Kategorie: Wissenswertes

Kakao: Geschichte & Herkunft

In unserem ersten Teil zur kostbaren Zutat haben wir ein paar allgemeine Informationen zur Verwendung der Samen zusammengeschrieben. In diesem Teil wollen wir Sie ein wenig über die Geschichte des Baumes aufklären sowie einige Informationen zur Herkunft liefern.

Kakao Ursprung

Der Kakaobaum, welcher aus dem Amazonasgebiet stammt, wird in etwa seit dem Jahr 1000 vor Christus in Mittelamerika angebaut und verarbeitet. Die heute gewonnenen Endprodukte aus den Samen der Kakaofrucht unterscheiden sich aber stark von den damaligen Endprodukten. Aller Wahrscheinlichkeit nach wurden nicht die Samen der Frucht verwendet, sondern das Fruchtfleisch zu einem Gewürztrunk mit alkoholischen Zugaben verarbeitet.

Weiterhin unterschieden sich auch die heute angebauten Pflanzen an sich von den ursprünglichen Varianten des Kakaobaumes. Den Weg nach Europa hat die Kakaofrucht durch die Kolonialisierung gefunden und seit dem werden  die Samen der Frucht zu Schokolade und Kakaopulver verarbeitet.

Der Name der Frucht leitet sich vom Aztekischen ab und zwar vom Namen der Gottheit „Xocóatl“.

Kakao Anbau

Die Produktionsstätten für den Anbau der süßen Schokoladengrundlage haben sich im laufe der Jahrzehnte, gerade auch mit dem steigenden Konsum, von Mittel- und Südamerika in die westlichen Regionen des afrikanischen Kontinents verlagert. Die Elfenbeinküste ist dabei einer der Hauptproduzenten mit den größten Erträgen weltweit.

Der Kakaobaum ist dünn und lang und gedeiht am Besten in tropischen Klimazonen; er benötigt neben hohen Temperaturen nämlich auch viel Niederschlag sowie Schatten. Bedingungen die im Amazonasgebiet (dem Ursprung des Baumes) vorhanden sind und in anderen Gebieten durch eine Mischbepflanzung nachgestellt werden.

Weiterhin ist der Kakaobaum ein immergrüner Baum, welcher sich erst im Alter von 12 Jahren als ertragreicher Kakaoproduzent entpuppt. Mit fünf bis sechs Jahren blüht der Baum das erste Mal und erreicht mit zwölf Jahren sein volles Potenzial. In der Regel wird der Kakaobaum zwei Mal im Jahr geerntet, je nach Klimabedingungen kann die Anzahl der geernteten Früchte variieren.

Kakao Ernte & Verarbeitungsschritte

Von der reifen Frucht bis zur Rohmasse für die Verwendung in Schokolade, Kakaopulver und Co. ist es ein langer Weg, welcher mit dem Abtrennen der Früchte vom Baum mit Macheten startet.

Dabei wird darauf geachtet, dass die Baumrinde möglichst intakt bleibt, um das eindringen von Keimen in den Baum zu vermeiden. Bei tropischen Klimaverhältnissen ist die Bakterienentwicklung immens. Nach dem Abschlagen vom Kakaobaum werden die Früchte geöffnet und deren Samen in Eimer, Kübel oder auf Bananenblättern zur Fermentierung gelagert.

Die Fermentierung hat mehrere Gründe: Durch die Fermentierung werden die Bitter- und Gerbstoffe der Samen abgebaut sowie deren Keimung durch den bei der Fermnentierung entstehenden Alkohol gestoppt. Nach etwa 10 Tagen werden die Samen nun in verschiedenen Verfahren getrocknet und sodann in Säcken in Länder verschifft, die Schokolade produzieren.

Kakaopulver und Butter werden durch das Pressen der gemahlenen Kakaobohnen gewonnen. In diesem Vorgang trennt sich das Fett von der Kakaomasse und hinterlässt einen entölten sogenannten Kakaokuchen, welcher dann weiter zu Kakaopulver verarbeitet wird.

 

Falls Sie sich weiter zu diesem Thema informieren wollen, können Sie den vorangegangenen Artikel über  Verwendung, Nutzen & Geschichten von Kakao lesen und sich schon auf den nächsten Beitrag zum Thema Kakao freuen, welcher im Dezember hier auf unserem Blog veröffentlicht wird. 

Bis dahin legen wir Ihnen die mobile Kaffeebar ans Herz, an der wir nicht nur köstliche Kaffeespezialitäten zubereiten können, sondern auch wohltuende Kakaovariationen herstellen.

Das Grün in Grünen Smoothies: Gemüsekohl

Kohl ist eine beliebte Winter-Beilage in unseren heimatlichen Gefilden und dazu auch noch voller wichtiger Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Dass man den Kohl nicht immer mit Wurstbeilage, Kartoffeln und Speck zubereiten muss, ist sicherlich vielen Smoothieliebhabern bereits bewusst. Was sich genau in den verschiedenen Kohlarten an Nährstoffen versteckt und wie Sie die unterschiedlichen Sorten von Kohl am besten in einem Smoothie kombinieren erfahren Sie in diesem Artikel.

Gemüsekohl Sorten

Der Kohl an sich ist ein Kreuzblütler der sich über viele verschiedene Gemüsearten erstreckt. So gehört auch der Raps und einige Senfpflanzen zu der Gattung Kohl. In unserem Beitrag wenden wir uns dem Gemüsekohl zu.

Gemüsekohl umfasst nicht nur die gängigen großblättrigen Kopfhole, sondern auch Gemüse wie Blumenkohl, Rosenkohl, Kohlrabi, Broccoli oder Romanesco.

Unter den Blättern die wir in der Regel als Kohl kennen und gemeinläufig wahrnehmen befinden sich die Sorten Grünkohl, Palmkohl, Markstammkohl, Butterkohl, Wirsing, Rotkohl, Spitzkohl oder auch Weißkohl. Hier unterscheidet man zwischen Kopfkohl- und Blattkohlarten. Kopfkohlarten sind Rotkohl, Spitzkohl, Wirsing oder Weißkohl, während Grünkohl, Palmkohl oder Markstammkohl zu den Blattkohlen gehören.

Gemüsekohl Nährstoffe

Wirsing enthält viel Vitamin C und E, neben den Mineralstoffen Kalzium, Chlorid, Magnesium sowie Phosphor. Er ist das Ganze Jahr über in den Supermärkten erhältlich und eignet sich nicht nur gut für Suppen und Eintöpfe. Wirsing kann in einem Smoothie hervorragend mit Orange, Banane oder sogar Kokos kombiniert werden.

Weißkohl ist ebenfalls reich an den Vitaminen C und E und enthält darüber hinaus Kalium, Magnesium sowie Chlorid in relevanten Mengen. Aus Weißkohl wird Sauerkraut hergestellt und der frische Weißkohlsaft ist wirksam bei Verdauungsbeschwerden. In einem Smoothie kann man die heilenden Wirkungen mit Nektarinen oder Pfirsichen zu einem bekömmlichen Drink gestalten.

Spitzkohl verfügt über reichlich Vitamin C, Magnesium und Chlorid. Durch seinen milden Geschmack kann er auch einwandfrei als Rohkost verzehrt werden und eignet sich damit hervorragend zu Erdbeeren oder Limetten in einem Smoothie.

Grünkohl hält unter anderem Vitamin A, C und E bereit sowie die Mineralstoffe Vitamin C, Kalium und Kalzium. Was man mit dem leckeren Blattkohl in einem Smoothie alles machen kann, haben wir in einem Smoothierezept mit Grünkohl bereits für Sie veröffentlicht.

