeit und Gastfreundlichkeit können nur bis zu einem gewissen Grad beigebracht werden. Eine gastfreundliche Grundeinstellung sowie ein Auge für Details sind in der Persönlichkeit verankerte Eigenschaften, die für eine Tätigkeit im Servicebereich unabdingbar sind. Professionelles Servicepersonal verfügt weiterhin über die Expertise Speisen und Getränke kategorisieren, kombinieren, servieren sowie zubereiten zu können. Darüber hinaus spielt die Erfahrung eine große Rolle, da sich gewisse Abläufe so vorhergesehen lassen, Menschenkenntnis über Erfahrungen errungen wird sowie sich der Blick für das Detail über die Jahre schärft.

Dieser Dreischritt aus Leidenschaft, Expertise sowie Erfahrung macht exzellentes Servicepersonal aus.

Tipps&Tricks: Läuterzucker

Schon einmal etwas von Läuterzucker gehört? Unter diesem Fachbegriff verbirgt sich nichts anderes als flüssiger Zucker, der beispielsweise als Sirup bei der Zubereitung von Cocktails eingesetzt wird. Doch wie lässt sich aus Zucker eine Lösung herstellen ohne zu karamellisieren? Ganz einfach, indem er mit Wasser aufgekocht wird!

Läuterzucker kann übrigens ohne großen Aufwand selbst hergestellt werden. Dabei gilt folgendes Grundrezept: Zucker und Wasser in gleichem Verhältnis (beispielsweise 500 g Zucker zu 500 ml Wasser) unter ständigem Rühren zum Kochen bringen. Die Lösung danach vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Im Kühlschrank kann sie dann problemlos längere Zeit aufbewahrt werden, bis sie Ihren nächsten Cocktail versüßt!

Tipps&Tricks: Zuckersirup

Da Zucker sich in kalten Getränken nur schwer löst und es unschön ist, wenn am Ende nur noch Zuckerwasser im Glas bleibt, probiert es doch einfach mal mit Zuckersirup. Ihr könnt ihn entweder kaufen oder selbst machen:

Einen Teil Wasser mit einem Teil Zucker aufkochen, einkochen bis sich der Zucker aufgelöst hat und dann gut abkühlen lassen. In eine Flasche gefüllt hält er sich bis zu zwei Wochen.

REZEPT: DAIQUIRI

Zutaten

4cl Rum (3 Jahre)

1cl flüssiger Zucker

2cl frischer Limettensaft

Tipps&Tricks: Perfekter Milchschaum

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Selbstgemachter Milchschaum auf Kaffee, Cappuccino, Kakao oder Chai Latte ist ja immer so eine Sache. Entweder er klappt gar nicht, oder er klappt und fällt dann schnell zusammen. Woran liegt das? An der Milch? An der Temperatur? Oder an den Geräten? Wir geben Tipps und Tricks für den perfekten Milchschaum inklusive Dekotipps.

Die richtige Milch

Fettarme Milch oder Vollmilch? H-Milch oder frische Milch? Kalt oder warm? Neu oder schon länger offen? Wie viel Einfluss hat die Wahl der Milch eigentlich auf den perfekten Milchschaum?

Um die richtige Milch zu wählen, muss man erst einmal wissen, wie der perfekte Milchschaum eigentlich entsteht: Beim Milchaufschäumen wird ordentlich Luft unter die Milch gemischt. Die Eiweiß- und Fettmoleküle in der Milch umhüllen die Luft, sodass sie nicht mehr weg kann. So entstehen viele kleine Luftbläschen, der Milchschaum. Je mehr Bläschen und je kleiner sie sind, desto stabiler der Milchschaum.

Der Eiweiß- und der Fettgehalt der Milch spielen also eine Rolle. Je fetter die Milch, desto cremiger der Schaum. Mit fettarmer Milch (trotzdem mindestens 1,5 prozentige) bekommt man eher festen Schaum. Gut haltbaren Schaum bekommt man mit H-Milch, wer auf Frischmilch besteht, sollte darauf achten, dass sie nicht schon eine Woche alt ist.

Die richtige Temperatur

Ob die Milch kalt oder warm aufgeschäumt wird ist Geschmacksache, wir empfehlen aber, sie warm zu machen (max. 60 °C, da sich das Eiweiß sonst zersetzt). Sonst wird ja auch der Kaffee zu schnell kalt 🙂

Die richtigen Geräte

Geräte zum Milchaufschäumen gibt es viele: die klassischen Stab-Milchaufschäumer, die es schon für kleines Geld im Supermarkt gibt, Kännchen, elektrische Stand-Milchaufschäumer, Milchschaum-Stampfer usw. Bei vielen Espresso- oder Kaffeemaschinen gibt es auch schon eine integrierte Milchschaumdüse. Perfekter Milchschaum kann mit allen diesen Geräten gelingen, wichtig ist, wie es gemacht wird.

Den Behälter, in dem die Milch aufgeschlagen wird, sollte unbedingt sauber sein (keine Spülmittelreste und bloß kein Fett). Jetzt kann die Milch eingefüllt werden, sodass der Behälter ungefähr halbvoll ist. Denn der fertige Milchschaum hat deutlich mehr Volumen. Macht man das Kännchen ganz voll, gibt es eine große Kleckerei. Je weniger Milch man aufschäumen will, desto kleiner sollte der Behälter sein.

Die Düse oder der Stab sollte nicht zu tief in die Milch gehalten werden. Hin und wieder darf er kurz mal ganz abtauchen, damit die Luftbläschen auch untergemischt werden. Und bitte nicht zu lange schlagen!

Dekotipps

Ist der perfekte Milchschaum fertig, heißt es schnell sein und Kaffee und Schaum zusammen bringen. Der Trick ist, den Schaum unter die Crema zu gießen. Das erfordert ein bisschen Übung, Videos dazu gibt es jede Menge auf YouTube. Hat man es raus, kann man nach Lust und Laune mit einem Holzstäbchen Muster in den Schaum malen.

Wer es lieber unkompliziert mag: Schablonen gehen auch. Ob Herzen, Blumen oder Buchstaben, der Fantasie sind (fast) keine Grenzen gesetzt. Und wer nicht immer Kakao nehmen will, kann es auch mal mit Zimt oder Kardamom versuchen.

Gutes Gelingen!Perfekter Milchschaum