Schlagwort: klassisches Cocktailrezept

Champagner Cocktail

Wer etwas ganz besonderes zu Silvester verkosten möchte kann sich an unserem Champagner-Cocktail ausprobieren und den leckeren Drink zur Einleutung des neuen Jahres schlürfen.

Zutaten

  • 0,2l Champagner
  • 1 Zuckerwürfel
  • 4-5 Spritzer Angostura Bitter

Zubereitung

Geben Sie den Zuckerwürfel ins Glas und tränken Sie diesen in Angostura Bitter. Füllen Sie das Glas mit Champagner und genießen Sie den klassischen Cocktail.

Champagner Cocktail Wissenswertes

Zunächst einmal muss man eingestehen, dass dieser Drink nichts für Naschkatzen und Zuckermäuler ist. Wenn Sie eine süße Variante des Champagner-Cocktails bevorzugen können Sie sich unser Rezept für einen Bellini, den Herbellini, ansehen und diese Variante stattdessen zubereiten.

Weiterhin ist dieser Drink nicht mit großer Mixkunst verbunden. Das macht aber nichts. Weniger ist manchmal einfach mehr und gerade bei diesem Drink schmeckt die Kombination eines trockenen sowie frischen Champagners mit den aromatischen Noten des Angostura Bitter hervorragend simpel, frisch und erquickend.

Was diesen Drink so besonders macht, sind seine Zutaten: Diese können sowohl hoch exklusiv sein, als auch aus dem Supermarkt kommen. Wie besonders dieser Drink ist, das entscheiden Sie!

Whiskey Sour

Über die Cocktailgruppe der Sours haben wir bereits berichtet und wollen nun nicht nur ein Cocktailrezept aus dieser Familie unserem Blog hinzufügen, sondern auch ein wenig mehr über die Geschichte der Rezepte dieser Cocktailfamilie erläutern. Es gibt Sours in vielen verschiedenen Variationen als Fizz oder Collins, mit Gin oder Brandy, mit Zuckerrand, Zitronenzeste, Orangenscheibe oder auch „on the Rocks“.

Der Whiskey Sour kommt ohne viel „Schnick-Schnack“ aus, sowohl in den Zutaten als auch in der Dekoration, was nicht zuletzt der breiten Palette an Geschmäckern durch den verwendeten Whiskey geschuldet ist.

Whiskey Sour — ein Drink mit Tradition

Der Drink zählt zu den klassischen Cocktails und wird seit jeher zubereitet. Wie wir schon in unserem Beitrag über Sours erwähnt haben, wurden die sauren Lustigmacher nicht nur zu Zwecken des legeren Amusements konsumiert, sondern auch der Gesundheit wegen. Da viele Seefahrer den sauren Saft der Zitrusfrucht nicht gern pur getrunken haben und Zucker erst seit der industriellen Revolution innerhalb unterer Gesellschaftsschichten erschwinglich wurde, musste dem Zitronensaft eine unwiderstehliche Zutat hinzugefügt werden: Die Cocktailfamilie der Sours war geboren. Wann genau der Whiskey hinzukam ist nur sehr schwer auf einen bestimmten Zeitpunkt festzunageln, da sich solche Ereignisse eher selten in vertrauenswürdigen Überlieferungen aus Zeitungen, Tagebüchern oder offiziellen Berichten befinden. Da wir keine historische Arbeitsgruppe sind, lassen wir die genaue Analyse historischer Quellen anderen über und konzentrieren uns auf unsere Spezialität: Der Zubereitung von Getränkespezialitäten.

Whiskey Sour Rezept

  • 5cl Burbon Whiskey
  • 2cl Zuckersirup
  • 2clZitronensaft (frisch)

Zubereitung

  1. Zutaten auf Eis Shaken
  2. Über ein Barsieb in Cocktailschale oder Tumbler abseihen
  3. Mit Maraschino-Kirsche oder Cocktailkirsche dekorieren

Boston Sour

Der Boston Sour ist eine Variante des Whiskey Sours mit Eiweiß. Dem obigen Whiskey Sour Rezept kann noch ein Eiweiß hinzugefügt werden, welches dem Drink durch das Schütteln im Shaker eine schaumige Kappe aufsetzt. Angst vor Salmonellen muss man in der Regel nicht haben, da sowohl der Alkohol als auch der Zitronensaft antibakteriell wirken. Wer auf Nummer sicher gehen möchte serviert den Whiskey Sour einfach ohne Eiweiß und gibt sich bei der Dekoration des Drinks mit Kirsche und Zitronenzeste besonders viel Mühe.