Gemüsekohl Smoothie Rezept

  • 4 große Blätter Kohl nach Wahl
  • 250ml Kokosmilch
  • 1 Banane
  • 1 Nektarine (ohne Kern)
  • 100ml Ananassaft
  • 100ml Orangensaft

Alle Zutaten im Mixer vereinen und so lange Pürieren bis die Konsistenz zum Trinken erreicht ist.

Kakao: Verwendungen, Geschichten & Nutzen

Der Kakaobaum, welcher seinen Ursprung in Mittelamerika hat und sich mittlerweile in den westlichen Gebieten des afrikanischen Kontinents verbreitet hat, ist ein dünner Unterholzbaum mit Schwertartigen Blättern. Die daran wachsende Frucht enthält Samen, die nach einem bestimmten Bearbeitungsprozess sowohl Kakaobutter als auch eine Kakaomasse ergeben. Aus Masse und Butter werden diverse Schokoladenprodukte gefertigt sowie das beliebte Heißgetränk erstellt.

Kakao Verwendungen

Die Samen der Kakaofrucht werden auf verschiedene Weisen weiterverarbeitet. Die Trockenmasse, welche bei der Fermentierung und anschließender Röstung der Samen entsteht, wird für die Verarbeitung zu Schokoladenprodukten verwendet. Die Kakaobutter wird in der Lebensmittelverarbeitung zur Erzeugung von Nougat, weißer Schokolade oder Kuvertüre verwendet.

Gerade die Kakaobutter hat ein sehr breites Spektrum an Verwendungsmöglichkeiten in der Kosmetikindustrie. Durch ihren geringen Schmelzpunkt und ihre fettenden Eigenschaften wird die Kakaobutter vornehmlich in Hautpflegeprodukten verwendet.

Kakao Geschichten

Die Geschichte des Kakaos wird in einem weiteren Artikel in den nächsten Wochen auf unserem Blog umrissen, in diesem Absatz wollen wir Ihnen eine Anekdote zur süßen Masse erzählen.

Kakao als Party-„Droge“ wurde vor einigen Jahren in der Club-Szene Berlins, Londons und New Yorks verstärkt beworben. Ein alles umfassender Rausch ist dabei nicht der Zweck des Kakaos. Die in diversen Getränken verarbeitete Kakaomasse soll der Aufnahmefähigkeit von Musik und Stimmung dienen und die Konsumenten nicht etwa in eine andere Dimension befördern. Dazu wurden spezielle Kakao-Pulver zum Schnupfen entwickelt und die Zutat in Smoothies, alkoholfreien Cocktails und verschiedenen veganen Rezepten auf diesen Veranstaltungen, den sogenannten „Gatherings“, verarbeitet.

Kakao Nutzen

Der Nutzen der Pflanze ist abgesehen von den kulinarischen Ergüssen auch in gesundheitlicher Hinsicht relevant. Schokolade macht glücklich, das wissen die meisten Konsumenten aus eigener Erfahrung. Schokolade, bzw. Kakaomasse enthält eine Vielzahl von gesundheitsfördernden Stoffen wie zum Beispiel Polyphenol Epicatechin und weitere Bestandteile, deren Wirkung jedoch noch belegt werden muss.

Die positiven Effekte auf den Körper richten sich nach der konsumierten Menge. Der geläufige Schokoladenverzehr von ein bis zwei Riegeln auf der Couch oder am Schreibtisch reicht in der Regel nicht aus, um die gesundheitsfördernden Stoffe in der Schokolade in einer Dosierung zu erhalten, die einen positiven Effekt auf den menschlichen Organismus hätte. Die konzentrationsfördernde Wirkung von Schokolade bei älteren Menschen ist jedoch in mehreren Studien nachgewiesen worden.

Whisky, Whiskey & die „richtige“ Schreibweise

Das „Wasser des Lebens“ ist eine aus Getreidemaische, Hefe und Wasser gewonnene Spirituose, die seit Jahrhunderten hergestellt wird. Das Ursprungsland ist nur schwer festzustellen, aber zwischen Schottland und Irland muss der beliebte Schnaps irgendwo entstanden sein.

Whisky

Das ist die Schreibweise, welche bis in das 20. Jahrhundert verwendet wurde. Erst mit Anbeginn des vergangenen Jahrhunderts wollten sich die irischen von den schottischen Produzenten abgrenzen und fügten dem Namen Ihres Produktes ein e vor dem letzten Buchstaben hinzu. Diesem Wunsch liegt natürlich auch ein Unterschied in der Produktion zu Grunde und daher gibt es bis heute noch Unterschiede von Whisky zu Whiskey, welche sich in der Regel an der Tradition der jeweiligen Herstellung orientieren.

Whiskey

Whiskey ist vor allem auf dem amerikanischen Markt die dominierende Schreib- und Produktionstradition. Hierfür werden sowohl Mais als auch Roggen zu Maischen verarbeitet und daraus der Whiskey gebrannt. Im Gegensatz zu schottischem Whiskey werden die für die Lagerung vorgesehenen Fässer nicht mehrfach verwendet und auch die Lagerung an sich unterscheidet sich von der schottischen Tradition.

Herstellung von Whiskey und Whisky

Die Grundzutaten eines Whiskeys oder Whiskys sind: Getreide, Wasser und Hefe.

Die Herstellungsverfahren des Whiskys richten sich nach den verwendeten Rohstoffen. Wird ein Whiskey aus Mais hergestellt, muss dieser im ein oder anderen Schritt gekocht werden, bevor die restlichen Zutaten hinzugefügt sowie im Anschluss gebrannt werden. Whiskys aus hauptsächlich Roggen werden gemaischt, gegärt, gebrannt und gelagert bevor das Genussmittel verzehrt werden kann.

Jede einzelne Zutat wirkt sich auf den Geschmack aus, selbst das für die Herstellung verwendete Wasser wirkt sich stark auf den Geschmack der Spirituose aus. So werden Torfgehalte, Mineralien und der Gleichen mehr nicht nur in die Geschmackskonzeption mit einbezogen, sondern auch stets streng kontrolliert, um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erhalten.

Burbon, Malt, Rye & Co.

Diese Bezeichnungen für Whiskey leiten sich von den verwendeten Grundstoffen der einzelnen Spirituosen ab. So ist ein Rye Whiskey ein aus hauptsächlich Roggen hergestellter Whiskey, Malt besteht aus gemälzter Gerste, Burbon ist ein vorwiegend aus Mais bestehendes Destillat und Grain ist die Bezeichnung für aus verschiedenen Getreiden und ungemälzter Gerste entstehende Destillat.

Produktionsstätten von Whiskey und Whisky

Whiskey wird auf der ganzen Welt hergestellt und unterliegt verschiedenen Auflagen sowie Produktionsbedingungen. Von Japan über Indien, Schottland bis in die Vereinigten Staaten sind Whiskey-Brennereien zu finden. Alle mit geheimen Rezepturen und alle mit unterschiedlichen Herstellungsverfahren. Da bleibt einem nur eines übrig: Probieren und studieren! 🙂

 

Likör: Süßer Genuss mit Schuss

In diesem Artikel gehen wir sowohl auf die Herkunft, Geschichte als auch die Herstellung von Likör ein. Was die Herstellung der Spirituose mit Mazeration zu tun hat und wie auch Sie einen Likör zu Hause zubereiten können, verraten wir Ihnen ebenfalls. Sie sollten also unbedingt weiterlesen.

