Kategorie: Vitaminlexikon

Frisches aus der Saison: Granatapfel

Einen kleinen Beitrag zum Granatapfel haben wir bereits vor einem Jahr auf unserem Blog veröffentlicht. Diesen wollen wir nun um einige Informationen erweitern und die Punica Granatum aus einem neuen Blickwinkel betrachten. Denn die Frucht ist mehr als nur ein Superfood mit vielen wichtigen Nährstoffen und Vitaminen. Die Frucht ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt und wird sowohl in Literatur als auch Kunst vermehrt dargestellt.

Granatapfel Herkunft

Die Überlieferung des Weges der Frucht ist schwierig, nach Europa kam der Apfel aber höchstwahrscheinlich aus dem mesopotamischen Raum.  Dort wird die Frucht auch heute noch vornehmlich gezüchtet und wächst an Sommergrünen Bäumen und Sträuchern, die eine Höhe von bis zu 5 Metern sowie Alter von mehreren hundert Jahren erreichen.

Vornehmlich aus dem westasiatischen Raum stammend hat sich der Granatapfel in ganz Europa verbreitet und ist eine beliebte Zutat in deutschen Küchen. Die süße, rote Frucht deren Kerne knackige Erfrischung in Salaten, Geflügel oder Wildgerichten geben, wird in Deutschland von Juni bis Dezember als Importware in den Supermärkten zum Verkauf bereitgestellt.

Granatäpfel schälen

Die im Granatapfel versteckten Samenkammern sind vom leckeren Fruchtfleisch umhüllt, welches ebenfalls in einzelnen Kammern vorhanden ist. Diese leckeren Kammern zu entfernen ist vielen ein Übel, da der Granatapfel nicht ohne Grund als Farbstoff für Orientteppiche diente.

Flecken und mühsames Abpellen der dünnen Zwischenmenbranen der Frucht machen den Verzehr unattraktiv. Sicherlich gib es die leckeren, roten Kämmerchen auch schon fertig geschält und gepult im Supermarkt zu kaufen, jedoch für ein vielfaches mehr als die Frucht im Ganzen.

Es gibt zahlreiche Anleitungen wie man den Granatapfel am besten bewältigt, jedoch sind die meisten mit vielen Schritten verbunden und beanspruchen einiges an Zeit. Unser Tipp für Sie lautet daher: Halten Sie die Frucht während des Aufschneidens unter den laufenden Wasserhahn, damit sich eventuelle Spritzer nicht auf Ewig mit der Kleidung vermählen.

Granatapfel Verwendungen

Der Granatapfel lässt ich in vielerlei Speisen verwenden und schmeckt auch als Saft hervorragend. Fertig gekauft und mit vielen Zusätzen kann er in Supermärkten erworben werden oder die Frucht frisch ausgepresst genossen werden. Ein mittelgroßer Granatapfel ergibt dabei ungefähr ein halbes Glas Saft.

In Salaten mit Geflügelbeilage und Nüssen machen sich die kleinen roten Kammern besonders gut und verleihen nicht nur Süße, sondern auch eine angenehme Säure.

Als Saft in einem Smoothie kann man den Granatapfel gut mit Nüssen verarbeiten und einige Kombinationen mit Zitrusfrüchten, ausprobieren. Jedoch sollte man aufpassen, dass der Smoothie nicht zu Sauer wird.

Frisches aus der Saison: Kürbis

Vom Ambercup bis zur Zucchini gibt es die bunten Kürbisgewächse in unzähligen Sorten und Erscheinungen. Nicht alle Kürbissorten sind für den Verzehr geeignet, aber die meisten von ihnen enthalten neben wichten Vitaminen auch viele wichtige Mineralstoffe und sind darüber hinaus sehr wandelbar was die Zubereitungsmethoden angeht. In diesem Artikel bekommen Sie einen kleinen Überblick der Sorten, Nährstoffe, Zubereitungsarten sowie einen kleinen Rezepttipp.

Kürbis Sorten

Kürbissorten gibt es tatsächlich von A bis Z und deswegen beschränken wir uns in diesem Beitrag auf die gängigsten, im Supermarkt erhältlichen Kürbisse.

