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Frisches aus der Saison: Kürbis

Vom Ambercup bis zur Zucchini gibt es die bunten Kürbisgewächse in unzähligen Sorten und Erscheinungen. Nicht alle Kürbissorten sind für den Verzehr geeignet, aber die meisten von ihnen enthalten neben wichten Vitaminen auch viele wichtige Mineralstoffe und sind darüber hinaus sehr wandelbar was die Zubereitungsmethoden angeht. In diesem Artikel bekommen Sie einen kleinen Überblick der Sorten, Nährstoffe, Zubereitungsarten sowie einen kleinen Rezepttipp.

Kürbis Sorten

Kürbissorten gibt es tatsächlich von A bis Z und deswegen beschränken wir uns in diesem Beitrag auf die gängigsten, im Supermarkt erhältlichen Kürbisse.

Der Butternut oder Butternusskürbis ist eine aus den USA stammende Sorte, welche ebenfalls sehr vielseitig sowie geschmackvoll ist.

Die Bischofsmütze ist ein besonderer Kürbis, welcher während des Wachstums die Blüte behält und daher eine einzigartige Form erhält.

Der Hokkaido Kürbis ist der bekannteste und beliebteste unter den Riesenkürbissen. Er ist einfach zu verarbeiten und schmeckt sowohl als Kartoffeleckenersatz als auch als Suppe oder Püree hervorragend. Seine Form kommt der aus der Popkultur stammenden Vorstellung eines Kürbis sehr nahe und deswegen eignet er sich auch einwandfrei als Tischdekoration.

Der Muskatkürbis ist ein formschöner heller Kürbis der als Schwergewicht gilt. In Supermärkten wird der bis zu 40 Kilo schwere Kürbis meist in bereits abgepackten Stücken verkauft.

Der Spaghettikürbis ähnelt äußerlich der Honigmelone und sein Fruchtfleisch sieht nach der Gärung aus wie Spaghetti. Der zu den Gartenkürbissen gehörende Kürbis wird im Ganzen zubereitet und eignet sich prima als Beilage zu Hauptgerichten.

Die Zucchini ist auch ein Kürbisgewächs und könnte vielseitiger kaum sein. Als „Zoodles“ mit Pesto, im Smoothie zum Andicken oder gebraten als Beilage schmeckt sie in fast jeder Kombination sehr gut und liefert viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe.

Kürbis Saison

Die Reguläre Saison für die meisten Kürbissorten geht von September bis November. Zucchini sind in der Regel früher dran, jedoch werden die Kürbisgewächse das ganze Jahr über im Supermarkt verkauft und lassen sich problemlos in Gewächshäusern anbauen.

Da es für jede Kürbissorte eine etwas andere Saison gibt und Kürbisse darüber hinaus auch auf der ganzen Welt in unterschiedlichen Klimazonen angebaut wird kann man hierzulande das ganze Jahr über Kürbisse als Importware erwerben.

Kürbis Lagerung

Kürbisse lassen sich hervorragend lagern, nicht zu kühl oder zu warm sind sie bei Zimmertemperatur problemlos mehrere Wochen genießbar und machen sich außerdem sehr gut als Tischdekoration.

Am besten können die Kürbisse auf der Kellertreppe oder im Eingangsbereich der Wohnung gelagert werden, da dort meistens kühlere Temperaturen herrschen als im Rest der Wohnung.

Kürbis Zubereitung

Die unterschiedlichen Sorten der Kürbisse ermöglichen unendlich viele Möglichkeiten der Zubereitung. Der Hokaidokürbis zum Beispiel kann ausgehöhlt mit Schale im Ofen gebacken werden und einen Kalorienarmen Ersatz für würzige Kartoffelecken darstellen. Der Butternusskürbis ist auch roh verzehrbar und kann sowohl in Salaten als auch in Smoothies verwendet werden und der Spaghettikürbis ist, wie auch die Zucchini, eine Alternative zu Nudeln.

Frisches aus der Saison: Quitten

Die Frucht des Rosengewächses ist hierzulande vornehmlich in Marmeladen und Gelees zu finden. Was sich in der gelb-grünen Frucht alles an Vitaminen und Nährstoffen versteckt und wie man die Quitte am besten zubereitet, das erfahren Sie in diesem Artikel.