Geschichte des Likörs

Durch die Entdeckung von Destillationsverfahren im europäischen Raum Ende des 13. Jahrhunderts wurde die Herstellung von hochprozentigen Spirituosen zunächst als Arznei angegangen. Hierfür wurden bestimmte Kräuter in den destillierten Alkohol eingelegt. Die Kräuter sowie Früchte wurden im Hinblick auf die positiven Effekte auf den Körper ausgewählt und die Wirkstoffe durch Mazeration im Alkohol gelöst. So wurden Liköre vor allem in Klöstern und Apotheken hergestellt sowie vertrieben, bevor Sie als reines Genussmittel konsumiert wurden.

Seit dem 17. Jahrhundert werden Obst- und Kräuterbrände mit Zucker und Aromen versehen, um Likör herzustellen und die Spirituosen als Genussmittel verzehrbar zu machen. Die hohen Zuckerpreise ließen Liköre anfangs in einem sehr eingeschränkten Konsumentenkreis verweilen, bis die Zuckerproduktion in Europa durch Zuckerrohr-Fabriken günstiger wurde und der Likör im 19. Jahrhundert zu einem allgemeinen Genussmittel avancierte.

Die Edlen Brände sind nämlich erst ab einem Zuckergehalt von 10% als Likör zu bezeichnen.

Likör Definition

In der EU gilt eine Spirituose mit mehr als 100g Invertzucker pro Liter als Likör. Bei der Zugabe von Süßmittel im Likör können unterschiedliche Zucker Verwendung finden, jedoch muss der Zuckeranteil mehr als 10% betragen. Weiterhin unterscheidet man zwischen Cremes und Brandweinen. Cremes haben einen Zuckeranteil von 45% und werden in der Regel zur Cocktailherstellung verwendet.

Likör Herstellung

Ein Likör besteht in der Regel aus drei Zutaten: Zucker, Frucht und/oder Kräuter, Alkohol. Der Alkohol kann sowohl aus Fruchtbränden bestehen als auch aus Neutralalkohol agrarwirtschaftlichen Ursprungs. Je nach Grundalkohol bekommt der Likör ein anderes Geschmacksspektrum und verhält sich auch in der Weiterverarbeitung des Endproduktes unterschiedlich.

Der Grundalkohol wird mit Kräutern oder Früchten digeriert oder mazeriert. Die Aromen also entweder mit oder ohne Zufuhr von Wärme im Grunddestillat gelöst, bevor der Destillationsprozess beginnt.

Likör Anwendungen

Ein Likör kann sowohl als Aperitif, Digestif, Cocktail-, Back- oder Kochzutat verwendet werden. Je nach Grunddestillat und Kräuterkomposition sowie Fruchtzugabe eignet sich der entsprechende Likör für bestimmte Verwendungen. Dabei spielt natürlich der persönliche Geschmack sowie das Trinkverhalten eine große Rolle. Im Anschluss wollen wir Ihnen ein Cocktailrezept mit Likörzugabe vorstellen und hoffen, dass Sie auf den zuckersüßen Geschmack kommen.

Rezept mit Likör: Kir Royal

Die Zutaten für dieses Rezept sind simpel aber sehr delikat: 1 Teil Crème de Cassis wird auf 9 Teile Sekt oder Champagner gegeben und fertig ist der royale Cassis Cocktail. In der Regel passen in ein Champagnerglas oder Sektkelch 150ml oder 15cl.

Für dieses Volumen würde sich  die Menge der Einzelnen Zutaten also auf 15ml Crème de Cassis und 135ml Sekt oder Champagner belaufen.

Smash!

Nicht nur der grüne und absurd proportionierte Superheld smasht vor sich hin, in letzter Zeit tun dies auch immer mehr Bartender, denn hinter der Cocktailgruppe Smash verbergen sich viele, überaus delikate Drinks.

Ein Smash ist traditionell ein Drink bei dem Minze zusammen mit einer Zitrusfrucht oder einer saisonalen Frucht mit Säureanteil gemuddelt wird und der daraus entstehende Shortdrink heißt dann Smash, da die geschmacksgebenden Zutaten zerdrückt wurden. Die Verwendung von Minze ist auch in der Kategorie der Juleps von Bedeutung, die sich aber in einigen Punkten von den Smashs unterscheiden, nicht zuletzt durch die Variationen an zerdrückten Kräutern.

Der Smash Cocktail

Smashs existierten lange Zeit als Juleps und wurden um die letzte Jahrtausendwende herum bekannt gemacht. Ein Bartender aus New York der im legendären Rainbow Room historische Cocktails wiederentdeckte und teilweise weiterentwickelte erschuf die Cocktailkategorie des Smashs als Nachfahre der Juleps. Seither „smasht“ man verschiedene Kräuter zusammen mit Zitrusfrüchten in Cocktailshakern und kreiert unzählige Kombinationen herrlich erfrischender Drinks.

Dabei ist die Freisetzung der ätherischen Öle durch das Zerdrückten und Quetschen der frischen Kräuter ausschlaggebend für den Geschmack des Smash Cocktails. Hier kann man der Kreativität zwar freien Lauf lassen, jedoch sollte man genau auf die Öle der Kräuter achten, die im Cocktail verwendet werden. Denn diese ätherischen Öle sind überaus Geschmacksträchtig und können in manchen Fällen einen ambitionierten Drink schnell in gruselige Gefilde befördern.

Für Anfänger eignet sich diese Art von Drinks aber auch, wenn man einem erprobten Rezept folgt dann kann auch als Leihe den Gästen Imponiert werden. Denn die Grundzutaten der Smash Cocktails sehen relativ simpel aus und sind auch nicht immer alle zur gleichen Zeit im Shaker.

Ein Smash besteht in der Regel aus folgenden Zutaten:

  • Spirituose 
  • Kräuter
  • Zitrusfrucht 
  • Süßmittel
  • Tonic oder Soda (Sprudelwasser)

Dabei kommen manche Rezepte aber auch ohne Tonic oder ohne Süßmittel aus, je nach der Zutatenlage ergeben sich unterschiedliche Verhältnisse in der Zugabe bestimmter Zutaten und selbstverständlich variiert auch das Volumen des jeweiligen Drinks stark. Während ein Gin Basil Smash klassischer Weise ein short Drink ist, kann Rasberry Thyme Smash durchaus als Highball serviert werden. Die Drinks haben eben nur das Zerdrücken der Kräuter zur Freisetzung der Ätherischen Öle gemeinsam und fügen sich in die Kategorie Smash mit vielerlei Varianten ein.

Kurkuma | Wissenswertes

Die Wurzel Ingwergewächses wird in zahlreichen Blogartikeln als Wunder- und Allheilmittel angepriesen und der Gelbwurzel unzählige Wirkungen sowie Heilkräfte zugeschrieben.

Wir sind kein Team aus medizinischen Fachkräften. Deswegen finden Sie in diesem Artikel vornehmlich Informationen die sich auf die Herkunft und Verwendung in Rezepten für Speisen beziehen. Für die medizinischen Wirkungsbereiche der Gelbwurzel sollten Sie Ihren Hausarzt konsultieren.