Der Butternut oder Butternusskürbis ist eine aus den USA stammende Sorte, welche ebenfalls sehr vielseitig sowie geschmackvoll ist.

Die Bischofsmütze ist ein besonderer Kürbis, welcher während des Wachstums die Blüte behält und daher eine einzigartige Form erhält.

Der Hokkaido Kürbis ist der bekannteste und beliebteste unter den Riesenkürbissen. Er ist einfach zu verarbeiten und schmeckt sowohl als Kartoffeleckenersatz als auch als Suppe oder Püree hervorragend. Seine Form kommt der aus der Popkultur stammenden Vorstellung eines Kürbis sehr nahe und deswegen eignet er sich auch einwandfrei als Tischdekoration.

Der Muskatkürbis ist ein formschöner heller Kürbis der als Schwergewicht gilt. In Supermärkten wird der bis zu 40 Kilo schwere Kürbis meist in bereits abgepackten Stücken verkauft.

Der Spaghettikürbis ähnelt äußerlich der Honigmelone und sein Fruchtfleisch sieht nach der Gärung aus wie Spaghetti. Der zu den Gartenkürbissen gehörende Kürbis wird im Ganzen zubereitet und eignet sich prima als Beilage zu Hauptgerichten.

Die Zucchini ist auch ein Kürbisgewächs und könnte vielseitiger kaum sein. Als „Zoodles“ mit Pesto, im Smoothie zum Andicken oder gebraten als Beilage schmeckt sie in fast jeder Kombination sehr gut und liefert viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe.

Kürbis Saison

Die Reguläre Saison für die meisten Kürbissorten geht von September bis November. Zucchini sind in der Regel früher dran, jedoch werden die Kürbisgewächse das ganze Jahr über im Supermarkt verkauft und lassen sich problemlos in Gewächshäusern anbauen.

Da es für jede Kürbissorte eine etwas andere Saison gibt und Kürbisse darüber hinaus auch auf der ganzen Welt in unterschiedlichen Klimazonen angebaut wird kann man hierzulande das ganze Jahr über Kürbisse als Importware erwerben.

Kürbis Lagerung

Kürbisse lassen sich hervorragend lagern, nicht zu kühl oder zu warm sind sie bei Zimmertemperatur problemlos mehrere Wochen genießbar und machen sich außerdem sehr gut als Tischdekoration.

Am besten können die Kürbisse auf der Kellertreppe oder im Eingangsbereich der Wohnung gelagert werden, da dort meistens kühlere Temperaturen herrschen als im Rest der Wohnung.

Kürbis Zubereitung

Die unterschiedlichen Sorten der Kürbisse ermöglichen unendlich viele Möglichkeiten der Zubereitung. Der Hokaidokürbis zum Beispiel kann ausgehöhlt mit Schale im Ofen gebacken werden und einen Kalorienarmen Ersatz für würzige Kartoffelecken darstellen. Der Butternusskürbis ist auch roh verzehrbar und kann sowohl in Salaten als auch in Smoothies verwendet werden und der Spaghettikürbis ist, wie auch die Zucchini, eine Alternative zu Nudeln.

Frisches aus der Saison: Quitten

Die Frucht des Rosengewächses ist hierzulande vornehmlich in Marmeladen und Gelees zu finden. Was sich in der gelb-grünen Frucht alles an Vitaminen und Nährstoffen versteckt und wie man die Quitte am besten zubereitet, das erfahren Sie in diesem Artikel.

Saison für Quitten

Quitten wachsen an sommergrünen sowie dornenlosen Bäumen und Sträuchern, diese Gewächse gehören zu den Rosengewächsen und innerhalb dieser Familie ordnet man die Quittenbäume den Kernobstgewächsen zu. Nach der Pflanzung dauert es in der Regel vier bis acht Jahre bis die ersten Früchte am Baum wachsen. Die Saison für einheimische Quitten geht von September bis Oktober.

Vitamine & Nährstoffe der Quitte

Reich an Vitamin C und Kalium enthält die Quitte weiterhin Zink, Phosphor, Kalzium sowie Magnesium. Das Fruchtfleisch ist reich an soeben genannten Vitaminen, jedoch sind die heimischen Sorten nicht roh verzehrbar. Darüber hinaus sind die Kerne der Frucht ungenießbar und sollten in jedem Fall vor dem Verzehr entfernt werden.