Halloween Cocktails: Zombie, Bloody Mary & Co.

In diesem Artikel stellen wir Ihnen vier Halloween-Cocktails vor, die Sie Ihren Gästen auf Ihrer Halloween-Party servieren können.

Bloody Mary

Der Cocktailklassiker ist jedes Jahr zu Halloween gefragt und auch am Tag danach ein beliebtes  Anti-Kater-Mittel. Im Wesentlichen besteht die Bloody Mary aus Tomatensaft und Wodka, alle weiteren Zutaten sowie die Zubereitung können Sie dem folgenden Rezept entnehmen.

Zutaten

  • 6 cl Wodka 
  • 15 cl Tomatensaft
  • 4 cl Zitronensaft
  • 2 Dash Tabasco
  • 1 Dash Worcestershiresauce (optional)
  • je 1 Prise Salz und Pfeffer

Zubereitung

  1. Rühren Sie die Zutaten auf Eis in einem Barglas oder dem Cocktailshaker
  2. Seihen Sie den gerührten Drink in ein Longdrinkglas ab, ggf. können Sie den Drink auch doppelt abseihen 
  3. Mit einer Selleriestange garnieren und sofort servieren

Zombie Cocktail

Der Zombie ist ein aus der Tiki-Kultur stammendes Rezept, welches nicht nur eine erhebliche Menge an Spirituosen bereit hält, sondern auch eine beachtliche Bandbreite an Fruchtsäften.

Der gehaltvolle Cocktail wird in der Regel mit einer Ausschankbeschränkung versehen oder in leicht abgeänderter Form als Shooter ausgeschenkt.

In diesem Rezept verbinden wir 9 Zutaten (die Rumsorten nicht inbegriffen) zu einem hochprozentigen Gaumenschmaus, der in Maßen genossen werden sollte.

Zutaten Zombie

  • 10 cl Rum 
  • 1 Dash Absinth
  • 2 cl Marashino Lokör
  • 2 cl Grenadine 
  • 1 cl Falernum Likör
  • 1 cl Zuckersirup
  • 2 cl Lime Juice
  • 2 cl Gapefruitsaft
  • 2 Dash Angostura Bitter

Zubereitung

  1. Alle Zutaten in einen Cocktailshaker mit Eis geben (der Cocktailshaker muss die entsprechende Größe haben)
  2. Kräftig Shaken
  3. In ein großes Glas über Eis abseihen

Die Rumsorten können Sie frei nach Geschmack oder Verfügbarkeit wählen, auch eine einzige Sorte Rum reicht für diesen Cocktail aus.

Falls Ihnen dieses Rezept zu viel Alkohol enthält, können Sie alternativ auch einen Jason ausprobieren.

Jason Cocktail

Der etwas leichtere Jason ist ein eher im süßeren Bereich angesiedelter Cocktail mit Burbon. Dieser Drink eignet sich perfekt für all diejenigen, die es bitter-süß mögen.

Zutaten 

  • 6 cl Burbon Whiskey
  • 2 cl Cointreau
  • 10 cl Lime Juice (gesüßt)
  • 10 cl Grenadine

Zubereitung

  1. Alle Zutaten in einen Cocktailshaker geben
  2. auf Eis kräftig Shaken
  3. In ein Highball-Glas abseihen und mit Zitronenscheibe garnieren (die Zitronenscheibe kann mit Lebensmittelfarbe oder Kirschlikör „blutig“ gemacht werden)

Jason VS Freddy: Der Freddy Kruger Cocktail

Im Zuge des Jason Cocktails müssen wir Ihnen zu diesem Feiertag auch den Freddy Kruger Cocktail vorstellen. Am besten als Shooter, also „Kurzer“, geeignet, können Sie kleine Mengen schnell herstellen und auf viele Schnapsgläser verteilen. Der Freddy Kruger ist ein hochprozentiger Spaß, der mit Vorsicht und in Maßen genossen werden sollte. Die Zutaten sind derweil simpel und sehen wie folgt aus:

Zutaten

  • 1 Teil Sambuca
  • 1 Teil Jägermeister
  • 1 Teil Wodka

Die Zubereitung ist ebenso simpel wie die Zutatenliste: Floaten Sie die Zutaten in einem Behältnis und fügen Sie entweder Eis hinzu oder belassen Sie es bei den gehaltvollen Zutaten und servieren Sie den Drink als Shot oder Kurzen.

Cocktailrezept: Gibson

Der Gibson ist ein Martini-Cocktail mit eingelegten Perlzwiebeln, die dem Drink eine leicht veränderte Note zum Wodka-Martini geben. Die Zutaten sind dem klassischen Wodka Martini ähnlich und werden durch die dem Cocktail zugehörige Geschichte erst so richtig interessant.