Kurkuma Herkunft

Kurkuma stammt aus Südasien und gedeiht in tropischen Klimazonen besonders gut, weswegen die Wurzel in solchen Gebieten vornehmlich kultiviert wird. Die Kurkuma-Pflanze wird bis zu einem Meter hoch und bildet eine Wurzel, deren Rhizom (unterirdisches Sprossenachsensystem) dem des Ingwers ähnelt. Gerade in Indien ist die Wurzel sehr beliebt; hier wird der Großteil der Welternte verbraucht. In Thailand und weiteren Ländern Südasiens ist die Wurzel ein gängiges Würz- sowie Nahrungsmittel.

Früher wurden verschiedene Gegenstände und Lebensmittel mit Kurkuma eingefärbt und auch heute noch ist die Wurzel für die gelbe Farbe im Curry verantwortlich.

Verwendungen für Kurkuma

Als Nahrungs- und Würzmittel kann Kurkuma auf vielerlei Weisen verwendet werden. In Smoothies, Ragout oder Reisgerichten kann die leicht scharfe Note der Wurzel den fehlenden Geschmackskick liefern und die gelbe Farbe der mit Kurkuma zubereiteten Speisen ist nicht nur im Herbst eine wahre Augenweide.

  1. Kurkuma im Smoothie: Kurkuma ist im Smoothie am bestem mit Ingwer kombiniert und kann auf viele verschiedene Weisen im Mixer zusammengefügt werden. Auch die Kombination mit Zitrusfrüchten bietet sich an, da die in der Wurzel enthaltenen Stärken sowie Zucker eine harmonische Symbiose mit Zitrusnoten eingehen.
  2. Kurkuma im Curry: Im Curry bietet sich ebenfalls eine Kombination mit Früchten an, die durch Geflügel ergänzt werden kann. Aber auch Nüsse können statt Geflügel verwendet werden und so nicht nur mehr Proteine mit in die Speise integriert werden, sondern eben auch der nussige Nussgeschmack 😉
  3. Kurkuma im Ragout: Ein Ragout ist eine Bezeichnung für Rezepte mit geschmortem Fleisch, Geflügel oder Gemüse. Dabei entstehen oft pikante sowie sämige Soßen für welche Kurkuma durch die scharfe Note sowie die enthaltenen Stärken in der Wurzel perfekt geeignet ist. Im Ragout sollte die Wurzel nach Möglichkeit frisch verwendet werden.

 

Hokkaido Kürbis: Der leckere Alleskönner mit Biss

Der beliebte Kürbis ist ein wahrer Alleskönner — von der Suppe bis zur krossen Beilage kann mit dem Kürbis fast alles veranstaltet werden. Selbst Roh ist der Hokkaidokürbis genießbar und auch in Salaten, Dressing oder gar als Suppenschale kann man den Kürbis verwenden.

Hokkaido Kürbis Herkunft

Der Kürbis stammt ursprünglich von der Insel und gleichnamigen Präfektur Hokkaidō in Japan. 1853 brachte die US-Amerikanische Seeflotte während einer Verhandlung über den Seehandel mit Japan Kürbisse der Sorte Hubbard mit. Da diese Kürbisse nicht wirklich geschmacksträchtig waren, wurden die Samen der Curcubita Maxima weiterentwickelt bzw. weiter gezüchtet und daraus entstand nach einiger Zuchtarbeit der bis Heute beliebte und so vielseitige Hokkaido Kürbis.

Hokkaido Kürbis Anbaugebiete

Der Hokkaido Kürbis wächst in stickstoffreicher Erde bei einer Bodentemperatur ab 10 Grad Celsius. Damit können die Samen in Deutschland ab Mai nach den Eisheiligen ausgesät werden und brauchen ab dann weder eine Schutzfolie, noch eine große Menge an protektiven Mitteln gegen Ungeziefer oder ähnliche Schädlinge. Ein lehmiger Sandboden mit genügend Nährstoffen reicht in der Regel aus, um eine ertragreiche Ernte zu erzielen. Laut dem Bundeszentrum für Ernährung wurden 2015 in Deutschland 68.320t Hokkaido Kürbis geerntet.

Hokkaido Kürbis Zubereitungen

Wie schon erwähnt, kann man mit diesem Kürbis nahezu alles anstellen worauf man Lust hat. Die Schale ist zum Verzehr geeignet und gibt einen zusätzlichen nussigen Geschmack ab. Die Kerne können getrocknet und anschließend ausgesät werden oder sogar geröstet verzehrt werden. In Streifen geschnitten sowie im Ofen geröstet, mit ein wenig Salz sowie Öl versehen, macht sich der Hokkaido Kürbis hervorragend als Beilage statt Pommes. Nussig, weich und orange schmeckt der leckere Kürbis fast noch besser als frittierte Süßkartoffel-Pommes, welche ebenfalls einen nussigen Geschmack aufweisen.

Im Salat kann der Hokkaido Kürbis sowohl gebacken als auch gekocht auftauchen und in der Kombination mit Schafskäse und getrockneten Tomaten entfalten sich ganz neue Geschmackswelten auf der Zunge.

Aber auch als Smoothie-Zutat kann der vielseitige Kürbis einiges. Wenn Sie ein Rezept für einen Smoothie mit Hokkaido-Kürbis haben wollen, müssen Sie sich noch ein paar Tage gedulden. Unsere Smoothie-Spezialisten arbeiten an einem ausgeklügeltem Rezept für die kälteren Herbsttage.

Ein Rezept für einen Pumpkin-Spice-Latte können Sie schon auf unserem Blog nachlesen und zu Hause mit Hokkaido Kürbis zubereiten. Wir Wünschen viel Spaß beim Nachmachen und wünschen Ihnen schöne, bunte Herbsttage!

Gin Mazeration

In diesem Artikel soll es um die Mazeration als Verfahren bei der Herstellung von Gin gehen. Das Verfahren wird bei der Herstellung vieler Spirituosen angewendet und ist sowohl in der Medizin als auch der Biologie sowie der Restauration bekannt.

Mazeration

Das Verfahren beruht auf der Lösungskraft von Flüssigkeiten. Generell wird bei der Mazeration ein Gegenstand in einer Flüssigkeit eingeweicht und so die äußere Hülle durchlässig gemacht. Bei Pflanzen oder Samen heißt das: Die Zellmembran wird durchlässig gemacht, um die Aromastoffe aus dem Inneren der Zelle der Pflanze oder des Samens nach Außen in das Lösungsmittel zu transportieren.

Der Alkohol dringt dabei zwischen Zellmembran und Zellkern ein und macht die schützende Membran porös. Ein höherer Alkoholgehalt des Grundalkohols bedingt aber weder eine schnellere oder bessere Mazeration, da sich die unterschiedlichen Bestandteile der Gewürze, Kräuter und Früchte auch in unterschiedlicher Weise im Grunddestillat lösen. Einige Bestandteile der sogenannten Botanicals lösen sich besser in Wasser als in Alkohol und deswegen wird in den meisten Fällen in einem Grunddestillat von ca. 70 Volumenprozent mazeriert.

Der Prozeß der Aromenextraktion lässt sich aber beispielsweise durch das Zuführen von Wärme beschleunigen. Dieser Prozeß nennt sich dann Digeration und wird bei der Herstellung von Gin angewendet.

Mazeration bei der Herstellung von Gin: Digeration

Für den Geschmack eines Gins sind die zugefügten Botanicals bedeutend. Das sind je nach Rezeptur eine Mischung aus Kräutern, Samen und Gewürzen, welche dem Grunddestillat aus Kornmaische oder Melasse hinzugefügt werden. Für die Digeration gibt es zwei Methoden: Das Destillieren, oder auch Brennen des Grundalkohols mit der Kräuter- und Gewürzmischung oder das Leiten der Alkoholdämpfe über die Gewürzmischung bei welcher Aromastoffe in den Dampf gelangen und dieser dann wieder in den flüssigen Zustand zurückgeführt wird.