Zubereitungen mit Quitten

Da die Frucht erst gekocht werden muss, bevor Sie für unsere Mägen verträglich ist, sind die meisten Verwendungen der Frucht in Marmeladen und Gelees verzeichnet. Jedoch kann man auch hervorragend Perlweine oder auch Kompott aus dem Obst zaubern. Quittensorten aus Anbaugebieten außerhalb Deutschland, Österreich und der Schweiz sind jedoch gut roh zu verzehren, wie zum Beispiel die Shirin-Quitte aus der Türkei.

Quitten besitzen einen sehr hohen Pektingehalt und eignen sich daher besonders gut für die Zubereitung von Marmelade oder Gelee. Wer die Quitte in einem Smoothie verwenden will, der sollte sich nicht nur auf die Importware aus Südeuropa konzentrieren sondern auch die Kombination mit Banane unbedingt ausprobieren. Denn Geschmacklich sind die Früchte zwischen Äpfeln und Birnen angesiedelt und schmecken ähnlich wie Nashi-Birnen aus China.

Das Grün in grünen Smoothies: Gurke & Staudensellerie

Im zweiten Teil unserer Beitragsreihe über die Zutaten, die einen Smoothie grün machen, geht es um Salatgurken und Staudensellerie. Vitaminreich und günstig zugleich sind beide Sorten nicht nur einzeln zu genießen, sondern schmecken auch in einem grünen Smoothie kombiniert sehr gut.

Saison für Salatgurken

Salatgurken gibt es das ganze Jahr über günstig zu kaufen. Von Juni bis September ist die Saison für besonders frische, regionale Gurkensorten verzeichnet, aber auch danach gibt es sie noch frisch im Supermarkt zu kaufen. Die leckeren Kürbisgewächse kommen dann zwar nicht mehr aus dem Boden, sondern aus der Kiste, reich an Vitaminen sind sie dann aber immer noch .

Nährwerte der Salatgurke

Bei einem Wasseranteil von ca. 96% ist die Salatgurke dennoch reich an Vitamin C, Magnesium, Kalium sowie Phosphor und macht in einem Smoothie nicht nur die grüne Farbe aus. Durch den soeben erwähnten hohen Wasseranteil sorgt sie im Smoothie für die richtige Konsistenz: Da nicht jeder Smoothie später einmal zu einer Smoothie-Bowl verarbeitet werden soll und in der Regel getrunken wird, muss ein ordentlicher Teil an Flüssigkeit eingeplant werden. Diesen kann man durch Säfte, Wasser oder Tee im Smoothie erreichen und mit der Salatgurke eine sehr gesunde Flüssigkeitskomponente hinzufügen. In einer normalgroßen Salatgurke von 400g verstecken sich gerade mal 50kcal.

Saison für Staudensellerie

Von Knollen bis zu langen grünen Stauden gibt es das Doldenblütengewächs in verschiedenen Sorten. Der Staudensellereie hat in Deutschland von Oktober bis April Saison, die Saison von Juli bis Oktober gilt für Imoprtware aus Süd- und Westeuropa. Der Doldenblütler ist also das ganze Jahr über preisgünstig zu erwerben und nicht nur für eine klassische Bloody Marry zu gebrauchen. Die vielen wichtigen Nährstoffe, die im Staudensellerie enthalten sind, können auch in Smoothies, als Beilage oder in einer Gemüsesuppe verzehrt werden.

Nährwerte im Staudensellerie

Neben Magnesium und Kalzium enthält der Staudensellerie eine beachtliche Menge an Vitamin C und schmeckt dabei leicht salzig, was ihn für viele zum perfekten Knabberspaß macht. Doch mit dem Stausensellerie lassen sich auch hervorragend Smoothies mixen; die leicht salzige Note verstärkt den Geschmack der anderen Zutaten im Smoohtie. Die Zubereitung ist leider etwas mühsam, da die Fäden der Stauden nur mit Übung vernünftig aus dem Sellerie zu ziehen sind. Wenn Sie einen Staudensellerie-Smoothie in einem Hochleistungsmixer zubereiten, können Sie die Stauden ohne mühseliges Entfernen und schneiden einfach in das Mixbehältnis geben und ordentlich drauf los mixen.