Saison für Quitten

Quitten wachsen an sommergrünen sowie dornenlosen Bäumen und Sträuchern, diese Gewächse gehören zu den Rosengewächsen und innerhalb dieser Familie ordnet man die Quittenbäume den Kernobstgewächsen zu. Nach der Pflanzung dauert es in der Regel vier bis acht Jahre bis die ersten Früchte am Baum wachsen. Die Saison für einheimische Quitten geht von September bis Oktober.

Vitamine & Nährstoffe der Quitte

Reich an Vitamin C und Kalium enthält die Quitte weiterhin Zink, Phosphor, Kalzium sowie Magnesium. Das Fruchtfleisch ist reich an soeben genannten Vitaminen, jedoch sind die heimischen Sorten nicht roh verzehrbar. Darüber hinaus sind die Kerne der Frucht ungenießbar und sollten in jedem Fall vor dem Verzehr entfernt werden.

Zubereitungen mit Quitten

Da die Frucht erst gekocht werden muss, bevor Sie für unsere Mägen verträglich ist, sind die meisten Verwendungen der Frucht in Marmeladen und Gelees verzeichnet. Jedoch kann man auch hervorragend Perlweine oder auch Kompott aus dem Obst zaubern. Quittensorten aus Anbaugebieten außerhalb Deutschland, Österreich und der Schweiz sind jedoch gut roh zu verzehren, wie zum Beispiel die Shirin-Quitte aus der Türkei.

Quitten besitzen einen sehr hohen Pektingehalt und eignen sich daher besonders gut für die Zubereitung von Marmelade oder Gelee. Wer die Quitte in einem Smoothie verwenden will, der sollte sich nicht nur auf die Importware aus Südeuropa konzentrieren sondern auch die Kombination mit Banane unbedingt ausprobieren. Denn Geschmacklich sind die Früchte zwischen Äpfeln und Birnen angesiedelt und schmecken ähnlich wie Nashi-Birnen aus China.

Frisches aus der Saison: Birnen

Birnen schmecken reif nicht nur unglaublich süß, sondern liefern darüber hinaus auch ein breites Spektrum an Vitaminen und Nährstoffen. Ähnlich wie auch Äpfel gehören die Kernfrüchte zu den gängigsten Obstsorten in deutschen Haushalten und das auch nicht ohne Grund. Die Früchte gibt es das ganze Jahr über im Supermarkt zu kaufen und machen sich gut als Snack zwischendurch.

Saison für Birnen

Die Saison für regionale Birnen aus Deutschland geht von August bis einschließlich Oktober. Die Sorten, die hierzulande wachsen und von August bis Oktober verkauft werden sind unter anderem die Williams Christ Birne oder die Conference Birne.

Birnen: Vitamine und Nährstoffe

Die Birne liefert dem Körper auf 100g Obst schlappe 52 Kalorien und beinhaltet dabei 5mg Vitamin C sowie eine Reihe an B-Vitaminen. Die Mineralstoffe Zink, Eisen und Magnesium sind ebenso im Obst präsent wie Kalzium, Fluorid und Jod. Ein gesundes Obst also, welches hervorragend als Dessert schmeckt und bei reifen Früchten auch ohne zusätzliche Süßstoffe wie Zucker, Honig oder Agavendicksaft auskommt.

Rezeptideen mit Birnen

Birnen lassen sich in allerlei Speisen und Getränken verwenden, als Kompott, im Kuchen als Obstbrand und der Gleichen mehr lassen sich die Früchte sehr gut verwenden. Für einen gesunden Start in den Tag empfehlen wir Ihnen unseren 1-2-3-Smoothie. Der Grüne Smoothie hat nur drei Zutaten und schmeckt dabei herrlich frisch sowie natürlich nach Birne.

Frisches aus der Saison: Honigmelone

Das süße Kürbisgewächs hat von Juni bist September Saison und schmeckt dann am besten. Wir befinden uns also mitten in der Saison für Honigmelone und wollen daher natürlich wissen was die Honigmelone an Nährstoffen bereit hält und sich aus Ihr machen lässt. Ein paar Informationen dazu haben wir in diesem Artikel für Sie zusammengestellt.