In beiden Fällen wird also Wärme angewendet um die Aromastoffe im Alkohol zu lösen.

Shooter: Kurze Gaumenfreunden mit Schuß

Shooter sind kleine, zwei bis vier cl umfassende, Getränke die in der Regel in einem Zug getrunken werden. Dabei reichen die Varianten von einfachen Spirituosen wie Wodka, Gin oder Korn über feurige und vorbereitete Varianten wie den Mexikaner bis zu aufwendig direkt im Glas kreierten Kompositionen mit mehreren Zutaten.

Shooter an der Bar

Jede Bar die etwas auf sich hält, hat einen spezifischen Shooter oder „Kurzen“ den die Barkeeper auf Lager haben. Die Bars die so einen Signatur-Shooter vorbereiten, sind in der Regel auch gut besucht und haben eine große Stammkundschaft auf welche der Drink meist auch zugeschnitten ist.

Mit Freunden oder der Verabredeung für den Abend kann so ein kleiner Lustigmacher auch schon mal vor dem eigentlichen Cocktail verzehrt werden oder als Zugabe zu einem Bier die Geschmacksnerven ein wenig kitzeln.

Shooter im Überblick

Es gibt sie in allen möglichen Geschmacksrichtungen, Farben und Konsistenzen. Hierzulande sind vor allem Mexikaner beliebt, aber auch die Klassiker wie der sogenannte Orgasmus oder der B52 werden häufig bestellt. In Niedersachsen trinkt man zu bestimmten Anlässen auch gerne Lütje-Lage, quasi ein doppelter Shot, da der Korn in einer Art Miniatur-Martinischale über dem mit Bier gefüllten Schnapsglas zwischen Zeige- und Mittelfinger gehalten wird. So ergeben sich nicht nur lustige Gesichtsausdrücke, sondern auch bekleckerte Oberteile.

Gemixte Shooter sind selbstverständlich immer und überall ein wenig anders. Zu den bekannteren gemixten Shootern zählen unter anderem der Kamikaze, welcher auch ein Short Drink ist, der Lemon Drop oder zum Beispiel der bereits erwähnte Mexikaner.

Geschichtete Shooter Der B52 ist ein geschichteter Shooter aus Irischem Likör, Kaffeelikör und Triple Sec, weitere geschichtete Shooter sind zum Beispiel der After Eight aus Crème de Menthe, Tia Maria sowie Baileys.

Shooter mit Bier Lütje-Lage ist zwar kein Shooter in einem Glas, dafür aber einer mit erhöhtem Spaßfaktor. Weiterhin zählen Drinks wie das der Lütje-Lage ähnelnde U-Boot zu den Shootern mit Bier oder auch die sogenannte Jäger-Bomb für welche ein Shot Jägermeister in einem Bierglas versenkt wird.

Cold Drip oder Dutch Coffee: Kalter Kaffee hat Stil

Die Cold Brew Methode haben wir Ihnen bereits in einem Beitrag vorgestellt, diese Woche haben wir die Cold Drip Methode für Sie recherchiert.

Cold Drip Coffee

Der sogenannte Cold Drip Coffee ist eine alte Methode der Kaffeezubereitung, die schon unter Holländischen Seeleuten bekannt war und vermutlich auch von diesen erfunden wurde. Der Cold Drip Coffee ist ein Kaffeekonzentrat, welches durch eine langsame Extraktion des Kaffees entsteht und entsprechend ohne Hitze auskommt. Ähnlich wie beim Cold Brew kann hier gänzlich auf Elektrizität bei der Zubereitung verzichtet werden und auch hier entsteht ein Konzentrat, welches für den späteren Verzehr verdünnt werden sollte.

Beide Methoden erfordern viel Zeit und die Cold Drip Methode sogar spezielle Geträtschaften. Während der Cold Brew mit Utensilien hergestellt werden kann, die sich in den meisten Küchen befinden, braucht der Cold Drip einen sogenannten Dripper.

Utensilien für einen Cold Drip

Der Dripper ist eine Vorrichtung, welche für ein stetiges und langsames Tropfen kalten Wassers auf gemahlenen Kaffe sorgt. So wird der Kaffee besonders schonend extrahiert und behält seine Aromen. Das Wasser wird in einer bestimmten Taktung aus dem Dripper auf das Kaffeepulver gelassen um den Geschmack sowie die Intensität des Kaffeegeschmacks zu beeinflussen.

Hier ist Geduld gefragt, denn so ein Cold Drip läuft auch gerne schon mal 8 Stunden durch den Dripper. Dabei entsteht ein sehr konzentrierter aber auch sehr geschmackvoller Kaffee, welcher trotz der hohen Konzentration an Koffein sehr mild im Geschmack ist.

Zubereitungsvarianten mit einem Cold Drip Kaffee

In der Regel läuft so ein Cold Drin Coffee 3-5 Stunden mit einer Taklung von 45 Tropfen pro Minute durch den Dripper. Auf 100g Kaffee kommen dabei 750ml gefiltertes Wasser.

Der aus dem Dripper gelaufe Kaffee wird dann nicht einfach nur mit Milch oder Zucker verzehrt. Hier tun sich wahre Wunderwerke der Kaffeekunst auf; Cold Drip mit Tonic und Zitrone, mit Sprudelwasser auf reichlich Eis und noch viele weitere Varianten der Kombination mit unüblichen Kaffeezutaten sind im Netz vorhanden.

Cold Drip Coffee als Teil der „Third Wave“

Diese Varianten spiegeln das Sentiment des sogenannten Third Wave Coffee wieder. Kaffee ist nämlich nicht mehr einfach nur ein mogentlicher Wachmacher; die Zubereitungen, Röstverfahren und gerade die Kaffeebohnen werden zelebriert. Die Bohnen kommen von ausgewählten Kaffeebauern, die fairer behandelt und vor allem Wertgeschätzt werden. Die einzelnen Vorzüge jeder Art Kaffee zu kochen werden professionalisiert und ausgefeilt. Es gibt dabei auch keine Präferenz in der Zubereitung, alte Methoden werden neben neuen Methoden nicht nur angeboten, sondern auch verwissenschaftlicht und theoretisiert. Kaffee kann so je nach Lebensweise, Tages- oder auch Jahreszeit genossen werden und das mit der richtigen Zubereitung sowie mit der dafür perfekt geeigneten Bohne. Ein Cold Drip mit Tonic und Zitrone an einem warmen Sommernachmittag ist qualitativ ebenso hochwertig wie ein gewöhnlicher Filterkaffee am Morgen oder der Americano mit Milch für Unterwegs.

Die Gewinner sind dabei die sowohl die Erzeuger als auch die Konsumenten und Liebhaber guten Kaffees. Noch nie gab es so eine Vielfalt an Kaffeespezialitäten für den Mainstream zu erwerben. Überall wird in Coffee Shops oder Kaffeeäusern eine spezielle Varainte angeboten, er wird in allen Varianten genossen und Zubereitungen für jede Lebenslage angeboten. Und auch das Bewusstsein für die Produktionsverhältnisse der Bohnen steigt, denn auch wenn noch viel zu tun ist in Sachen Fair Trade und der Schaffung erträglicher Arbeitsverhältnisse in den Anbaugebieten der Kaffeeländer, so ist langsam aber stetig der Wandel zu hochwertigem Kaffeegenuss zu spüren.