Ein Rezept für einen Grünen Smoothie mit den soeben vorgestellten Zutaten erwartet Sie in den nächsten Tagen hier auf unserem Blog.

Frisches aus der Saison: Birnen

Birnen schmecken reif nicht nur unglaublich süß, sondern liefern darüber hinaus auch ein breites Spektrum an Vitaminen und Nährstoffen. Ähnlich wie auch Äpfel gehören die Kernfrüchte zu den gängigsten Obstsorten in deutschen Haushalten und das auch nicht ohne Grund. Die Früchte gibt es das ganze Jahr über im Supermarkt zu kaufen und machen sich gut als Snack zwischendurch.

Saison für Birnen

Die Saison für regionale Birnen aus Deutschland geht von August bis einschließlich Oktober. Die Sorten, die hierzulande wachsen und von August bis Oktober verkauft werden sind unter anderem die Williams Christ Birne oder die Conference Birne.

Birnen: Vitamine und Nährstoffe

Die Birne liefert dem Körper auf 100g Obst schlappe 52 Kalorien und beinhaltet dabei 5mg Vitamin C sowie eine Reihe an B-Vitaminen. Die Mineralstoffe Zink, Eisen und Magnesium sind ebenso im Obst präsent wie Kalzium, Fluorid und Jod. Ein gesundes Obst also, welches hervorragend als Dessert schmeckt und bei reifen Früchten auch ohne zusätzliche Süßstoffe wie Zucker, Honig oder Agavendicksaft auskommt.

Rezeptideen mit Birnen

Birnen lassen sich in allerlei Speisen und Getränken verwenden, als Kompott, im Kuchen als Obstbrand und der Gleichen mehr lassen sich die Früchte sehr gut verwenden. Für einen gesunden Start in den Tag empfehlen wir Ihnen unseren 1-2-3-Smoothie. Der Grüne Smoothie hat nur drei Zutaten und schmeckt dabei herrlich frisch sowie natürlich nach Birne.

Frisches aus der Saison: Honigmelone

Das süße Kürbisgewächs hat von Juni bist September Saison und schmeckt dann am besten. Wir befinden uns also mitten in der Saison für Honigmelone und wollen daher natürlich wissen was die Honigmelone an Nährstoffen bereit hält und sich aus Ihr machen lässt. Ein paar Informationen dazu haben wir in diesem Artikel für Sie zusammengestellt.

Vitamine & Nährstoffe der Honigmelone

Die Vitamine C, A und E sind ebenso wie eine Reihe von B-Vitaminen verfügbar, namentlich Vitamin B1, B2 und B6. Weiterhin enthält die Honigmelone Eisen, Magnesium sowie Kalium an Mineralstoffen bereit und das bei eine Kalorienmenge von 57 kcal auf 100g.

Herkunft, Aussehen & Reifeprozess der Honigmelone

Die Honigmelone ist näher mit einer Gurke verwandt als mit einer Wassermelone und kommt natürlich in den Gebieten um Süd-Ost-Asien, den subtropischen Pazifikgebieten sowie in Nordafrika vor. Die sogenannte Panzerbeere wächst aus dem Boden heraus welche in der Größe variieren können und während der Reifung behaart sind, wohingegen reife Honigmelonen kahl sind.

Die Honigmelone ist in der Regel Gelb mit weiß-grünlichem Fruchtfleisch und hat eine ovale Form. Verschiedene Ausformungen der Honigmelone sind die Netzmelonen Cantaloupe Melone oder Galiamelone. Die Bezeichnung als Netzmelone kommt von der netzartigen Marmorierung der Schale der Melonensorten, welche ein grünlich-gelbes bis grünlich-oranges Fruchtfleisch besitzen und ebenfalls sehr süß schmecken.

Verwendung der Honigmelone

Durch Ihren hohen Wasseranteil (86% des essbaren Teils) eignet sich die Frucht hervorragend für die Verwendung in einem Smoothie. Die Honigmelone schmeckt sowohl pur als sommerlich erfrischendes Dessert als auch in Kombination mit Serano-Schinken hervorragend. Aber auch die Kombination mit weiteren Früchten in einem Fruchtsalat, welcher durch Yoghurt oder Sojaprodukte zusammen mit Haferflocken zu einem vollwertigen Frühstück optimiert werden kann, ist eine Wonne für die Geschmacksnerven.