Vitamine & Nährstoffe der Honigmelone

Die Vitamine C, A und E sind ebenso wie eine Reihe von B-Vitaminen verfügbar, namentlich Vitamin B1, B2 und B6. Weiterhin enthält die Honigmelone Eisen, Magnesium sowie Kalium an Mineralstoffen bereit und das bei eine Kalorienmenge von 57 kcal auf 100g.

Herkunft, Aussehen & Reifeprozess der Honigmelone

Die Honigmelone ist näher mit einer Gurke verwandt als mit einer Wassermelone und kommt natürlich in den Gebieten um Süd-Ost-Asien, den subtropischen Pazifikgebieten sowie in Nordafrika vor. Die sogenannte Panzerbeere wächst aus dem Boden heraus welche in der Größe variieren können und während der Reifung behaart sind, wohingegen reife Honigmelonen kahl sind.

Die Honigmelone ist in der Regel Gelb mit weiß-grünlichem Fruchtfleisch und hat eine ovale Form. Verschiedene Ausformungen der Honigmelone sind die Netzmelonen Cantaloupe Melone oder Galiamelone. Die Bezeichnung als Netzmelone kommt von der netzartigen Marmorierung der Schale der Melonensorten, welche ein grünlich-gelbes bis grünlich-oranges Fruchtfleisch besitzen und ebenfalls sehr süß schmecken.

Verwendung der Honigmelone

Durch Ihren hohen Wasseranteil (86% des essbaren Teils) eignet sich die Frucht hervorragend für die Verwendung in einem Smoothie. Die Honigmelone schmeckt sowohl pur als sommerlich erfrischendes Dessert als auch in Kombination mit Serano-Schinken hervorragend. Aber auch die Kombination mit weiteren Früchten in einem Fruchtsalat, welcher durch Yoghurt oder Sojaprodukte zusammen mit Haferflocken zu einem vollwertigen Frühstück optimiert werden kann, ist eine Wonne für die Geschmacksnerven.

 

Ein Smoothie Rezept mit Galiamelone liefern wir Ihnen in den nächsten Wochen hier auf unserem Blog.

Frisches aus der Saison: Pflaumen

Pflaumen oder manchmal auch Zwetschgen genannt sind reich an Vitamin C. Diese Eigenschaft hat zwar fast jedes Obst, aber die purpurfarbenen Früchte verfügen über ein breites Spektrum an verschiedenen Vitaminen wie zum Beispiel Vitamin E, B1, B2 und B6 sowie den Mineralstoffen Zink, Magnesium und Calcium.

Saison haben die marmorierten Früchte von Juli bis Oktober, während dieser Zeit schmecken sie am besten und sind aus regionaler Landwirtschaft zu erhalten. Das Obst gehört zu den Steinobstgewächsen und wächst an Bäumen, die unter Idealen Bedingungen eine Höhe von bis zu 10 Metern erreichen können.

Die Sorten reichen von Purpur marmorierten Pflaumen über Magenta-Töne bis hin zu strahlend gelben Früchten und weisen alle unterschiedliche Geschmackskomponenten auf. Am gängigsten sind Lila- sowie Magenta-Töne aus denen allerlei Mus, Kompott oder Kuchen gemacht werden. Auch als Trockenobst ist die Pflaume sehr bekannt und schmeckt in dieser Form außerordentlich süß.

Wie die Zwetschge in einem gesunden Smoothie zu verwenden ist, das erfahren Sie demnächst hier auf unserem Blog.

Frisches aus der Saison: Löwenzahn

Die meisten von uns kennen diese Pflanze als Puste- oder Butterblume oder aus der bekannten Fernsehserie mit gleichem Namen. Dass die Blätter der Pflanze auch verzehrt werden können, ist nicht jedem bewusst. Dabei enthält die aus der Familie der Korbblütler stammende Pflanze sehr viele wichtige Nährstoffe und Vitamine.