Wir finden diese Entwicklung hochinteressant und freuen uns schon auf die nächsten innovativen Rezeptideen, außergewöhnlichen Röstverfahren und wiederbeleben alter Kaffeezubereitungen weltweit.

Was ist ein Shortdrink?

Ein kurze Erklärung zu einem kurzen Drink.

Ein Shortdrink ist in den meisten fällen ein klassischer Digestif oder Aperitif, da dieser ein geringes Volumen hat und in der Regel aus wenigen Zutaten besteht. Dabei reicht das Volumen der Shortdrinks von 5cl bis maximal 10cl. Die Bezeichnung Short- oder Longdrink weist auf das Volumen der Getränke hin, gibt aber keinen Aufschluss über die Cocktailfamilie, wie beispielsweise Crusta, Highball, Collins und Co.

Klassische Shortdrink-Cocktails sind zum Beispiel der Whiskey-Sour oder der Gimlet. Der Gimlet zählt aufgrund des geringen Volumens als Shortdrink. Wer sich seinen Gimlet mit Tonic oder Sprudelwasser auffüllt, erhält einen erfrischenden Longdrink mit sommerlicher Zitrusnote. Der Whiskey-Sour ist sowohl ein Sour, als auch ein klassischer Cocktail und überzeugt neben den typischen Geschmacksnoten durch den frischen Zitronensaft.

 

Wollen Sie mehr über Cocktailkategorien erfahren? Dann stöbern Sie gerne in unserem Blog — wir haben viele interessante Artikel für Sie bereitgestellt und in der Kategorie Wissenswertes gibt es zahlreiche Informationen zu Cocktails, Kaffee und Smoothies.

Spirituosen mit Anis im Überblick: Sambuca

Der letzte Teil unserer Reihe über Anisspirituosen konzentriert sich auf Sambuca. Der Italienische Anislikör, der meist zum oder nach dem Kaffee getrunken wird, ist farblos und hat einen Alkoholgehalt von mindestens 38 Volumenprozent.

Herstellung, Geschichte & Trinkgepflogenheiten

In der Regel wird der Sambuca mit ätherischen Ölen aromatisiert. Dafür wird ein Grunddestillat mit einer Zuckerlösung sowie verschiedenen Gewürzen zum Anislikör gebrannt. Sternanis, Anis sowie Süßholz sind neben anderen Gewürzen im Likör enthalten.

Die erste Aufzeichnung über die Herstellung eines solchen Anislikörs ist auf das Jahr 1800 datiert und gibt den Ort Civitavecchia als Heimatort des aromatisierten Likörs an. In diesem Ort wurde auch der bekannte Sambuca Molinari erstmals produziert.

Getrunken wird der Anislikör vornehmlich zum Kaffee in verschiedenen Weisen. Einmal kann der Sambuca als Zuckerersatz verwendet werden, der Kaffee nennt sich dann „resentín“ oder im Falle eines Espressos „corretto“, in diesen Fällen wird der Sambuca in den Kaffee geschüttet.

„Con la Mosca“ ist die wohl bekannteste Art den Likör zu verzehren; hierfür werden drei Kaffeebohnen im Glas platziert und zusammen mit dem Likör angezündet.

Die naheliegende Art den Likör zu genießen ist eisgekühlt oder auf Eis serviert, auch wenn diese Variante weniger traditionell ist, verschafft sie dem Gaumen immerhin eine kleine geschmackvolle Abkühlung mit Anis-Note.

 

Unsere Beträge aus der Reihe „Spirituosen mit Anis im Überblick“ sind Ouzo und Mastika, Pernod, Absinth und Pastis sowie Arrak und Raki und stehen auf unserem Blog zur Verfügung.

Die Espressokanne

Espressokannen gibt es in verschiedenen Varianten, grundsätzlich unterscheiden sich die Modelle aber vor allem im Material: Aluminium und Edelstahl.

Wir empfehlen die Verwendung einer Edelstahlkanne, die trotz des meist höheren Preises mehr Vorteile bietet als die Variante aus Aluminium. Zum einen kann die Edelstahlkanne sowohl auf Ceranfeldern, Induktionsplatten, Elektroherden als auch auf Gasherden verwendet werden und zum anderen ist bei den meisten Modellen eine Reinigung in der Spülmaschine möglich.

Aluminiumkannen haben in der Regel zwar das klassische „Bialetti“-Design und sind preiswerter als die Variante aus Edelstahl, kann aber nur auf Gas oder Elektroherden verwendet werden und sollte unter keinen Umständen in der Spülmaschine gereinigt werden, da die Kanne dann entsorgt werden muss.

Der Espressokocher, wie auch Handfilter und French Press ist ein gute Investition für die Camping-Freudigen unter Ihnen. Aluminiumkannen sind leichter als die Versionen aus Edelstahl, reichen für den Campingausflug vollkommen aus und kochen auch ohne Strom einen leckeren Kaffee. Ob nun Gasbrenner oder Lagerfeuer, mit der richtigen Vorrichtung können Sie auch in der Natur frischen Kaffee genießen.

Spirituosen mit Anis im Überblick: Arrak & Raki

Im dritten Teil unserer Beitragsreihe über Anisspirituosen werfen wir einen Blick auf Raki und Arrak, die sich abgesehen von der Wortnähe nicht im geringsten ähneln. Sowohl Raki als auch Arrak lassen sich wahrscheinlich vom arabischen Wort araq ableiten, welches im Arabischen „süßer Saft“ oder auch „Schweiß“ bedeutet. Die Zutaten sind jedoch sehr unterschiedlich und haben nur das Anisaroma gemeinsam.

Raki

Das für den Raki verwendete Destillat aus Weintrauben oder Rosinen wird durch Mazeration mit Anissamen aromatisiert und anschließend erneut destilliert, bevor es verdünnt wird. Raki wird mit unterschiedlichen Anteilen frischer und getrockneter Trauben hergestellt, welche auch die verschiedenen Geschmacksvariationen bedingen. Weiterhin ist das Verhältnis von Trauben zu Anis für den Geschmack entscheidend sowie der Alkoholgehalt. Raki wird fast nie our getrunken und im Normalfall immer zu einer Auswahl an kleinen Delikatessen genossen. Die sogenannten „Meze“ gehören zur türkischen Trinkkultur dazu und gestalten sich ähnlich wie die griechischen „Mezedes“ oder die spanischen „Tapas“, welche meist in Verbindung mit Alkohol serviert werden.

Arrak

Ist ein aus Palmwein destillierter Schnaps welcher im letzten Destillationsvorgang mit Anis gebrannt wird. Der Schnaps hat seinen Ursprung wahrscheinlich in Indien und wird heute vornehmlich in Indonesien, Sri Lanka sowie südostasiatischen Ländern hergestellt. Da die Herstellungsverfahren sowie die Zutaten von Land zu Land unterschiedlich sind wird die Bezeichnung für die Spirituose in der EU nicht definiert. In den meisten Fällen besteht die Spirituose aus Palmwein oder Reismaische und Zuckerrohr. Einige Arraksorten werden in Holzfässern über mehrere Jahre gelagert und erlangen so ein dem Whiskey ähnliches Geschmacksprofil sowie eine leicht bräunliche Färbung. Getrunken wird der Schnaps traditionell pur oder mit Ginger Beer, aber auch zum Abschmecken von Süßspeisen wird der Anisschnaps oft in Rezepten erwähnt.