 

Ein Smoothie Rezept mit Galiamelone liefern wir Ihnen in den nächsten Wochen hier auf unserem Blog.

Frisches aus der Saison: Pflaumen

Pflaumen oder manchmal auch Zwetschgen genannt sind reich an Vitamin C. Diese Eigenschaft hat zwar fast jedes Obst, aber die purpurfarbenen Früchte verfügen über ein breites Spektrum an verschiedenen Vitaminen wie zum Beispiel Vitamin E, B1, B2 und B6 sowie den Mineralstoffen Zink, Magnesium und Calcium.

Saison haben die marmorierten Früchte von Juli bis Oktober, während dieser Zeit schmecken sie am besten und sind aus regionaler Landwirtschaft zu erhalten. Das Obst gehört zu den Steinobstgewächsen und wächst an Bäumen, die unter Idealen Bedingungen eine Höhe von bis zu 10 Metern erreichen können.

Die Sorten reichen von Purpur marmorierten Pflaumen über Magenta-Töne bis hin zu strahlend gelben Früchten und weisen alle unterschiedliche Geschmackskomponenten auf. Am gängigsten sind Lila- sowie Magenta-Töne aus denen allerlei Mus, Kompott oder Kuchen gemacht werden. Auch als Trockenobst ist die Pflaume sehr bekannt und schmeckt in dieser Form außerordentlich süß.

Wie die Zwetschge in einem gesunden Smoothie zu verwenden ist, das erfahren Sie demnächst hier auf unserem Blog.

Das Grün in grünen Smoothies

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Grüne Smoothies sind gerade im Sommer als Mahlzeit beliebt; die leichte Mahlzeit für den Sommer ist kühl, erfrischend, versorgt den Körper mit Wasser und kann in der richtigen Zusammensetzung sättigend wirken. Wir wollen Ihnen in diesem Beitrag einen Überblick über die verschiedenen, für das Grün im Smoothie verantwortlichen, Zutaten geben und Sie für die nächste Smoothiekomposition inspirieren.

Spinat ist die gängigste Zutat in grünen Smoothies, da die grünen Blätter frisch und sehr geschmacksneutral sind sowie sich mit fast allen Zutaten schmackhaft kombinieren lassen. Spinat ist reich an Eisen, stellt eine Reihe von B-Vitaminen zur Verfügung und enthält darüber hinaus eine beachtliche Menge an Magnesium. Für den Gesundheitseffekt sollten Sie frischen Zitrussaft zum Smoothie hinzufügen, da das Vitamin C aus frischen Zitrusfrüchten die Aufnahme des im Spinat enthaltenen Eisens für den Körper einfacher sowie ertragreicher macht.

Beim Feldsalat handelt es sich um eine grüne Zutat, die fast immer in den Supermärkten vorhanden ist und dabei herrlich nussig schmeckt. Abgesehen von den vielen Vitaminen und Nährstoffen, die in dem Superfood enthalten sind, schmeckt der vielblättrige Salat nicht nur mit Dressing. In einem Smoothie können Sie auch hier durch die Zugabe frischer Zitrusfrüchte oder Zitrusfruchtsäfte die Aufnahme des Eisens begünstigen und darüber hinaus einen herrlich frischen Smoothie kreieren. Reich an Vitamin A,C und einer Reihe von B-Vitaminen, den Mineralstoffen Zink sowie Magnesium bereiten Sie Ihrem Immunsystem eine wahre Freude beim Verzehr dieses heimischen Superlebensmittels.

Ein Rezept für einen Feldsalat-Sanddorn-Smoothie, einen Spinat-Banane-Kokos-Smoothie haben wir bereits auf unserem Blog für Sie zum Nachmixen bereitgestellt. Der Zweite Teil dieser Beitragsreihe kommt im September mit saisonalen und vor allem grünen Zutaten auf unseren Blog, die nicht nur Ihren Abwehrkräften zu Gute kommen, sondern auch Ihren Gaumen beglücken werden.