Die Zutaten für den Gibson Cocktail

  • 4cl Gin
  • 2cl trockener Wehrmut
  • 1-2 eingelegte Perlzwiebeln

Zubereitung des Gibson

Sie können diesen Cocktail, wie auch den Wodka Martini, rühren oder schütteln und serviert wird der Cocktail selbstverständlich in einer Martinischale.

Geschichte des Gibson Cocktails

Der Gibson gehört zu den Martini Cocktails und Unterscheidet sich vom Wodka Martini lediglich durch die Zugabe der Perlzwiebel statt der Olive. Entstanden ist der Drink durch Zufall und etablierte sich in der Bar der New York Players Club Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts. Der Cartoonist und Illustrator Charles Dana Gibson trank in dieser Bar regelmäßig einen Martini Cocktail und als dem Barkeeper einst die Oliven ausgingen wurde der Cocktail kurzerhand mit eingelegten Zwiebeln serviert und diese Kreation nach dem damals bekannten Illustrator benannt.

Nach dem Illustrator, welcher für kurze Zeit die Mehrheitsrechte am Life Magazin besaß, wurde nicht nur der Cocktail benannt. Auch die von ihm entworfenen Zeichnungen junger reicher Damen der Oberschicht tragen bis heute seinen Namen und stehen Idealtypisch für die Wahrnehmung sowie das Erscheinungsbild der Idealen Frau während der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert.

Die richtigen Perlzwiebeln zum Gibson Cocktail

Die „richtigen“ Perlzwiebeln im Cocktail sind meist in Weißweinessig eingelegt, welche dem Cocktail damit eine leicht säuerliche Note geben und durch den im Sud enthaltenen Zucker gleichzeitig mit dem Martini harmonieren. In den meisten eingelegten Varianten aus dem Supermarkt oder Feinkostladen ist Zucker enthalten und die Gewürze sind in der Regel auf ein Minimum heruntergefahren, um den Zwiebelgeschmack nicht zu sehr zu übertünchen.

Wenn Sie Ihre Perlzwiebeln selbst einlegen wollen, können Sie gerne auf unser Rezept für eingelegte Perlzwiebeln zurückgreifen und die süß-sauren Kleinigkeiten für den Winter einwecken.

Lieblingsrezepte: Der Espresso Martini (mit Kaluha)

Unser Fachmann für Kaffeespezialitäten Stephan liefert Ihnen diese Woche in unserer Rubrik Lieblingsrezepte ein digestiftaugliches Cocktailrezept mit Kaffee und Kaluha.

Seit einem Jahr stellt Stephan sein Näschen für Kaffee bei uns unter Beweis und unterstützt uns tatkräftig mit allem was dazu gehört. Unser Kaffeespezialist hat uns nicht nur zahlreiche Espressi beschert, sondern auch das ein oder andere Kaffeerezept.

Die alkoholhaltigen Zutaten seines aktuellen Lieblingsrezeptes, sollten sich in jeder gepflegten Minibar befinden und sind in der Regel im Supermarkt vorhanden. Der Espresso kann auch durch ein Cold-Brew-Konzentrat ersetzt werden, auch wenn ein frischer Espresso aus der Siebträger Maschine eine schönere Schaumkrone auf dem Cocktail produziert. Cocktailshaker sowie Martinischale sind die Utensilien, welche Sie für diese Rezept benötigen. Zur Dekoration können Sie Kaffeebohnen bereit legen, aber auch Kakao kann verwendet werden.

Zutaten & Zubereitung

  • 4cl Espresso (ein Shot Espresso)
  • 4cl Wodka
  • 2cl Kaluha

Alle Zutaten werden kräftig auf Eis geshaked und durch ein Barsieb in eine Martinischale abgeseiht. Zum Schluss noch drei Kaffeebohnen zur Dekoration auf den Drink setzen und fertig ist der Cocktailklassiker. Eine Prise Kakao kann den Geschmack unter Umständen noch intensivieren und macht sich aus ästhetisch gut im Drink.

Kräuter, Obst & Champagner — Der Herbellini

Für die Gourmets, Champagner-Liebhaber und wagemutigen Cocktailenthusiasten haben wir ein ganz besonderes Rezept aufbereitet.

Im Sommer darf es ruhig auch mal etwas prickelnd auf der Zunge zugehen und bei (normalerweise) hohen Temperaturen schmecken gekühlte Schaumweine besonders gut. Wenn dazu auch noch die richtigen Zutaten im Glas oder auf dem Teller kombiniert werden, ist die sommerliche Gönnung vollkommen.