Spirituosen mit Anis im Überblick: Pastis, Pernod & Absinth

Im zweiten Teil unserer Beitragsreihe über Anisschnäpse wenden wir uns den französischen Varianten der Gewürzspirituosen zu. Die Anisliköre unterscheiden sich nicht nur in den leicht abgewandelten Rezepturen, sondern auch in der Zubereitung. 

Pastis

Pastis ist sozusagen als Ersatz-Absinth entstanden, welcher in den 1920er Jahren in Frankreich verboten wurde. Die dem Absinth ähnlichen Geschmackskomponenten des Pastis machten den Likör zu einer legitimen Alternative des Absinth-Genusses. Pastis wird durch die Mazeration verschiedener Kräuter und Gewürze in Neutralalkohol gewonnen. Darunter fallen Anis, Sternanis (Foto), Fenchel, Süßholzwurzel, Pfeffer, Kardamom sowie Salbei. Der Alkoholgehalt beträgt meistens 45 Volumenprozent und wird für den Verzehr mit 5 Teilen Wasser auf einen Teil Pastis gemischt, der dabei entstehende „Louche-Effekt“ ist typisch für Anisée bzw. Anisspirituosen und entsteht beim Passats durch die ätherischen Öle, welche durch die Verdünnung unlöslich werden.

Pernod

Der Pernod ist der gleichnamige Likör zur Marke, welche unter anderem auch Pastis herstellt und vertreibt. Der Pernod ist dem Pastis ähnlich, wird aber anders hergestellt. Der größte Unterschied liegt dabei in der Aromatisierung der Liköre; der Pernod wird mit destillierten Kräuteressenzen vermischt, während der Pastis durch Mazeration seine typischen Aromen erhält. Die destillierten Kräuteressenzen werden einem dreifach destillierten Alkohol hinzugefügt und bestehen neben der Anisessenz unter anderem auch aus Essenzen des Korianders, Fenchel sowie Minzessenz. Auch der Pernod besitzt den „Louche-Effekt“, wird ebenfalls mit Wasser für den Verzehr verdünnt und hat einen Alkoholgehalt von ca. 40 Volumenprozent.

Absinth

Die sagenumwobenste Variante der in dieser Beitragsreihe vorgestellten Anisspirituosen kommt ursprünglich aus der Schweiz. Als Heilmittel intendiert, hat sich die Mixtur aus Wermut, Anis und  Fenchel schnell zu einem gefährlichen Laster der Gesellschaft entwickelt und wurde in den 1920er Jahren fast überall auf der Welt verboten. Der hohe Alkoholgehalt von teilweise bis zu 85 Volumenprozent dürfte daran schuld tragen, welcher das hohe Abhängigkeitspotenzial sowie die Halluzinationen begünstigte. Heutzutage ist der Anislikör wieder in den meisten Ländern erhältlich und wird auch mit geringerem Alkoholgehalt vertrieben. Die geschmacksgebenden Kräuter des Absinths werden in Wein- oder Neutralalkohol mazeriert und anschließend mehrfach destilliert, um die starken Bitterstoffe aus dem Endprodukt zu bekommen. Die Färbung erhält hochwertiger Absinth durch Pontischen Wermut, Ysop oder auch Melisse und verlangt ein hohes Maß an Können. Minderwertiger Absinth wird daher meist mit Lebensmittelfarbe eingefärbt und auch nicht durch Mazeration hergestellt, sondern durch die Zugabe von Absinthessenz in Neutralalkohol. Auch der Absinth wird klassischer Weise niemals pur, sondern mit Wasser verdünnt getrunken und besitzt ebenfalls den „Louche-Effekt“.

Piña Colada — Rezept, Hintergründe & Erklärungen

Der klassische Rumcocktail mit Urlaubsflair ist im süßeren Bereich des Geschmacksspektrums angesiedelt.

Dem Piña Colada wird in der Karibik ein eigener Feiertag eingeräumt und ist der offizielle Drink Puerto Ricos. Mitte des 20. Jahrhunderts in Puerto Rico erfunden, erlangte der Drink in den USA und danach in Europa Bekanntheit. Der Ursprung wird unter anderem in der Beachbomber Bar des Hilton Caribe in Puerto Rico verortet und die prominenten Gäste des Hotels verhalfen dem süßen Ananasgetränk weltweit zu großem Ruhm.

Der offizielle Piña Colada Tag ist der 10. Juli; an diesem Tag sollte man sich den fruchtigen Cocktail gönnen. Auch wenn das Wetter hierzulande nicht mitspielt, versetzt einen der exotisch süße Drink gleich in entspannte Urlaubslaune.

Wortwörtlich übersetzt heißt Piña Colada „gesiebte Ananas“, welche bei der traditionellen Herstellung frisch entsaftet und durch ein Barsieb in den Cocktail gelangt. Weiterhin verlangt das Getränk nach Kokoscreme sowie Rum.

Rezept & Zubereitung

Die Grundzutaten, welche in der Region schon lange vor der offiziellen Erfindung des Drinks verfügbar waren, wurden entsprechend in alkoholischen und nicht alkoholischen Getränken verwendet. Die Zugabe von Kokosnusscreme allerdings, wurde erst durch das industriell hergestellte Produkt vermehrt verwendet und gibt dem Drink die typisch cremige Konsistenz, die wir heute kennen. Auch die Verwendung von elektronischen Mixern ist erst seit den späten 1950ern eine standardmäßige Praxis.

Der Piña Colada lässt sich aber auch hervorragend im Cocktailshaker zubereiten, das tut dem Geschmack keinen Abbruch. Dazu gibt man einen Teil Kokoscreme oder Kokosmilch zusammen mit einem Teil Rum sowie drei Teilen Ananassaft in einen Cocktailshaker mit Eis. Gerade bei der Verwendung von Kokosmilch empfiehlt es sich gut zu shaken, da sie meist sehr dickflüssig ist und nicht so einfach durch schütteln mit den anderen Zutaten zu vereinen ist. Weiterhin wird der Drink über ein Barsieb abgeseiht sowie mit einer Maraschino-Kirsche und einer Ananasscheibe dekoriert.

Im Mixer kann der Ananassaft frisch gepresst sein und die Kokosmilch ohne Bedenken verwendet werden, da hier alle Teile zu einer homogenen Masse zerkleinert sowie aufgeschlagen werden. (Ein Smoothie mit Schuss quasi.)

Spirituosen mit Anis im Überblick: Ouzo & Mastika

Die Auswahl an Anisspirituosen ist groß: Sambuca, Pastis, Raki, Mastika, Ouzo, Pernod, Arrak und Absinth sind die bekannten Ausformungen des Gewürzschnapses. Einen kleinen Überblick über die Herstellungsweisen und Zubereitungsarten von Ouzo und Mastika bekommen Sie im ersten Teil unserer Beitragsreihe zu den geschmackvollen Gewürzspirituosen.

Ouzo ist der bekanntere der beiden Spirituosen, da er in den zahlreichen Nachbarschaftstavernen deutscher Städte und Vororte standardmäßig nach dem Essen ausgeschenkt wird. Die Bezeichnung darf nur bei Erfüllung bestimmter Kriterien verwendet werden: Die Spirituose muss in Griechenland oder auf Zypern gebrannt sein, in Kupferdestillatoren mit einem Fassungsvermögen von unter 1000 Litern gebrannt und darf darüber hinaus einen Zuckergehalt von 50g/l  nicht überschreiten. Die Grundlage für das Destillat sind Trauben, wobei ein Neutralalkohol mit Anis, Fenchelsamen und vielen weiteren Gewürzen über Nacht mazeriert und zum Traubendestillat hinzugefügt wird. Im nächsten Schritt wird der Ouzo mehrfach destilliert und in einigen Fällen auch über mehrere Jahre gelagert. Qualitativ hochwertiger Ouzo wird mindestens drei mal Destilliert bevor er abgefüllt wird, kostengünstigere Varianten kommen auch mit einer einfachen Destillation aus, die sich aber im Geschmack der Spirituose niederschlägt.