 

Frisches aus der Saison: Löwenzahn

Die meisten von uns kennen diese Pflanze als Puste- oder Butterblume oder aus der bekannten Fernsehserie mit gleichem Namen. Dass die Blätter der Pflanze auch verzehrt werden können, ist nicht jedem bewusst. Dabei enthält die aus der Familie der Korbblütler stammende Pflanze sehr viele wichtige Nährstoffe und Vitamine.

Saison

Generell geht die Saison in Deutschland für Löwenzahn von Mai bis September. Die Blume kommt auf der ganzen Welt in verschiedenen Gattungen vor, in den meisten Variationen wächst die Pflanze allerdings kühleren Regionen gemäßigter Klimazonen. Für den Verzehr eignet sich der gewöhnliche Löwenzahn (Taraxacum Officinale) am Besten.

In Supermärkten nur sehr selten im Angebot, können die bereits gepflückten sowie zusammengebundenen Blätter auf Wochenmärkten oder in kleineren Gemüseläden erworben werden.

Beim Sammeln und Pflücken der Blätter sollte darauf geachtet werden, dass die Blüte der Pflanze noch nicht blüht, da die Blätter sonst bitter schmecken. Auch die geschlossenen Blüten kann man verzehren und wie Kapern einlegen.

Vitamine und Mineralstoffe

Die Blätter des Korblütlers enthalten viel Vitamin C und eine Reihe von B-Vitaminen wie zum Beispiel Vitamin B1, B2 sowie Vitamin B6. Darüber Hinaus enthalten 100g Löwenzahn 3,1mg Eisen und 36mg Magnesium, um nur zwei von vielen enthaltenen Mineralstoffen zu nennen.

Bei einem Brennwert von 226kJ pro 100g Löwenzahn ist die Pflanze ein wahrer Schlankmacher mit hoher Nährstoffdichte. Weiterhin sind 2,6g Protein, 9,1g Kohlehydrate und 2,6g Ballaststoffe in 100g Pflanzenblätter enthalten.

Anwendungen

In Salaten und Suppen kann der Löwenzahn mit allerlei Grünzeug gepaart werden, aber auch als Beilage zu Fisch schmecken die Blätter hervorragend. Mit Radieschen kann man etwas Pepp in den Salat bringen und zusammen mit Spinat schmecken die Löwenzahnblätter in einem Smoothie besonders gut.

Das Rezept für einen Spinat-Löwenzahn-Smoothie finden Sie in den kommenden Wochen hier auf unserem Blog.

Fettlösliche Vitamine

Dass Vitamine wichtig für unseren Köper sind, ist weitestgehend bekannt. Doch welches Vitamin hat welche Aufgabe und was passiert, wenn ein Mangel daran herrscht?

Die gute Nachricht: eine Überdosierung an natürlichen Vitaminen ist theoretisch nicht möglich, denn alles was der Körper nicht benötigt wird „ungeöffnet wieder zum Absender zurückgeschickt“ 🙂 . Allerdings sollte trotzdem stets auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung geachtet werden, so hat dann auch ein Vitaminüberschuss definitiv keine Chance!

Nahrungsergänzungsmittel sind übrigens davon ausgeschlossen, da sie synthetisch hergestellt werden und anders im Körper wirken als Vitamine aus natürlichen Nahrungsquellen.

In unserem letzten Beitrag haben wir bereits eine Übersicht über die wasserlöslichen Vitamine gegeben. Heute stellen wir Ihnen die fettlöslichen Vitamine etwas genauer vor. Diese können im Gegensatz zu den wasserlöslichen Vertretern gut und lange in Leber und im Fettgewebe des Körpers gespeichert werden. Besonders empfehlenswert ist die Einnahme von fettlöslichen Vitaminen wie der Name schon sagt, mit etwas Fett wie beispielsweise Öl. Auch hier macht natürlich die Menge den Unterschied.

Diese Vitamine gehören zu der Gruppe der fettlöslichen Vitamine:

  • Vitamin A
  • Vitamin D
  • Vitamin E
  • Vitamin K
  • Carotine

Welche Funktionen die verschiedenen Vitamine erfüllen, erfahren Sie in unseren nächsten Beiträgen.