Schaumweine, Sekt, Cremant oder auch Champagner lassen sich sehr gut mit frischen sowie fruchtigen Zutaten kombinieren und sorgen in den Sommermonaten für sprudelnde Momente auf dem Gaumen. Deswegen haben wir ein klassisches Cocktailrezept mit Champagner für Sie neu interpretiert und einen sommerlichen Cocktailtraum kreiert.

Wir präsentieren Ihnen den Herbellini — eine Mischung aus Kräutern, Obst und Champagner:

Zutaten

  • 8cl Champagner
  • 1/2 weißer Pfirsich
  • 1 Schuss Grenadine
  • 1 Ast Thymian (frisch)

Zubereitung

Das Pfirsichfleisch von der Schale befreien und mit Thymianblättern sowie Grenadine pürieren. Nun zu erst das Püree ins Sektglas füllen und dann den gekühlten Champagner hinzugeben, bzw. Auffüllen. Ein Mal umrühren und mit einer Pfirsichspalte sowie einem Thymian Ast dekorieren.

White Lady, Delilah oder Chelsea Sidecar?

Dieses Rezept hat viele Namen aber nur wenige Zutaten und ist im Prinzip ein Sidecar Cocktail mit Gin statt Brandy.

So wie bei den meisten klassischen Cocktails kann die genaue Herkunft nicht nachvollzogen werden, auch wenn der Ursprung des Getränks mit großer Wahrscheinlichkeit in Europa liegt.

Ursprünglich mit Crème de Menthe gemixt, wurde der Likör wahrscheinlich Anfang der 1930er Jahre mit Triple Sec ausgetauscht und somit der bis heute bekannte Aperitif erschaffen. In manchen Fällen wird durch die Zugabe von Eiweiß ein cremiger Drink kreiert, welcher in einer Cocktailschale serviert wird und damit dem Namen White Lady in visueller Hinsicht treu geblieben.

Unser Rezept kommt ohne Eiweiß aus, präsentiert sich in einer vorgekühlten Cocktailschale ebenso filigran wie auch stilvoll. Für dieses Rezept benötigen Sie einen Cocktailshaker, ein Barsieb sowie eine vorgekühlte Cocktailschale.

Zutaten

  • 4cl Gin
  • 3cl Zitronensaft
  • 2cl Cointreau
  • 1 Schuss Zuckersirup

Die Zutaten werden in einem Cocktailshaker mit Eiswürfeln kurz geschüttelt und dann über ein Barsieb in ein vorgekühltes Cocktailglas abgeseiht.

Lieblingsrezepte: Der Gimlet

In dieser neuen Beitragsreihe stellen Ihnen unsere Teammitglieder ihre Lieblingsrezepte an Cocktails, Smoothies oder Kaffeespezialitäten vor. Diese Woche schreibt Delia über ihren Lieblingscocktail und wie dieser zubereitet wird:

Mein Lieblingscocktail besteht aus gleichen Teilen Wodka und gesüßtem Zitronensaft. Einfach, unkompliziert und fix zubereitet, aber nicht für jeden etwas.

Der Gimlet ist ein traditioneller englischer Cocktail, der eigentlich mit Gin gemischt wird. Ich bevorzuge die Zubereitung mit Wodka, da dieser im Geschmack neutraler ist und gerade bei der Bestellung an der Bar unkomplizierter ist. Gin wird mit vielerlei Kräutern und Gewürzen gefiltert, was jeder Gin-Sorte ihr eigenes, ganz spezifisches Geschmacksprofil verleiht. Bevor ich lange überlegen muss, welchen Gin ich in meinem Getränk haben möchte, bestelle ich diesen Klassiker lieber gleich mit Wodka.

Zutaten

  • 4 cl Wodka
  • 4cl gesüßter Zitronensaft

Zubereitung

Die Zutaten mit Eis in einen Cocktailshaker geben und schütteln. Durch einen Strainer in ein Cocktailglas geben und sich durch die Säure belustigen lassen.

Alternativ kann der Drink auch in einem kleinen Tumbler auf Eis gerührt und bei Bedarf mit Sprudelwasser aufgefüllt werden. Ist kein gesüßter Zitronensaft vorhanden, kann man auch den Saft einer halben Zitrone zusammen mit einem Schuss Zuckersirup zu dem Wodka hinzufügen.

Auf einfache Drinks mit Zitrone!