Mastika ist ein aus Mazedonien und Bulgarien stammender Brand, welcher mit dem Harz des Mastix-Pistazienbaumes hergestellt wird. Auch manche Ouzosorten werden mit diesem überaus geschmackvollen Harz aromatisiert oder mazeriert. Der Mastika ist ebenfalls ein Traubendestillat, wobei es auch Varianten mit Pflaumen oder Feigen gibt.

Beide Spirituosen haben den sogenannten „Louche-Effekt“, womit die milchige Trübung der Getränke gemeint ist. Sobald die Spirituosen mit Wasser in Berührung kommen, wird die Flüssigkeit trüb. Sowohl Mastika als auch Ouzo werden in der Regel mit Wasser verdünnt genossen oder sehr stark gekühlt ausgeschenkt. Beide Spirituosen werden in der Regel zum Essen konsumiert, da sie aufgrund der fehlenden Bitterstoffe keine geeigneten Digestifs darstellen.

Wenn Sie mehr über Spirituosen mit Anis erfahren wollen, schauen Sie in den nächsten Wochen in unseren Blog. Es folgen drei weitere Artikel über die verschiedenen Varianten der mit Anis gewürzten Brände.

 

Wissenswertes: Rum

Die beliebte Cocktailzutat kommt ursprünglich aus der Karibik. Die Herstellung der Spirituose wurde im 17. Jahrhundert erstmals dokumentiert sowie zu dieser Zeit auch vorschriftsmäßig an die Matrosen und Seeleute der Royal Navy ausgeschenkt. Diese sogenannte „Rum-Ration“ wurde erst 1972 abgeschafft. Wie die Spirituose aus Zuckerrohr hergestellt wird, haben wir für Sie in diesem Beitrag zusammengefasst.

Herstellung

Die Melasse des Zuckerrohrs dient als Grundstoff für die Herstellung der Spirituose, welche zusammen mit Wasser sowie Zuckerrohrsaft die sogenannte Maische ergibt. Dieses Gemisch wird fermentiert und so ein Zuckerwein mit niedrigem Alkoholgehalt gewonnen, welcher im Anschluss an die Fermentation noch destilliert wird.

Das Destillat des Zuckerweines wird mit destilliertem Wasser von 85% vol. Alkohol auf 40 bis 55% Volumenalkohol herunter gefahren, um den Rum genießbar zu machen und im nächsten Schritt eine Lagerung von sechs bis 30 Monaten vorzunehmen.

Die Lagerung wird bei weißem Rum in Edelstahlfässern vorgenommen und für braunen Rum in Eichenfässern. So kann nicht nur das Geschmacksprofil angepasst, sondern auch die Qualität erhöht werden.

Viele Hersteller versetzen braunen Rum mit Zuckercouleur, um diesen süßer sowie geschmackvoller zu machen und eine längere Lagerung zu suggerieren. Bezeichnungen wie Flavoured Rum, Likör auf Rumbasis oder Rum-Verschnitt sind ein Hinweis auf solche Zusätze.

Longdrink Kombinationen

Die einfachste und beliebteste Variante eines alkoholischen Getränks ist wohl der Longdrink. Spirituose, Filler und in den meisten Fällen noch ein Strohhalm oder eine Zitrusfrucht und fertig ist der Muntermacher.

Im Gegensatz zum Highball kann der Longdrink mit jeglicher Art von Filler zubereitet werden und sieht in der Regel auch nur zwei Zutaten vor; Spirituose und Filler. Eine der ältesten Arten einen Drink zuzubereiten und die Spirituose genießbarer zu machen sowie darüber hinaus auch die bis heute gängigste Methode Spirituosen zu trinken. Nicht nur in Clubs oder Bars wird so mit wenig Aufwand ein leckeres Getränk erzeugt, auch zu Hause ist der Longdrink eine beliebte Variante den Abend ein wenig aufzupeppen. Im folgenden liefern wir Ihnen ein paar Vorschläge für etwas interessantere Kombinationen von Spirituose und Filler.

Longdrink Kombinationen

Spirituosen wie Korn oder Wodka sind sehr Kombinationsfreudig und lassen sich mit fast allem gut vereinen. Spirituosen wie Gin oder Whiskey, die ein spezifisches Geschmacksprofil besitzen und je nach Herstellung stark im Geschmack variieren lassen sich entsprechend schwieriger zu einem geschmackvollen Longdrink mixen.

Whiskey, Gin und Spirituosen mit Gewürzen

Whiskey Cola gilt bei den meisten als Gräuel, da die intensiv schmeckende Cola die einzelnen, lange durch spezielle Lagerung ausgebildeten Geschmaksnoten des Whiskeys übertünchen. Selbst bei preisgünstigem Whiskey ist diese Mischung nicht zu empfehlen und eine Kombination mit Sprudelwasser vorzuziehen. Das Sprudelwasser verdünnt, ähnlich wie die Zugabe von Eis, den Whiskey und verwässert im Wortsinne den Geschmack der Spirituose, was dem Geschmack keinen Abbruch tun muss.

Gin ist eine durch Gewürze und Kräuter gefilterte oder mazerierte Spirituose, die ebenfalls mit Geschmacksneutraleren Fillern kombiniert werden sollte, um den Gin entsprechend zur Geltung kommen zu lassen. Sprudelwasser und Gin ist eine royale Kombination der Spirituose, welche auch von der Königin des Vereinigten Königreichs getrunken wird. Der Gin kann so sein Geschmacksprofil entfalten und wird durch die Zugabe des Sprudelwassers zu einem prickelnden Drink.

Tonic stellt die perfekte Kombination mit der facettenreichen Spirituose dar und ist auch die beliebteste Variante des Getränks. Der leicht bittere Geschmack des Tonics, welches in verschiedenen Ausführungen vertrieben wird, bringt die unterschiedlichen Geschmacksnoten hervorragend zur Geltung. In Kombination mit gefrorenen Heidel- oder Waldbeeren kann der Drink sowohl ästhetisch als auch geschmacklich interessant gestaltet werden.

Wodka und Rum

Rum wird meistens mit Cola als Longdrink kombiniert. Schade eigentlich, denn Rum schmeckt hervorragend in der Kombination mit Fruchtsäften. Probieren Sie Rum doch einfach mal mit einer Krischbrause oder Maracujasaft aus. Der herrlich süße und zugleich ein wenig saure Maracujasaft bildet einen perfekten Gegenpart zu dem aus Zuckerrohr gebrannten Schnaps. Gleiches gilt für die Krischbrause, die dazu auch noch einen prickelnden Effekt auf der Zunge verschafft.

Wodka kann nahezu mit allem Kombiniert werden. Für ein besonderes Geschmackserlebnis mischen Sie den allseits beliebten Schnaps doch einmal mit Cranberrysaft oder Rhabarberschorle. Der polnische Wodka mit Bisongrashalm in der Flasche schmeckt in der Kombination mit Apfelsaft wie Weihnachten im Mund.