Saison

Generell geht die Saison in Deutschland für Löwenzahn von Mai bis September. Die Blume kommt auf der ganzen Welt in verschiedenen Gattungen vor, in den meisten Variationen wächst die Pflanze allerdings kühleren Regionen gemäßigter Klimazonen. Für den Verzehr eignet sich der gewöhnliche Löwenzahn (Taraxacum Officinale) am Besten.

In Supermärkten nur sehr selten im Angebot, können die bereits gepflückten sowie zusammengebundenen Blätter auf Wochenmärkten oder in kleineren Gemüseläden erworben werden.

Beim Sammeln und Pflücken der Blätter sollte darauf geachtet werden, dass die Blüte der Pflanze noch nicht blüht, da die Blätter sonst bitter schmecken. Auch die geschlossenen Blüten kann man verzehren und wie Kapern einlegen.

Vitamine und Mineralstoffe

Die Blätter des Korblütlers enthalten viel Vitamin C und eine Reihe von B-Vitaminen wie zum Beispiel Vitamin B1, B2 sowie Vitamin B6. Darüber Hinaus enthalten 100g Löwenzahn 3,1mg Eisen und 36mg Magnesium, um nur zwei von vielen enthaltenen Mineralstoffen zu nennen.

Bei einem Brennwert von 226kJ pro 100g Löwenzahn ist die Pflanze ein wahrer Schlankmacher mit hoher Nährstoffdichte. Weiterhin sind 2,6g Protein, 9,1g Kohlehydrate und 2,6g Ballaststoffe in 100g Pflanzenblätter enthalten.

Anwendungen

In Salaten und Suppen kann der Löwenzahn mit allerlei Grünzeug gepaart werden, aber auch als Beilage zu Fisch schmecken die Blätter hervorragend. Mit Radieschen kann man etwas Pepp in den Salat bringen und zusammen mit Spinat schmecken die Löwenzahnblätter in einem Smoothie besonders gut.

Das Rezept für einen Spinat-Löwenzahn-Smoothie finden Sie in den kommenden Wochen hier auf unserem Blog.

Frisches aus der Saison: Rhabarber

Obwohl er oft in Kuchen, Torten oder Desserts verwendet wird, ist Rhabarber kein Obst. Die verzehrten Blattstiele des Knöterichgewächses zählen zur Kategorie Gemüse, wegen der unterirdisch wachsenden Knolle und trotz der mehrjährigen Keimung.

Saison für Rhabarber

Bereits im Frühjahr treiben die Knospen und machen den Rhabarber schon ab Mitte April bereit zur Ernte. Bis Ende Juni können die süß-sauren Stängel geerntet werden, bevor die Knolle in eine Ruhephase gehen muss. Diese Phase dient nicht nur der Wiederkeimung, sondern auch der Vermeidung giftiger Stoffe. Der Oxalsäuregehalt in des Blättern der Stängel steigt ab Juli in ungenießbare höhen und macht den Verzehr für Menschen gefährlich.

Frische und Vitamingehalt

Rote und vor allem feste Stengel sind beim Rhabarberkauf von Vorteil und das nicht nur wegen der geringeren Säure. Je grüner der Stängel, desto saurer das Gemüse. Frischer Rhabarber enthält viele wichtige Vitamine auf vergleichsweise wenig Kalorien. Vitamin K und C sind neben den Mineralstoffen, Eisen, Magnesium sowie Calcium im Knöterichgewächs enthalten. Vitamin K unterstützt die Blutgerinnung und Calcium stärkt die Knochen und machen das Gemüse damit zu einer perfekten Zutat in einem Detox-Smoothie.

Rezept Rhabarber-Detox-Smoothie

  • 3 Stängel roter Rhabarber
  • 150g Erdbeeren
  • 1 Hand voll Zitronenmelisse
  • 1/4 einer Knolle Rote Beete
  • Mark einer Vanilleschote
  • 400ml naturtrüber Apfelsaft

Den Rhabarber gut waschen und schälen, bevor er in den Mixer gegeben wird. Die Vanilleschote einmal längs in der Mitte aufschneiden, nur das aromatische Mark in den Mixer geben und gemeinsam mit den restlichen Zutaten sowie ein wenig Crushed Ice in die gewünschte Konsistenz pürieren.

Frische, regionale Zutaten der Saison verwenden wir auch an unserer mobilen Saftbar.