Delia

Manhattan Dry – Hintergründe und Rezept

Der Manhattan gehört wohl zu den bekanntesten Drinks, die der niemals schlafenden Metropole gewidmet sind. Die Varianten des Manhattan Cocktails sind facettenreich und geschmacklich vor allem vom verwendeten Vermouth abhängig.

Die mythenumringte Herkunft des Cocktails ist nur schwierig nachzuvollziehen. Doch mit der Publikation des Bartenders’ Manual von Harry Johnson ist eine Rezeptur niedergeschrieben worden, an der sich alle Varianten des Manhattan orientieren und die in den Grundzügen aus Whiskey, Vermouth sowie einem Bitter besteht. Johnson überlies das Aromenprofil des Cocktails dem mixenden Bartender und so ist der Manhattan bis heute ein Cocktail­­­­­, an dem Barkeeper ihrer Kreativität freien Lauf lassen können.

Während der Prohibition in den Vereinigten Staaten griffen Bartender auf kanadischen Whiskey zurück, um den Produktionsausfall zu umgehen. Daraus entwickelte sich über die Jahre hinweg eine vereinfachte Version des, eigentlich vielseitigen, Cocktails aus Rye Whiskey, Vermouth und Angostura Bitter.

Zutaten:

  • 4 cl Rye Whiskey
  • 2 cl Vermouth Dry
  • 1 – 2 Prisen Angostura Bitter

Zubereitung:

Alle Zutaten im Rühr-Glas auf viel Eis ausreichend verrühren und anschließend in eine vorgekühlte Cocktailschale abgießen. Dann wird der Cocktail mit Öl frischer Zitronenschalen abgespritzt sowie eine Maraschino-Kirsche dazugegeben.

Cocktailrezept: Martini

Der neue James Bond Film Spectre begeistert aktuell wieder weltweit die Kinobesucher. Doch der Geheimagent 007 bekämpft nicht nur das Böse, er hat auch einem speziellen Drink zu ganz besonderem Ruhm verholfen. Sein legendärer Ausspruch „geschüttelt, nicht gerührt“ ist wohl eines der bekanntesten Filmzitate aller Zeiten. Wovon wir sprechen? Vom legendären Martini natürlich!

Für Sie lüften wir einige Geheimnisse rund um den beliebten Cocktail und geben Ihnen zwei Martini-Rezepte zum Nachmixen an die Hand.

Fakt 1

Ian Flemming, der Schöpfer von James Bond, bestellte für seine Romanfigur erstmals einen Dry Martini Cocktail im 1953 erschienenen Roman „Casino Royale“. Dort wurde er wie folgt erklärt: Drei Maß Gordon´s Gin, ein Maß Wodka und ein halbes Maß Kina Lillet. Der Cocktail wurde natürlich geschüttelt anstatt gerührt und mit einer Zitronenzeste garniert. James Bond war so begeistert, dass er seinen Drink seiner Geliebten „Vesper Lynd“ widmete. Damit war der Vesper Martini geboren.

Fakt 2

Das traditionelle Rezept lässt sich heute leider nicht mehr umsetzen, da Kina Lillet seit 1987 nicht mehr produziert wird. Mittlerweile wird der Cocktail je nach Geschmack mit trockenem oder halbtrockenem Wermut gemischt.Wir ersetzen ihn daher einfach gegen einen Lillet, den Sie heute in fast jedem Spirituosenregal finden können. James Bond trinkt seinen Wodka Martini eh gänzlich ohne diese weinhaltige Zutat.

Fakt 3

Auch wenn James Bond seinen Martini geschüttelt und nicht gerührt bestellt, einen Martini schüttelt man nicht! Das sorgt für unnötige Sauerstoffbläschen und zu viel Schmelzwasser im Drink. Außerdem wird er ohne Eis serviert.

Doch genug geredet, jetzt geht es an die praktische Umsetzung. Damit auch sicher für jeden Geschmack etwas dabei ist, haben wir gleich zwei Martini-Rezepte für Sie:

Rezept Vodka Martini

Zutaten:

  • 6 cl Dry Gin
  • Wermut nach Geschmack
  • Glas: Martinischale
  • Garnitur: Steinolive oder Zitronenzeste

Rezept Vesper Martini

Zutaten:

  • 6cl Dry Gin
  • 1,5cl Vodka
  • 0,5cl Lillet Blanc
  • Glas: Martinischale
  • Garnitur: Zitronenzeste

Zubereitung:

Alle Zutaten ins Rührglas geben, mit Eiswürfeln auffüllen und gründlich eiskalt rühren. Ins vorgekühlte Glas abseihen.

Viel Spaß beim Nachrühren!